Deutschland: Reich oder nicht?

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pippie

Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von pippie »

bauplan hat geschrieben: Sollte es wirklich keine anderen Wissenschaftler, oder solche die glauben es zu sein, geben, die nicht in die Nähe von Neonazis rücken, um gegen den Euro zu sein?
Wenn dann doch bitte solche zitieren und nicht den braunen Sumpf noch weiter unterstützen.
[genau]
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Saboteur
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Saboteur »

pippie hat geschrieben:
Man kann übrigens die Gegenwart nicht wirklich beurteilen, ohne die Zusammenhänge der Vergangenheit zu kennen.
darüber hat sich Tolstoi in Krieg und Frieden über einen langen Abschnitt ausgelassen :)
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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GIN
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Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Beitrag von GIN »

CSB_Wolf hat geschrieben:
pippie hat geschrieben: Was ich sagen wollte ist, dass es in den letzten 20 Jahren ein rapides Absinken des Lebensstandartes gegeben hat und die niedrigen Preise nicht von ungefähr kommen.
Das Die Löhne in Deutschland hinterher hinken das stimmt, ist aber auch die Schuld der Gewerkschaften. Die sind faul, korrupt und Geldgierig geworden und klettern der Politlobby in den Arsch :roll: Das sich der Lebensstandart verringert hat stimmt nicht. Im Gegenteil, die Leute machen mehrmals in Jahr Ferien, je teurer je lieber 8) Heute haben doch sicher 80% der haushalte Internet und PC und ein möglichst grosser Flachbildfernseher steht auch in fast jeder Wohnung. Den Menschen in Deutschland ist es doch noch nie so gut gegagen wie in der heutigen Zeit.

Gruss
wolf

Weiss nicht aus welcher Ecke Du kommst, doch für meinen Bezirk in Hessen, dort lebte ich von den 80ern bis ins Jahr 2005, gilt das nicht.
In den 80ern kannte ich im Bezirk kaum eine Ehefrau die einer beruflichen Tätigkeit nachging. Eine typische Familie hatte einen arbeitenden Vater der einer einfachen Tätigkeit nchging, natürlich gab es auch Handwerker mit höherem Lohn, doch die grosse Masse arbeitete in den Fabriken als einfache angelernte Arbeiter Links und Rechts von uns. Die Familie machten 2X im Jahr Urlaub und fuhren 1 und manchmal sogar 2 Autos. Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe war ein sehr geringes Problem, erinnere mich auch kaum an Fälle von Sozialhilfe, wobei diese es natürlich gab.
Heute ist der Bezirk restlos verarmt. Natürlich ist es eine relative Armut, die Menschen leben von kleinen Renten, Harz 4, Minijobs und Zeitarbeit. Die meisten gehen einer Tätigkeit nach, doch gilt ein Lohn von 10 Euro pro Stunde schon als gut. Nach Antalya usw kommen sie oft nur durch Schulden oder 2 bis 3 Jobs. Ja£sie haben Flachbildschirme, kaufen die Nahrungsmittel viel billiger ein als früher, doch sind sie vollkommen verschuldet und hängen nicht mehr in Kneipen ab.
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harald63
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von harald63 »

So langsam könnte man mal damit aufhören, Flachbildschirme als Zeichen von Luxus zu sehen. Das war mal.
Jochen
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Jochen »

Kein Zeichen von Luxus, ich sehe das als Zeichen von Konsum. Und zum konsumieren braucht man Geld.

Es ist schon richtig, der Markt für halbwegs gut bezahlte ungelernte Kräfte bricht radikal weg! Eher ist diese Markt auch garnicht mehr vorhanden!

Zu meiner Schulzeit gabs in jeder Klasse immer ein paar "Assis": 3x sitzen geblieben, Abschluss 7. Klasse, mit 14 schon Polizeierfahrung usw. Die habe ich immer sagen hören: Abschluss brauch ich nicht, mach ich Lagerhelfer, Bauhelfer usw. Hat auch geklappt, gab auch relativ gutes Geld. Heute sind diese Leute alle auf Stütze oder im Knast.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
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bella_b33
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von bella_b33 »

Okay, ungelernte Bauhelfer gibts in DE immernoch massenhaft(ich spreche da aus Erfahrung), meist aber Zugewanderte aus Südost bis Osteuropa. Aber wahrscheinlich weniger, als vor 20 Jahren.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Jochen
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von Jochen »

Es geht um die Bezahlung! So ein Bauhelfer hat vor 20Jahren nach Tarif knappe 20Mark/h verdient! Oder ein richtig flinker Hucker! Wenn der gut war, kam der schon auf seine 3000Mark netto. Plus Urlaubs-Weihnachtsgeld.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
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bella_b33
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Re: Deutschland: Reich oder nicht?

Beitrag von bella_b33 »

in West DE sicherlich. Im Osten gabs 15,28DM/h, als Handwerksgeselle auf dem Bau mitte der 90er. Tarif hat da keiner gezahlt. Ich kenne auch genug, die als Ungelernte im Westen mehr bekommen haben(wird auch heut noch nicht anders sein).

Achso, um mal kurz zurück zum Thema zu kommen(auch wenn ich die Diskussion hier nicht verfolgt habe). Meine Meinung: Deutschland ist reich.....an Schulden! Und auch nicht zu fein sich immer tiefer reinzustürzen.....Hauptsache in jeden Furz, der irgendwo auf der Welt passiert, hat das tolle Deutschland gleich wieder Milliarden gepumpt.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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CSB_Wolf
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Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Beitrag von CSB_Wolf »

J.Eckel hat geschrieben: Weiss nicht aus welcher Ecke Du kommst,
Nähe Basel, ich hätte auch zu Fuss nicht weit :D
J.Eckel hat geschrieben:In den 80ern kannte ich im Bezirk kaum eine Ehefrau die einer beruflichen Tätigkeit nachging. Eine typische Familie hatte einen arbeitenden Vater der einer einfachen Tätigkeit nchging, natürlich gab es auch Handwerker mit höherem Lohn, doch die grosse Masse arbeitete in den Fabriken als einfache angelernte Arbeiter Links und Rechts von uns. Die Familie machten 2X im Jahr Urlaub und fuhren 1 und manchmal sogar 2 Autos. Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe war ein sehr geringes Problem, erinnere mich auch kaum an Fälle von Sozialhilfe, wobei diese es natürlich gab.
Bei uns gab es das schon in den 70er jahren das viele Frauen arbeiteten, es war aber dementsprechend noch genug grosse Industrie vorhanden. Von den männern arbeiteten sehr viele in der Schweiz als Grenzgänger und dort waren die Löhne traumhaft im Vergleich zu Deutschland. Armut war in dieser Zeit, bis auf einige Aussnahmen, ein Fremdwort. Das Handwerk hatte damals wie man so sagt einen goldenen Boden, da konnte noch richtig Kohle gemacht werden, aber diese Zeiten sind inzwischen vorbei 8) Mit der Einführunf des Euro, dem Diktat aus Brüssel und der allgemeinen Globalisierung ist es immer weiter abwärts gegangen.
bella_b33 hat geschrieben:Meinung: Deutschland ist reich.....an Schulden! Und auch nicht zu fein sich immer tiefer reinzustürzen.....Hauptsache in jeden Furz, der irgendwo auf der Welt passiert, hat das tolle Deutschland gleich wieder Milliarden gepumpt.
Das ist richtig. Das Traurige daran ist auch, das wir noch nie so schlechte Regierungen hatten wie in den letzten 30 jahren, egal welche Partei, es sind alle schmarotzer.

Gruss
wolf
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GIN
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Re: Leckerer und preiswerter Rotwein in Moskau

Beitrag von GIN »

Nähe Basel, ich hätte auch zu Fuss nicht weit :D

Des Friedlinge?, oder Wiil am Rhii, im Dreiländereck? wo man wägem Museum au Stadt vor de Stühl sait? )))) :lol:
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