"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

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fugen
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von fugen »

Das ist wiederum falsch.

Es wurde doch der Vertrag, wo alle Parteien einverstanden waren.

Warum hat man diesen, aus meiner Sicht war es die beste Gelegenheit die Volksmeinung festzustellen, Vertrag nicht erfüllt?
Warum hat unsere Regierung die Faschisten anerkannt?

Also wenn mir einer von den Verteidigern das schlüssig erklären kann wäre ich dankbar.
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Admix
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Admix »

Meiner Meinung nach lesenswert:
Putin und die Ukraine-Krise: Das falsche Feindbild
...bei uns betreiben die beiden Ostdeutschen Merkel und Gauck ihre Russlandpolitik mit solchem Widerwillen, als nutzten sie das Amt zur privaten Traumatherapie.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/a ... 60354.html
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Norbert
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Norbert »

fugen hat geschrieben:Warum hat man diesen, aus meiner Sicht war es die beste Gelegenheit die Volksmeinung festzustellen, Vertrag nicht erfüllt? Warum hat unsere Regierung die Faschisten anerkannt? Also wenn mir einer von den Verteidigern das schlüssig erklären kann wäre ich dankbar.
Ich bin kein "Verteidiger", aber habe ich die Antwort nicht schon geschrieben? Weil man die Gunst der Stunde nutzen wollte, eine pro-westliche Regierung zu unterstützen. Nicht mehr und nicht weniger. Was erwartest Du hier für andere Erklärungen?

Genauso wie natürlich Russland direkt im Anschluss die Gunst der Stunde genutzt hat, sich die nicht pro-westliche Krim anzuschließen. Da könnte man genau so fragen (wie hier schon x-mal gefragt): Warum hat man nicht die von allen vereinbarten Wahlen im Mai abgewartet?

Und natürlich kann man sagen: Nur durch den Vertrag vom Februar wurde weiteres Blutvergießen verhindert. Nur durch den Anschluss der Krim wurde weiteres Blutvergießen verhindert. Aber das Resultat ist dennoch ein Land, welches um Jahrzehnte in der Entwicklung zurückgeworfen wurde. Weil weder der Westen noch Russland nur einen Schritt zurück machen wollten. Aber vielleicht war dies auch schlicht der Preis, um weiteres Blutvergießen zu verhindern?
_RGP_

Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von _RGP_ »

_RGP_ hat geschrieben:Alexander "Ich werde gegen Juden, Kommunisten und russischen Dreck kämpfen, solange noch Blut durch meine Adern fließt" Musytschko hat Gerüchten zufolge am gestrigen Tage aufgehört haben gegen "Juden, Kommunisten und russischen Dreck" zu kämpfen.

Demnach soll er gestern sein eigene Medizin zu spüren bekommen haben, und in Rowno entführt und erschossen worden sein.
[youtube]ut3vw5jE2Bc[/youtube]
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fugen
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von fugen »

Dich zähle ich nicht zu den Verteidigern :-)

Ich finde du hast bis jetzt "Revolution" relativ neutral, aus meiner Sicht, betrachtet und ich bin sehr oft einverstanden mit dem was du schreibst.
kamensky
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von kamensky »

Norbert hat geschrieben:Beide verfallt Ihr schon wieder in dieses Schema: Russland böse. Regierung in Kiew böse.

Man kann für und gegen jede Seite endlos Argumente finden. Sinnvoll wäre jedoch etwas anderes: Eine echte, gemeinsame Lösung der Frage, wie man der Ukraine helfen kann. Ohne vorschnelle Anschlüsse, Assoziierungsabkommen oder ähnliches. Unter Berücksichtigung der Interessen der Nachbarländer - Polen, Baltikum, Moldawien und natürlich auch Russland.

Aber beide Seiten tun den Teufel, eine solche Lösung zu finden. Sondern sie werfen sich gegenseitig vor, dass der andere Schuld daran ist, dass es nicht dazu kommt. "Nicht, so lange Eure Nazis in Kiew in Kiew sitzen!" "Nicht, so lange Ihr Eure Provokateure in Donetsk nicht zurückzieht und die Krim zurückgebt!"
Das Hauptproblem einiger Verfasser sehe ich darin, dass jene mit "neutraler und ausgewogener Demokratiewerten, wie auch ein Manko an Wissen betreffend Rechtsstaatlichkeit" aufweisen.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Dietrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:
Dietrich hat geschrieben:"Der Westen" will Russland klein halten, um es dann endgültig zu vernichten.
Du ermüdest ... "Der Westen" will Russland destabilisieren, um es dann unter dieselben Bedingungen zu stellen .. Hegemonie der USA und des Kapitals
Sorry, ich hatte die böse Hegemonie des Kapitals vergessen. Die Hegemonie, die uns den Rechtstaat und den Rentnern ein Leben ohne Kapusta verkaufen und dafür mit Auslandsreisen beschert. Die Hegemonie, die selbst Arbeitslosen und sogar Arbeitsunwilligen eine Wohnung mit Wohnraum garantiert, den manche russische Doppelverdienerfamilie gerne hätte.

Da es aber noch andere "Theorien" zur gewollten Vernichtung Russlands gibt, hatte ich das etwas allgemeiner zusammengefasst.
Berlino10 hat geschrieben:Wie bei allen Farb-Revolutionen: Milliarden zur Infiltration, Ausbildung ukrainischer Politiker, ... Geheimdienst-Operationen, OTPOR ... falsche Versprechungen, ...
Aussenpolitiker aktiv bei Umstürzen, Nazi-Kollaborationen, ... = "eigene Entscheidung"?
Du ermüdest...
Und außerdem hast du hast die Chemtrails vergessen!
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Dietrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Dietrich »

So langsam werden die Artikel in den (Online)Zeitungen wieder besser:
http://www.faz.net/aktuell/politik/russ ... 61893.html
Die sowjetische Propaganda stellte den Warschauer Pakt als Schutzbündnis gegen eine angeblich aggressive Nato dar. Doch erfuhren die Deutschen in der DDR, Ungarn, Tschechen, Slowaken und Polen am eigenen Leibe, was er in Wahrheit war: ein Instrument des Kremls zur Beherrschung der Kolonien in seinem Vorgarten und zum Niederwalzen jeglichen Widerstands.
Auch das „neue“ Russland, das, siehe Krim, seine alten Angewohnheiten nicht ganz abgelegt hat, war für die dem sowjetischen Joch entkommenen Völker auf keinem Feld attraktiv. Sie strebten alle aus freien Stücken nach Westen, in die EG/EU und in die Nato. Schon damals gab es besonders in Deutschland Leute, die sich mehr Sorgen um die Psyche des einstigen Unterdrückers machten als um die begründeten Ängste der vor Moskau Flüchtenden. Doch war deren Drang nach Westen so stark, dass sie sich von nichts aufhalten ließen.
Daher waren auch die Versuche Moskaus zum Scheitern verurteilt, die ehemaligen „Verbündeten“ des Warschauer Pakts vor dessen Auflösung vertraglich darauf festzulegen, keiner anderen politisch-militärischen Allianz beizutreten. Budapest, Prag, Warschau und die ihnen folgenden Länder wussten genau, dass die Nato ein Bündnis ist, das ihre Freiheit und Souveränität nicht bedroht, sondern sichert. In diesen Hauptstädten schüttelt man den Kopf darüber, wie viel Verständnis in Deutschland für die angeblichen „Einkreisungsängste“ des Kremls gezeigt wird – wo er es doch ist, der gerade wieder ein Land einkreist. Wer die Angst der russischen Führung vor der Nato für berechtigt hält, übernimmt damit auch einen Teil der alten sowjetischen und neuen russischen Propaganda: dass die Nato ein Bündnis sei, vor dem man sich hüten müsse. Putin, das wird immer deutlicher, braucht einen äußeren Feind, um seine Herrschaft im Innern zu sichern.
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Frank1010
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Frank1010 »

Dietrich, ich glaube das ist vergebene Liebesmühe. Einige hier im Forum sehen das ganz anders.

Ich für meinen Teil bin froh und fühle mich privilegiert in Deutschland leben zu können. Und immer wenn ich im Ausland unterwegs bin (egal ob in den ehem. GUS Staaten, in Asien, in mittleren Osten oder in Afrika) realisiere ich das immer wieder. Und ja, ich bin der Meinung das Russland (bzw. die russische Regierung) böse ist. Genauso wie die USA mit ihrer Paranoia oder andere durchgeknallte Regime ...

Gruss
Frank
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Norbert
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Norbert »

Frank1010 hat geschrieben:... ich glaube das ist vergebene Liebesmühe. Einige hier im Forum sehen das ganz anders.
Ja Frank, dies ist so. Auch Argumente wie "ohne Rückflugticket nach Russland" sind für manche Forenteilnehmer wirklich kein Argument. Zum Teil finde ich dies auch erschreckend, wobei ich ebenso die Gutgläubigkeit in die amerikanisch-europäische Demokratie verwunderlich finde.

Aber im Interesse Eurer Zeit schlage ich dennoch vor: beendet das Drehen im Kreise. Analysiert neue (!) Aspekte im Forum, statt Euch wieder und wieder dieselben Fragen zu stellen.
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