Re: Ausländer-SIM
Verfasst: 06 Okt 2025, 19:30
Da mich Megafon per SMS mehrfach darauf hingewiesen hat, dass meine SIM-Karte am 30. September aufgrund fehlender biometrischer Daten gesperrt werden soll, habe ich den Prozess letzte Woche abgeschlossen. Hier sind meine Erfahrungen:
Ein Gosuslugi-Account, die SNILS und die SIM-Karte waren bereits vorhanden.
1. Problem: Ich konnte mich schon länger nicht mehr in meinen Gosuslugi-Account einloggen, da dort eine alte und nicht mehr aktive Telefonnummer für die Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlegt war. Um die Telefonnummer zurückzusetzen, muss man mit einer beglaubigten Übersetzung des Reisepasses ins MFC. Leider hat die Wiederherstellung des Accounts nicht funktioniert, weil nicht alle Daten, die beim Pensionsfonds zu meiner SNILS hinterlegt waren, mit denen auf der Übersetzung des Reisepasses übereinstimmten. Also ging es ab zum Pensionsfonds, um die Daten anpassen zu lassen, und anschließend wieder ins MFC, um den Zugang zum Account wiederherstellen zu lassen. Diesmal klappte es.
Als Nächstes ging es zur benachbarten Sberbank-Filiale. Dort kam zunächst der Kommentar, dass man die biometrischen Daten nur abgeben könne, wenn ich Kunde sei. Man empfahl mir, mindestens für drei Monate eine Debitkarte abzuschließen. Nach etwas Diskussion ging es dann doch auch ohne. Mein Reisepass wurde unter Schwarzlicht und mit einer Lupe auf Echtheit geprüft. Ein Foto wurde von mir gemacht, und anschließend musste ich Zahlen von 0 bis 9 in verschiedenen Reihenfolgen vorlesen, wobei der Ton aufgezeichnet wurde. Das System schien sehr sensibel auf Störgeräusche zu reagieren, und es war gar nicht so einfach, das System zur Akzeptanz zu bringen. Zuerst war ich zu leise, dann hielt ich das Mikro zu nah am Mund, und der Ton übersteuerte. Aber irgendwann gelang es mir, mich gegen das Kindergeschrei, die Ansagen der Wartennummern und die Gespräche im Hintergrund durchzusetzen.
Nachdem der Prozess erfolgreich abgeschlossen war, war auch die Mitarbeiterin besser gelaunt und half mir sogar, meine Daten bei Megafon zu verifizieren. Dies wäre theoretisch auch direkt in der Gosuslugi-App möglich gewesen. Allerdings waren auch bei Megafon falsche oder abweichende Passdaten hinterlegt, sodass die Abfrage zunächst scheiterte. Also besuchten wir den nächsten Megafon-Laden. Nachdem der Mitarbeiter die Daten im System angepasst hatte, klappte auch die Verifizierung über die Gosuslugi-App.
Ein Gosuslugi-Account, die SNILS und die SIM-Karte waren bereits vorhanden.
1. Problem: Ich konnte mich schon länger nicht mehr in meinen Gosuslugi-Account einloggen, da dort eine alte und nicht mehr aktive Telefonnummer für die Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlegt war. Um die Telefonnummer zurückzusetzen, muss man mit einer beglaubigten Übersetzung des Reisepasses ins MFC. Leider hat die Wiederherstellung des Accounts nicht funktioniert, weil nicht alle Daten, die beim Pensionsfonds zu meiner SNILS hinterlegt waren, mit denen auf der Übersetzung des Reisepasses übereinstimmten. Also ging es ab zum Pensionsfonds, um die Daten anpassen zu lassen, und anschließend wieder ins MFC, um den Zugang zum Account wiederherstellen zu lassen. Diesmal klappte es.
Als Nächstes ging es zur benachbarten Sberbank-Filiale. Dort kam zunächst der Kommentar, dass man die biometrischen Daten nur abgeben könne, wenn ich Kunde sei. Man empfahl mir, mindestens für drei Monate eine Debitkarte abzuschließen. Nach etwas Diskussion ging es dann doch auch ohne. Mein Reisepass wurde unter Schwarzlicht und mit einer Lupe auf Echtheit geprüft. Ein Foto wurde von mir gemacht, und anschließend musste ich Zahlen von 0 bis 9 in verschiedenen Reihenfolgen vorlesen, wobei der Ton aufgezeichnet wurde. Das System schien sehr sensibel auf Störgeräusche zu reagieren, und es war gar nicht so einfach, das System zur Akzeptanz zu bringen. Zuerst war ich zu leise, dann hielt ich das Mikro zu nah am Mund, und der Ton übersteuerte. Aber irgendwann gelang es mir, mich gegen das Kindergeschrei, die Ansagen der Wartennummern und die Gespräche im Hintergrund durchzusetzen.
Nachdem der Prozess erfolgreich abgeschlossen war, war auch die Mitarbeiterin besser gelaunt und half mir sogar, meine Daten bei Megafon zu verifizieren. Dies wäre theoretisch auch direkt in der Gosuslugi-App möglich gewesen. Allerdings waren auch bei Megafon falsche oder abweichende Passdaten hinterlegt, sodass die Abfrage zunächst scheiterte. Also besuchten wir den nächsten Megafon-Laden. Nachdem der Mitarbeiter die Daten im System angepasst hatte, klappte auch die Verifizierung über die Gosuslugi-App.