deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
- Norbert
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Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Die Frage, welche Du Dir vor allem stellen solltest: Auf welcher rechtlichen Grundlage möchtest Du nach Russland ausreisen? Es ist nicht so, dass man einfach mit dem Finger schnipsen kann und dauerhaft nach Russland umsiedeln darf.
Früher gab es eigentlich nur wenige Optionen, wie Arbeitsvisum (braucht einen Arbeitgeber, der Freude an Papierkram hat), Studium (muss man meist bezahlen), Heirat oder russische Herkunft. Inzwischen gibt es eine neue Variante, und zwar das Dekret 702, sinngemäß für "humanitäre Unterstützung von Personen, die traditionelle russische geistige und moralische Werte teilen". Und es gibt auch einen ähnlichen Asylgrund, aber der ist weniger attraktiv.
So oder so: Auch auf diesen Wegen muss man irgendwann Sprachtest, Geschichtstest, Verfassungswissen nachweisen, dazu Gesundheitszertifikate, Führungszeugnis und so weiter. Da ich mir nicht sicher bin, ob Dir bewusst ist, was da auf Dich zukommt, schreibe ich es lieber nochmals so detailliert.
Früher gab es eigentlich nur wenige Optionen, wie Arbeitsvisum (braucht einen Arbeitgeber, der Freude an Papierkram hat), Studium (muss man meist bezahlen), Heirat oder russische Herkunft. Inzwischen gibt es eine neue Variante, und zwar das Dekret 702, sinngemäß für "humanitäre Unterstützung von Personen, die traditionelle russische geistige und moralische Werte teilen". Und es gibt auch einen ähnlichen Asylgrund, aber der ist weniger attraktiv.
So oder so: Auch auf diesen Wegen muss man irgendwann Sprachtest, Geschichtstest, Verfassungswissen nachweisen, dazu Gesundheitszertifikate, Führungszeugnis und so weiter. Da ich mir nicht sicher bin, ob Dir bewusst ist, was da auf Dich zukommt, schreibe ich es lieber nochmals so detailliert.
Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Bekannter hat es in Krasnodar gemacht. Hat knapp einen Monat gedauert…
Von Verfassung etc war nichts. Aber fragt nicht ob es immer so läuft…
Von Verfassung etc war nichts. Aber fragt nicht ob es immer so läuft…
Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Hallo Norbert,
danke für deine Antwort, ich denke mir immer "wo ein Wille ist ist auch ein Weg".
Ich stelle mir keine Fragen mehr, die Entscheidung ist schon längst gefallen. Nur ist es eben mit direkten Kontakten vor Ort etwas leichter für den Anfang und durch unsere Kommunikationstechnologie sollte es doch möglich sein, schon im Vorhinein über das Internet ("socialmedia" etc.) Kontakte zu knüpfen. Das war auch meine Hauptintention für meine Anfrage hier im Forum.
Liebe Grüße Sylvia
danke für deine Antwort, ich denke mir immer "wo ein Wille ist ist auch ein Weg".
Ich stelle mir keine Fragen mehr, die Entscheidung ist schon längst gefallen. Nur ist es eben mit direkten Kontakten vor Ort etwas leichter für den Anfang und durch unsere Kommunikationstechnologie sollte es doch möglich sein, schon im Vorhinein über das Internet ("socialmedia" etc.) Kontakte zu knüpfen. Das war auch meine Hauptintention für meine Anfrage hier im Forum.
Liebe Grüße Sylvia
- Norbert
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Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Soweit ich gehört habe, sind bei Dekret 702 einige der Tests erst später nötig, wenn es dann um die Verlängerung (Вид на жительство) geht. Halbwissen ...fugen hat geschrieben: 17 Okt 2025, 21:07 Bekannter hat es in Krasnodar gemacht. Hat knapp einen Monat gedauert…
Von Verfassung etc war nichts. Aber fragt nicht ob es immer so läuft…
Nun, man kann auch unrealistische Entscheidungen fällen und wird sich dann erst vor Ort dessen bewusst. So gab es beispielsweise vor fünf-sechs Jahren eine Familie, die dachte, das wäre alles ganz einfach, und dann vor Ort stellten sie fest, wie kompliziert es doch ist. Die lebten dann monatelang in einem VW-Bus, mit Kindern.Sylvia hat geschrieben: 18 Okt 2025, 13:08Ich stelle mir keine Fragen mehr, die Entscheidung ist schon längst gefallen.
Ich nennen hier mal noch die Frage der Finanzierung als Stolperstein, den man zumindest aus dem Weg räumen muss. Da hilft einem das Bauchgefühl dann wenig - irgendwie braucht man vor Ort Geld, und Überweisungen nach Russland sind eben inzwischen wirklich ein komplexes Thema, welches man vorher klären sollte.
Das bedeutet nicht, dass ich Dir Deine Pläne ausreden will. Ich habe ja selbst nicht wenige Jahre meines Lebens in Russland verbracht und verstehe, dass man dies attraktiv finden kann und nicht immer erklären kann/will. Aber es befreit einen eben nicht davon, dass man dafür eine rechtliche und finanzielle Basis sicherstellen muss.
- Wladimir30
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Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Nun ja, Norbert, Du argumentierst dort, wo das alles totschlagende Argument voherrscht: Es ist keine Kopfentscheidung! Ich habe mich entschieden, weil mein Bauchgefühl es mir sagt, und wo ein Wille ist ein Weg. Und überhaupt zeigt mir die Verbindung zum Universum den Weg.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Und Fälle, in denen es sogar trotz vergleichsweise hohem Startkapital zu ernsthaften, kaum lösbaren Problemen in Russland führt, weil russischen Beamten ziemlich egal ist, was dein Bauchgefühl sagt, und die im Gegensatz zu deutschen amtlichen Stellen eben nicht lange fackeln, ja auch solche Fälle werden nicht wirklich wahrgenommen.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Und Fälle, in denen es sogar trotz vergleichsweise hohem Startkapital zu ernsthaften, kaum lösbaren Problemen in Russland führt, weil russischen Beamten ziemlich egal ist, was dein Bauchgefühl sagt, und die im Gegensatz zu deutschen amtlichen Stellen eben nicht lange fackeln, ja auch solche Fälle werden nicht wirklich wahrgenommen.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Danke für eure Anmerkungen.
Und der praktikabelste Umgang mit den meisten genannten Punkten ist für mich Kontakte vor Ort zu haben (entweder deutschsprachige, die schon ausgewandert sind oder auch Einheimische, die Deutsch oder Englisch sprechen). Deshalb fokussiere ich mich auf Netzwerken und Kontakte knüpfen.
Und der praktikabelste Umgang mit den meisten genannten Punkten ist für mich Kontakte vor Ort zu haben (entweder deutschsprachige, die schon ausgewandert sind oder auch Einheimische, die Deutsch oder Englisch sprechen). Deshalb fokussiere ich mich auf Netzwerken und Kontakte knüpfen.
- Norbert
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Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Die Einheimischen vor Ort, die Englisch oder Deutsch sprechen, haben in aller Regel keinerlei Erfahrung mit den genannten Themen. Es wäre wie die Annahme, dass Du als Deutsche mit Englischkenntnissen, einem Russen sagen kannst, wie er die rechtlichen und finanziellen Hürden für einen Umzug nach Deutschland lösen kann. Könntest Du dies? Sicher könntest Du Dich da reinlesen, aber die Praxiserfahrung (Wartezeiten, Stolpersteine, etc.) fehlt ja dennoch.
Oder anders herum: Ich bin ein- bis zweimal im Jahr in Sochi, ich kenne die Gegend recht gut, war da vielfältig unterwegs (Wandern, Skifahren, Boot, Jeep), habe Freunde vor Ort. Ich bin selbst nach Russland migriert, habe die ganzen Bürokratie erlebt, bis hin zur Annahme der russischen Staatsbürgerschaft. Ich habe etlichen Freunden bei diesem Schritt Tipps gegeben.
Aber am Ende konnte auch ich diesen Freunden nicht diese Bürokratie abnehmen - da muss man selbst durch.
So, ich bin jetzt also Dein deutschsprachiger Kontakt mit Sochi-Bezug. Was wäre Dein Wunsch, wie es weitergeht? Wir können dies auch gern nichtöffentlich besprechen - das ist ein ernst gemeintes Angebot. Schick mir da einfach eine private Nachricht, wenn interessiert.
Oder anders herum: Ich bin ein- bis zweimal im Jahr in Sochi, ich kenne die Gegend recht gut, war da vielfältig unterwegs (Wandern, Skifahren, Boot, Jeep), habe Freunde vor Ort. Ich bin selbst nach Russland migriert, habe die ganzen Bürokratie erlebt, bis hin zur Annahme der russischen Staatsbürgerschaft. Ich habe etlichen Freunden bei diesem Schritt Tipps gegeben.
Aber am Ende konnte auch ich diesen Freunden nicht diese Bürokratie abnehmen - da muss man selbst durch.
So, ich bin jetzt also Dein deutschsprachiger Kontakt mit Sochi-Bezug. Was wäre Dein Wunsch, wie es weitergeht? Wir können dies auch gern nichtöffentlich besprechen - das ist ein ernst gemeintes Angebot. Schick mir da einfach eine private Nachricht, wenn interessiert.
Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Wie war es bis 2020? Auslaender kamen, auch mit der Absicht dauerhaft zu bleiben, nach mehr oder weniger Jahren zogen sie weiter oder wieder zurueck in ihre Heimat. Personen, die wirklich in Russland dauerhaft sesshaft wurden, war fast zu 100% ein russischer Ehepartner und ein glueckliches Haendchen beim ausgeuebten Beruf im Spiel.
Inzwischen, allein beim schnellem Durchscrollen, hab ich auf Youtube wenigstens 10 Kanaele gefunden, die sich mit "Auswandern nach Russland" befassen. SibirenWolf und Ivan on Tour machten seinerzeit nur den Anfang. Die Haelfte dieser Kanaele beschaeftigt sich mit der romantischen Einsamkeit in der sibirischen Weite. Selbstversorger, Permakultur, frisches Wasser aus der hofeigenen Quelle, grad einen Wolga gekauft, schliesslich es das DAS Auto der Locals. Herrlich! Die Behoerden sind behilflich, die Nachbarn superfreundlich und immer füreinander da, alles Notwendige gibts im Dorfladen, daneben sogar eine Bier-Tankstelle, fuer groessere Anschaffungen gehts mit dem Wolga in die Stadt, die Mall's sind voll und vor allem ALLES ist soooo billig und die medizinische Versorgung ist auch noch kostenlos. Keine Impfpflicht, keine Schulpflicht, kein Bauamt. Paradiesische Zustaende!
Die Realitaet? Nach 6 Monaten wird die rosarote Brille langsam blasser. Nach spaetestens 18 Monaten hat einen der Alltag eingeholt. In den letzten 3 Jahren habe ich dutzende Deutsche ankommen sehen. Allein, Eheleute, Familien. Fast alle sprachen Russisch bei der Ankunft bestenfalls rudimentär. Bei Behoerden, Aemter, Aerzte. Ueberall wird ein Dolmetscher notwendig. Meine Frau hat bei 2 Familien diesbezüglich fast 1 Jahr Hilfestellung geleistet, was letztendlich einer 7/24 Vollzeitbetreuung gleichkommt.
Leben in einem Deutschen Dorf oder Kommune? Sich gegenseitig helfen, gemeinsame Kinder und Altenbetreuung? Erledigung aller Behoerdengaenge? Vergiss es. Die Initiatoren entsprechender Web-Seiten oder Gruppen auf Social-Media wollen vor allem Dein bestes, Dein Geld.
Geht um die Philippinen, kann man aber auch getrost auf Russland münzen.
https://youtu.be/y49imIYB5TU?si=NaRRfX3AW9LYrYYn
Inzwischen, allein beim schnellem Durchscrollen, hab ich auf Youtube wenigstens 10 Kanaele gefunden, die sich mit "Auswandern nach Russland" befassen. SibirenWolf und Ivan on Tour machten seinerzeit nur den Anfang. Die Haelfte dieser Kanaele beschaeftigt sich mit der romantischen Einsamkeit in der sibirischen Weite. Selbstversorger, Permakultur, frisches Wasser aus der hofeigenen Quelle, grad einen Wolga gekauft, schliesslich es das DAS Auto der Locals. Herrlich! Die Behoerden sind behilflich, die Nachbarn superfreundlich und immer füreinander da, alles Notwendige gibts im Dorfladen, daneben sogar eine Bier-Tankstelle, fuer groessere Anschaffungen gehts mit dem Wolga in die Stadt, die Mall's sind voll und vor allem ALLES ist soooo billig und die medizinische Versorgung ist auch noch kostenlos. Keine Impfpflicht, keine Schulpflicht, kein Bauamt. Paradiesische Zustaende!
Die Realitaet? Nach 6 Monaten wird die rosarote Brille langsam blasser. Nach spaetestens 18 Monaten hat einen der Alltag eingeholt. In den letzten 3 Jahren habe ich dutzende Deutsche ankommen sehen. Allein, Eheleute, Familien. Fast alle sprachen Russisch bei der Ankunft bestenfalls rudimentär. Bei Behoerden, Aemter, Aerzte. Ueberall wird ein Dolmetscher notwendig. Meine Frau hat bei 2 Familien diesbezüglich fast 1 Jahr Hilfestellung geleistet, was letztendlich einer 7/24 Vollzeitbetreuung gleichkommt.
Leben in einem Deutschen Dorf oder Kommune? Sich gegenseitig helfen, gemeinsame Kinder und Altenbetreuung? Erledigung aller Behoerdengaenge? Vergiss es. Die Initiatoren entsprechender Web-Seiten oder Gruppen auf Social-Media wollen vor allem Dein bestes, Dein Geld.
Geht um die Philippinen, kann man aber auch getrost auf Russland münzen.
https://youtu.be/y49imIYB5TU?si=NaRRfX3AW9LYrYYn
Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.
- Wladimir30
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Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Auch wenn mein diesbezüglicher Erfahrungsschatz erheblich kleiner ist als der von meinem Vorredner, so gebe ich ihm uneingeschränkt recht.
Wladimir hatte eine sehr lang andauernde Städtepartnerschaft mit Erlangen (1986 - 2022), und sie war auf vielen Ebenen sehr aktiv. Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, regelmäßigen Schüler- und Studentenaustausch - ständig fuhren Gruppen hin und her, und praktisch jedesmal stand ein Besuch im jeweiligen Rathaus auf dem Programm, bei dem der entsprechende OB anwesend war. Über fehlende Kontakte und wohlwollend aktive Unterstützung konnte man sich wahrlich nicht beklagen, sowohl auf der offiziellen Linie als auch im privaten Bereich.
Dennoch sind es nur sehr vereinzelte Fälle von Leuten, die nicht nur den Schritt hierher gewagt haben, sondern die sich in der monatelangen Behördenmühle nicht unterkriegen ließen. Hinzu zu dieser teilweise zermürbenden Prozedur kam die sich zunehmend verstärkende Einsicht, dass das ach so schöne Bild, was man sich vorher vom Lande hier aufgebaut hatte und das zu erreichen man ja hergekommen war (HJ52 hat es sehr schön dargestellt), eben immer mehr von der Realität eingeholt und schließlich immer mehr zugedeckt wurde.
Wer sich da dennoch tapfer gehalten hatte (und ohne Unterstützung durch den Ehepartner "vor Ort" haben das dann auch nur sehr, sehr wenige geschafft), der hat in der Tat eine reichhaltige Kultur, die sich in vielem von der deutschen unterscheidet, kennen gelernt. Ich wage zu behaupten, dass die eigene Sicht auf vieles, was uns selbstverständlich schien, erweitert wurde, was man durchaus als persönlichen Gewinn bezeichnen kann.
Ich wollte und will nicht bange machen, beileibe nicht, aber so sind halt meine Erfahrungen.
Wladimir hatte eine sehr lang andauernde Städtepartnerschaft mit Erlangen (1986 - 2022), und sie war auf vielen Ebenen sehr aktiv. Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, regelmäßigen Schüler- und Studentenaustausch - ständig fuhren Gruppen hin und her, und praktisch jedesmal stand ein Besuch im jeweiligen Rathaus auf dem Programm, bei dem der entsprechende OB anwesend war. Über fehlende Kontakte und wohlwollend aktive Unterstützung konnte man sich wahrlich nicht beklagen, sowohl auf der offiziellen Linie als auch im privaten Bereich.
Dennoch sind es nur sehr vereinzelte Fälle von Leuten, die nicht nur den Schritt hierher gewagt haben, sondern die sich in der monatelangen Behördenmühle nicht unterkriegen ließen. Hinzu zu dieser teilweise zermürbenden Prozedur kam die sich zunehmend verstärkende Einsicht, dass das ach so schöne Bild, was man sich vorher vom Lande hier aufgebaut hatte und das zu erreichen man ja hergekommen war (HJ52 hat es sehr schön dargestellt), eben immer mehr von der Realität eingeholt und schließlich immer mehr zugedeckt wurde.
Wer sich da dennoch tapfer gehalten hatte (und ohne Unterstützung durch den Ehepartner "vor Ort" haben das dann auch nur sehr, sehr wenige geschafft), der hat in der Tat eine reichhaltige Kultur, die sich in vielem von der deutschen unterscheidet, kennen gelernt. Ich wage zu behaupten, dass die eigene Sicht auf vieles, was uns selbstverständlich schien, erweitert wurde, was man durchaus als persönlichen Gewinn bezeichnen kann.
Ich wollte und will nicht bange machen, beileibe nicht, aber so sind halt meine Erfahrungen.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: deutschsprachige Kontakte in Sotschi gesucht
Der Schlüssel ist die Sprache. Aber nicht auf dem normalen Schulniveau. Sondern so, dass man nicht übersetzt, sondern fühlt.
Am Anfang übersetzt man. Und wundert sich über die komplizierte Logik bzw. Unlogik der Entscheidungs- bzw. Lösungsfindung in Russland. Irgendwann kapiert man dann, dass Logik und Sprache zusammenhängen. Dann fängt man an zu erkennen, dass auch aus Russischer Sicht die Deutschen manchmal recht eigenartig sind, da auch unsere Logik nicht immer als solche erkennbar ist. Darauf muss man sich einlassen. Nicht vergleichen, nicht belehren, sondern still genießen. Auch wenn es noch so irre aussieht, das passt schon. Die Kunst ist aber sich dabei nicht veralbern zu lassen; es gibt überall in jeder Gesellschaft nicht nur Altruisten, sondern auch Leute die nur für sich tätig sind und dabei keinerlei Skrupel haben.
Alles Gute!
Am Anfang übersetzt man. Und wundert sich über die komplizierte Logik bzw. Unlogik der Entscheidungs- bzw. Lösungsfindung in Russland. Irgendwann kapiert man dann, dass Logik und Sprache zusammenhängen. Dann fängt man an zu erkennen, dass auch aus Russischer Sicht die Deutschen manchmal recht eigenartig sind, da auch unsere Logik nicht immer als solche erkennbar ist. Darauf muss man sich einlassen. Nicht vergleichen, nicht belehren, sondern still genießen. Auch wenn es noch so irre aussieht, das passt schon. Die Kunst ist aber sich dabei nicht veralbern zu lassen; es gibt überall in jeder Gesellschaft nicht nur Altruisten, sondern auch Leute die nur für sich tätig sind und dabei keinerlei Skrupel haben.
Alles Gute!
