Du scheinst es ja ganz genau zu wissen, wie es damals in der DDR war.Dietrich hat geschrieben: Selbst mit ALG-II, was wir wohl als "Minimum bei Fremdverschulden" definieren können, hat man Anspruch auf eine Wohnung die besser ist als die meisten Plattenbauten in der DDR. Und man braucht nicht stundenlang anstehen, damit es mal Wurst oder Fleisch auf dem Tisch gibt. Vielleicht kann man sich nicht jeden Tag Rumpsteak leisten, aber das konnte der Normalbürger in der DDR auch nicht. Trotz Vollzeitarbeitstelle.
Und man braucht keine Verwandten auf der richtigen Seite der Mauer, um über "das richtige Geld" zu verfügen.
Nach Wurst und Fleisch anstehen? Wo hast du denn die Märchen her? Nach Grundnahrungsmitteln haben wir nie mehr als heute angestanden. Und wir konnten mit unserer Vollzeitarbeitsstelle 3 Kinder in die Kindertagesstätten schicken und das hat nicht mehr als einen gesamten Lohn aufgefressen.
Versuch doch mal heute als Geringverdiener mit 2 Jobs eine bezahlbare Wohnung für dich zu finden! Wenn du dem Staat auf der Tasche liegst, dann klappt das und die Vermieter nehmen dich mit Kußhand, weil das Geld sicher ist. Aber sobald du deinen Lebensunterhalt selbst verdienst, aber auch nicht mehr in der Tasche hast als HartzIV, findest du keinen bezahlbaren Wohnraum.
Übrigens waren die Plattenbauten zu DDR-Zeiten sehr begehrt, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.
