Privet aus Deutschland

Wer nicht wie ein Elefant ins Glashaus trampeln möchte, hat hier die Möglichkeit dezent auf sich aufmerksam zu machen. (ist keine Pflichtveranstaltung) Herzlich Willkommen!
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Evgenij
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Evgenij »

Hallo Wolf,
Taiga_Wolf hat geschrieben: 17 Jul 2024, 16:42
Mit unserer Kleinen können wir es momentan vergessen, 30h-Reisen nach Sibirien auf uns zu nehmen. Also verlagerten wir die Treffen mit meinen Schwiegereltern auf für beide Seiten erreichbares Terrain (Türkei).

Von Wien aus bis nach Nowosibirsk z. B. gibt es recht gute/'bequeme' Verbindungen und von da aus bis nach Krasnojarsk ist es quasi nur noch ein Katzensprung.
Jetzt läuft auch noch der russische Reisepass meiner Frau Mitte nächsten Jahres aus. Dazu dürfen wir dann aufgrund der Konsulatsschließungen 5 Stunden nach Bonn tingeln.
Es muss ja nicht immer die Auslandsvertretung in Bonn oder Berlin sein. Könnt ja auch mal zum Konsulat in Salzburg oder Straßburg fahren ;) (je nach dem was für euch näher wäre).
Jetzt war die Frage, wie genau der Ablauf mit der Apostille ist, weil wir immer mehrere Möglichkeiten lesen. [...]
Also war unser Gedankengang Folgender: Apostille auf Geburtsurkunde unserer Tochter, danach zum beeidigten Übersetzer und damit dann aufs Konsulat zur notariellen Beglaubigung der Übersetzung. Stimmt das so?
Ja, ist korrekt so!
Zuerst kommt ne Apostille aufs Originaldokument, danach die Übersetzung.
Wollen uns Stück für Stück nun vorbereiten, sodass wir bei einer etwaigen Auswanderung nicht alles auf einmal machen müssen.
Welche Region zieht Ihr denn evtl. in Betracht oder soll's gleich die Heimat von der Frau (Krasnojarsk) werden?

Gruß Evgenij
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bella_b33
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von bella_b33 »

Herzlich willkommen [welcome]
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HJ52
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von HJ52 »

[welcome]
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Bobsie
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Bobsie »

Auch einen Guten Tag :D
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Kas23P »

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Taiga_Wolf
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Taiga_Wolf »

Evgenij hat geschrieben: 18 Jul 2024, 07:29 Welche Region zieht Ihr denn evtl. in Betracht oder soll's gleich die Heimat von der Frau (Krasnojarsk) werden?

Gruß Evgenij
Hallo Evgenij,

Vielen Dank für das mit der Apostille. Dann haben wir ja richtig gedacht.

Steht im Moment noch nicht ganz fest. In Krasnoyarsk hätten wir es natürlich leichter, da die ganze Familie dort ist inkl. Gewerbe etc.

Von daher habe ich das innerlich zumindest als Startpunkt der Auswanderung gesetzt. Das heißt ja nicht, dass man von dort aus nicht noch woanders hin kann, wenn nach einigen Jahren alles etabliert ist.

Meiner Frau schweben aber natürlich auch die südlichen Regionen wie Rostow etc. im Kopf umher.

Ist am Ende eine Frage, ob und wie viel Geld im Monat weiterhin auf meinem Konto landen. Ist etwas kompliziert bei uns zu erklären. Ich drücke es mal so aus: Wenn auch nach der Auswanderung 2.000 - 3.000€ weiterhin auf mein Konto fließen, dann bin ich relativ frei in der Ortswahl. Falls nicht, dann ist Krasnoyarsk gesetzt.
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Wladimir30 »

Taiga_Wolf hat geschrieben: 18 Jul 2024, 12:51 Das heißt ja nicht, dass man von dort aus nicht noch woanders hin kann, wenn nach einigen Jahren alles etabliert ist.
Gerade dann wird es schwieriger. Etwas komplett neu in einer anderen Region von Null aufzubauen wird nicht so einfach.
Meiner Frau schweben aber natürlich auch die südlichen Regionen wie Rostow etc. im Kopf umher.
Bedenkt, das es dort im Sommer lange heiß werden kann.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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Evgenij
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Evgenij »

@Taiga_Wolf

Krasnojarsk ist ein schöner Ort.

War immer wieder gerne in der Stadt.

Hat sicherlich 'in sich' fast alle Vorzüge einer Millionenstadt und noch etwas zusätzliches zu bieten:

* Natur pur um die Stadt herum (inkl. mächtigen Jenissei-Stroms)
* Jede Menge an Kultur -, Bildungs-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten etc.;
* Schöne u. tolle Skipiste praktisch vor eigenen Haustür, auch bei anderen/vielen Sportarten sieht ganz gut aus;
* In letzter Zeit ziemlich gut ausgebaute Infrastruktur,
zwar hakt es noch immer mit dem Metro-Bau (die Pläne hierfür waren ja schon zu der Sowjetzeit praktisch auf dem Tisch gewesen). Kommt aber so langsam auch voran. Soll ja die östlichst gelegene U-Bahn Russlands werden.
* Internationaler Flughafen;
* Sehr gute Straßen-, u. Eisenbahn-Anbindungen zu anderen Regionen (auch der Baikalsee z.B. ist nicht so weit weg);
UND zu guter Letzt
* Industriemäßig gut aufgestellt.

Es geht/ging schon soweit, dass Krasnojarzy ihre eigene Stadt inzwischen für die wichtigere/’vollwertigere’ Stadt (verglichen mit Nowosibirsk) halten/beanspruchen u. diese als (einzig mögliche) "Hauptstadt" Sibiriens bezeichnen :)

Zu den Nachteilen können natürlich zum Teil ein leicht frostiges Klima u. ökologische Probleme gezählt werden…

Auch der Wunsch sich irgendwo im Süden von Russland niederzulassen ist völlig verständlich.., vor allem bei denjenigen (Russinnen), die schon ewig in Sibirien (od. generell in kalten Regionen) leben, haben es mit der Kälte satt und wollen nix wie weg.

Zu einem beträchtlichen Teil haben z.B. ausgerechnet die Sibirier dazu beigetragen, dass die Stadt Krasnodar nun “aus allen Nähten zu platzen” droht.
Deren Bevölkerung ist nämlich in den letzten 10-12 Jahren immens angewachsen u. dadurch diese nicht (mehr) so lebenswert gemacht hat.

Auch an sich hat die Region, nicht nur Krasnodarskij Kraj, sondern auch Oblast Rostow derzeit mit Stromausfällen und vielerorts zum Teil mit schlechter Wasserversorgung zu kämpfen.

Auch und gerade aufgrund von “nahe” stattfindenden Kampfhandlungen ist die Region insgesamt nicht mehr soo sicher wie die mal war und wer weiß für wie lange es noch so bleiben wird.

P. S. Weiß nicht, ob Du schon diese Doku gesehen hast (hatte schon mal hier im Forum gepostet gehabt), aber einige Deutsche u. Schweizer wohnen auch östlich von Krasnojarsk bspw. in Burjatien u. Transbaikalien ganz gut bzw. kommen mit der (Orts-) Lage durchaus zurecht. ;)
Zuletzt geändert von Evgenij am 19 Jul 2024, 07:19, insgesamt 1-mal geändert.
Charles
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Charles »

"Ist am Ende eine Frage, ob und wie viel Geld im Monat weiterhin auf meinem Konto landen. Ist etwas kompliziert bei uns zu erklären. Ich drücke es mal so aus: Wenn auch nach der Auswanderung 2.000 - 3.000€ weiterhin auf mein Konto fließen, dann bin ich relativ frei in der Ortswahl. Falls nicht, dann ist Krasnoyarsk gesetzt."

Das täte mich auch interessieren: wie könnte man monatlich eine Summe von 2000+ nach Russland überweisen? Das ginge ja nur über einen Dauerauftrag. Und was Russland anbelangt, reagieren unsere Banken im Westen regelrecht hysterisch. Als ich - wohlgemerkt noch vor den Sanktionen - Geld nach Russland zwecks Bezahlung unserer Wohnung überwiesen habe, wurden mir alle möglichen bürokratischen Hürden von Seiten der Bank in den Weg gelegt. So musste ich alle meine Konten (nicht nur von der Bank, wo ich mein Girokonto habe) offen legen, also gewissermaßen einen finanziellen "Striptease" vorlegen, damit ja nicht der Verdacht auf Geldwäsche gegenüber der Finanzmarktaufsicht entsteht. Damit aber nicht genug: ich musste nach dem Kauf auch einen Besitznachweis vorlegen, damit auch klar ist, dass ich auch tatsächlich mit dem Geld eine Wohnung gekauft habe und etwa nicht Terrorismus finanziere. Das war wohlgemerkt vor den Sanktionen!
Selbst wenn ich jetzt eine russische Bank fände, die nicht von den Sanktionen betroffen ist, würde meine Hausbank einen Herzinfarkt bekommen, wollte ich einen Dauerauftrag nach Russland einrichten. Und die Bank wechseln? Sind überall die gleichen Falotten. Außerdem weiß man nie im vorhinein, welche russische Bank als nächste von den Sanktionen betroffen ist.
Da bliebe nur so eine Art "Drehkreuz" über eine Bank in einem nicht europäischen Land. Ich habe aber einmal versucht, Geld nach Russland von Bali aus zu überweisen und es hat nicht funktioniert. Vielleicht war ich auch nur zu blöd dazu. Ich hätte vielleicht mehr insistieren sollen. Vielleicht gibt es hier im Forum erfahrenere Köpfe, die hier besser Bescheid wissen.
Taiga_Wolf
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Re: Privet aus Deutschland

Beitrag von Taiga_Wolf »

Hallo Charles,

also was ich gehört habe: Ein Zwischenkonto z.B. in der Türkei soll gut funktionieren. Sprich Geld vom deutschen aufs türkische und dann von dort nach Russland. Oder Zypern als Zwischenstation. In die Türkei Geld zu überweisen ist natürlich absolut unverdächtig in Deutschland.

Aber vielleicht gibt es hier auch Leute, die schon selbst solche Wege ausprobiert haben.

Ist einfach ein Witz. Ich kann mit meinem Geld machen, was ich will. Ich will ja keine Steuern hinterziehen und zahle normal weiter. Ich will einfach Zugriff auf mein eigenes Geld haben.
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