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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 09:22
von kamensky
m1009 hat geschrieben: 14 Sep 2021, 08:23
Keine Ausbildung zum Deutschlehrer?
Im 19. Jahrhundert hat es gereicht, mit einem Buch unterm Arm ins Dorf zu kommen, schon konnte man als Lehrer arbeiten. Willst Du etwa andeuten, das sei in Russland inzwischen anders?
Betreffend Lehrmittel, namentlich "Schulbuecher"

https://www.e1.ru/text/education/2021/09/14/70133756/ :shock:

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 11:41
von Anonymus2112
Ihr habt alle recht ;)

Es ist eine Private Sprachschule, also hängt das mit dem Diplomen vom Chef ab. Wobei es heut zu Tage viele Moglichkeiten gibt zu Unterrichten.

Wir wollten das ganze auf dem Mindestlohn für Ausländer machen, das wären dann ca.15.000 Steuer im Monat, ich hätte da auch etwas dazu beigesteuert.

Also so wie Norbert sagt, sollte ich den Lohn bzw. den Arbeitsvertrag mindestens mit 170.000 im Monat machen lassen, das wäre dann ein "Hoch bezahlter" Job und somit glaubwürdig und nachvollziehbar, dass ich mir den Lebensunterhalt in Russland sichern kann...
Damit hätte ich keine Schwierigkeiten eine Einladung zu bekommen? :roll:

Um so ein Gehalt / Lehrtposten zu bekommen, müsste ich als dem entsprechend gut qualifizierter Lehrer eingestellt/ gemldet werden. Jedoch ohne Diplome abzugeben beim Migrationsamt?

Habe ich das so richtig versanden?

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 19:35
von Norbert
Ja, so in etwa. Wenn Ihr noch sagt, dass Du als IT-Kraft eingestellt wirst, weil die quasi die Kurse auch online geben musst, dann könnt ihr den Lohn auch niedriger ansetzen, weil es für IT-Kräfte einen niedrigeren Satz gibt.

Die genauen Regeln bitte mal googlen. Dazu gibt es endlos viele Quellen. Ob aktuell ein Diplom gefordert wird, steht da sicher drin. Hängt auch sicher von der konkreten Behörde ab.

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:35
von inorcist
Aus der Erinnerung heraus und daher ohne Gewähr: meines Wissens zählt beim HQS nur das Gehalt und ein Visum benötigt man nicht.

Allerdings hatte mein Arbeitgeber damals mein Diplom ebenfalls eingereicht, um auf Nummer sicher zu gehen.

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:46
von m1009
inorcist hat geschrieben: 14 Sep 2021, 22:35 Aus der Erinnerung heraus und daher ohne Gewähr: meines Wissens zählt beim HQS nur das Gehalt und ein Visum benötigt man nicht.

Allerdings hatte mein Arbeitgeber damals mein Diplom ebenfalls eingereicht, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ich hab mein erstes HQS 2008 bekommen. Weiter in 3 Jahres-Schritten. Abschluss war bei mir immer zwingend, Visum wurde in den Pass geklebt. Vor 3 Wochen haben 4 Deutsche aus dem Freundeskreis ihr HQS bekommen. Alles wie bei mir. Visum wurde in den Pass geklebt.

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:47
von Anonymus2112
Also ich hab ein ganz gewöhnliches Doppelsprachigkeits Diplom keine Hochschule, das war nur eine Prüfung müsste das allerdings übersetzen lassen soweit ich weiss...
und ob das als ein Diplom anerkannt wird..

ich werde die Tage mal bei der AHK nachfragen,
die uaben dort Fachmänner/Frauen.

sehr interessant das vorhaben:)
Aber meine Chefin ist jetzt bisschen abgeschreckt, und denkt das wird sehr kompliziert für sie.
Ich möchte sie auch nicht in Schwierigkeiten bringen, oder ihre kostbare Zeit zu sehr beanspruchen.
Vielleicht gibt es für sie auch eine gute Nachricht, dass es soweit ein ganz normaler Antrag bei der FMS ist oder so.

Ps: super hier ihr habt mir jetzt schon sehr geholfen [Danke]

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:51
von Anonymus2112
Abschluss war bei mir immer zwingend

Aber welcher Abschluss?...
Ich habe die Pflichtschule abgeschlossen :roll:

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:53
von m1009
Anonymus2112 hat geschrieben: 14 Sep 2021, 22:47 dass es soweit ein ganz normaler Antrag bei der FMS ist oder so.
Meine Erfahrung... Arbeitsvisum, ob nun mit oder ohne Quote, ist zeitlich fuer den Arbeitgeber ein immenser Aufwand. Die HQS Visa in meiner alten Bude wurden meist ueber eine Moskauer Agentur abgewickelt. Wenn ich das Recht in Erinnerung hab, kostete das Paket irgendwas um 150,000 Rubel. Die aktuellen 4 Arbeitsvisa sollten (laut Jurist/Agentur in Moskau) in unter 4 Wochen unter Dach und Fach sein. Real hat es wohl 3 Monate gedauert.

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:55
von L. Jasminovič
Deine Arbeitgeberin muss letztendlich dafür sorgen, dass dir eine Einladung für ein Arbeitsvisum ausgestellt wird - ob für normales Arbeitsvisum ggf. mit Quotenregelung oder als Hochqualifizierter Spezialist (HQS). Du musst bis dahin im Prinzip nichts machen. Für deine Arbeitgeberin wird das jedoch ein nicht zu unterschätzender bürokratischer Prozess (wie so vieles in Russland), vor allem wenn sie noch keine Erfahrung damit hat. Viele Arbeitgeber schreckt das ab und sie lassen sich gar nicht darauf ein, einen Ausländer einzustellen.

Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Verfasst: 14 Sep 2021, 22:56
von m1009
Anonymus2112 hat geschrieben: 14 Sep 2021, 22:51
Aber welcher Abschluss?...
Ich habe die Pflichtschule abgeschlossen :roll:
Norbert schrieb doch oben schon.... Nickelbrille reicht als Qualifikation fuer einen Deutsch-Lehrer.