Das Produkte speziell für den russischen Markt entwickelt wurden ist ein Gerücht?Sibirier hat geschrieben:Naja, bei den meisten Produkten, die aus DE hier in der RF verkauft werden, sind die Entwicklungskosten schon in der EU realisiert worden. D. h. Es fallen fuer den Verkauf in der RF nur noch die Produktionskosten an..
Gerade heute las ich den Bericht der ersten Jahre (war wohl von 2008). Ist total abenteuerlich, was da ablief. Da war öfter von Abbruch und Totalaufgabe die Rede, da man an das Projekt wohl sehr naiv-westlich herangegangen ist. Keine Ahnung, ob die aus diesen "überlieferten" roten Zahlen schon raus sind. Jetzt wird schon wieder investiert, um das Ding auf solidere Füße zu stellen, damit der Rubel endlich sprudelt, doch der Ertrag schrumpft deutlich, weil keiner VWs in Russland gegen € oder $ kaufen will.VW Kaluga existiert vielleicht 6 oder 7 Jahre, aber die Investitionssumme werden sie wohl schon wieder zurueck haben und das nach 6 oder 7 Jahren, waehrrend man in der EU wohl von einer Amortisationszeit von mind. 10 bis 15 Jahren ausgeht...
Interessant in dem Zusammenhang ist ein etwas älterer Bericht ( 1 - 2 Jahre) der BKA und des deutschen Versicherverbands, dass einen deutlichen Rückgang der Autodiebstähle bestimmter Typen verzeichnete -- zufällig die, die in Russland produziert werden. Die Bedarfsbefriedigung wurde demnach erfolgreich umgeleitet. Eigentlich sollten die Versicherer Kaluga aus Dankbarkeit subventionieren!

