... es soll schon Reformen geben, verlangt ja der IWF, also Kürzungen und Streichungen bzw. Preiserhöhungen (von denen die Regierung natürlich nicht betroffen ist, das verlangt der IWF nicht). Immerhin wollen ja die Banken das Geld wieder haben ((Russland zählt dabei nicht). Und wir alle haben ja die letzten Jahre über gelernt, welchen Stellenwert in Europa die Banken haben und welchen die Bürger (siehe Griechenland und Spanien...)leonidas hat geschrieben: Die Bevölkerung interessiert den Westen nicht die Bohne, sonst wäre mehr Druck auf die Regierung zur Durchsetzung der versprochenen Reformen ausgeübt worden.
"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Der IWF geht genauso skrupellos und menschenverachtend vor wie in RUS der 90er. Reformen interessieren nur, solange sie für die Raubzüge nötig sind - Privatisierungen, Preisfreigaben, ... Die Menschen sind denen doch völlig egal. Und deshalb wird auch nichts an der Korruption geändert - Jaz und Poro sind ja selbst die schlimmsten Verbrecher und Nutznießer - während das Volk, die Währung, andere Oligarchen 30,40,50% verlieren, legt Porosch Vermögen um 20% pro Jahr zu -Sachse007 hat geschrieben: ... es soll schon Reformen geben, verlangt ja der IWF, also Kürzungen und Streichungen bzw. Preiserhöhungen (von denen die Regierung natürlich nicht betroffen ist, das verlangt der IWF nicht). Immerhin wollen ja die Banken das Geld wieder haben ((Russland zählt dabei nicht). Und wir alle haben ja die letzten Jahre über gelernt, welchen Stellenwert in Europa die Banken haben und welchen die Bürger (siehe Griechenland und Spanien...)
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kamensky
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
@Berlino10Berlino10 hat geschrieben:Der IWF geht genauso skrupellos und menschenverachtend vor wie in RUS der 90er. Reformen interessieren nur, solange sie für die Raubzüge nötig sind - Privatisierungen, Preisfreigaben, ... Die Menschen sind denen doch völlig egal. Und deshalb wird auch nichts an der Korruption geändert - Jaz und Poro sind ja selbst die schlimmsten Verbrecher und Nutznießer - während das Volk, die Währung, andere Oligarchen 30,40,50% verlieren, legt Porosch Vermögen um 20% pro Jahr zu -Sachse007 hat geschrieben: ... es soll schon Reformen geben, verlangt ja der IWF, also Kürzungen und Streichungen bzw. Preiserhöhungen (von denen die Regierung natürlich nicht betroffen ist, das verlangt der IWF nicht). Immerhin wollen ja die Banken das Geld wieder haben ((Russland zählt dabei nicht). Und wir alle haben ja die letzten Jahre über gelernt, welchen Stellenwert in Europa die Banken haben und welchen die Bürger (siehe Griechenland und Spanien...)
Deine Antwort in Ehren, doch ich hoffe schwer, dass du nicht vergessen hast, wie viel Kapital Putin und sein Regime in den letzten Jahren seinem eigenen Volk sprichwörtlich geklaut hat durch seine Ignoranz. Also diesbezüglich kannste den in den gleichen Topf werfen mit Jaz und Poro. Der einzige Unterschied ist das wie "klaue" oder bringe ich mein eigenes Volk " um dessen Kapital", wenn man denn da noch von Kapital sprechen kann. Und bitte nicht mit Interventionen kommen, betreffend "Putin" hat sein Volk vor dem "Ausraub durch die Oligarchen beschützt", denn man kann die eigene Bevölkerung auch "schleichend beklauen"!
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Ich bin sicher nicht so naiv zu glauben, Putin habe den Ausraub RUS durch die Oligarchen beseitigt. Dagegen sprechen allein die immer noch weltweit wohl schlimmsten Vermögenskonzentrationen an der Spitze RUS. Aber im Gegensatz zu den Kiewer hat er das Gemeinwohl nicht ganz vergessen, und zumindest den Staat, leider nicht die Menschen, wehrhaft gemacht gegen verbrecherische Plünderungen. Der asoziale Zustand RUS bleibt für mich ein Hauptgrund, nicht hinter Putin stehen zu können.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Was verlangt ihr eigentlich von Russland ?Berlino10 hat geschrieben:Ich bin sicher nicht so naiv zu glauben, Putin habe den Ausraub RUS durch die Oligarchen beseitigt. Dagegen sprechen allein die immer noch weltweit wohl schlimmsten Vermögenskonzentrationen an der Spitze RUS. Aber im Gegensatz zu den Kiewer hat er das Gemeinwohl nicht ganz vergessen, und zumindest den Staat, leider nicht die Menschen, wehrhaft gemacht gegen verbrecherische Plünderungen. Der asoziale Zustand RUS bleibt für mich ein Hauptgrund, nicht hinter Putin stehen zu können.
Der einfache Mensch ist noch alten Denkschemata verhaftet, die über seine Großeltern (Zar) auf die Eltern über die Sajusa (Stalin) auf die postsowjetische Zeit übertragen wurden, mit dem, was wir im Westen als undemokratisch bezeichnen würden, wobei wir im Westen alles als undemokratisch kritisieren, was nicht UNSEREN Vorstellungen von Demokratie entspricht.
Für die Neunmalklugen: wenn der Demos Russlands einen bestimmten Mann haben will (unter Abwägung auch seiner Fehler) dann ist das Demokratie.
Leute, kommt auf den Boden zurück. bis 1918 herrschten die Zaren, da gab es in Europa schon eine Demokratie seit 1215, magna carta, das Jahr 1789 in Frankreich , bei uns das Jahr 1848 /Paulskirche.
iin Russland folgten bis 1953 Lenin und Stalin, es endete vor 25 Jahren, natürlich anfangs im Chaos, wohl kaum hat man etwas anderes erwarten können.
Wo sollte denn eine demokratische Kultur herkommen ?
Putin hat eine Meisterleistung vollbracht, Russland auf Russland zugeschnittene, demokratische Strukturen zu geben, trotz aller Fehler, die bei solch einer Genarationaufgabe entstehen müssen.
,
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
@leonidas
Sehr schöner Beitrag...Danke!
Sehr schöner Beitrag...Danke!
"[n]o set of mutually inconsistent observations can exist for which some human intellect cannot conceive a coherent explanation, however complicated."
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
da sich dieses Thema mit der Ukraine und ihrer Regierung befasst, hier einmal eine weitergehende Analyse.
Die Darstellung Russlands zur Ukraine als faschistischer Staat wird in Westeuropa belächelt., sie sei kein faschistischer Staat, sicher "noch" nicht ganz demokratisch, aber auf dem besten Weg , eine Demokratie zu werden.
Ist die Sicht Russlands auf die Ukraine falsch ? (ich will mich hier nicht an Leuten der ASOW aufschießen)
Faschismus hat nicht zwangsläufig etwas mit fabrikmäßigem Mord zutun, was offensichtlich Richtschnur Westeuropas für die Verneinung einer Klassifikation ist, weder im Spanien Francos gab es fabrikmäßigen Massenmord, noch im Italien Mussolinis.
Faschismus ist, zusammengefasst, Oberklassenherrschaft bei gleichzeitiger Massenbegeisterung, Darum ist nichts falscher, man verzeih mir diesen grammatikalischen fauxpas , Hitler als einen Faschisten zu bezeichnen, Massenbegeisterung , die gab es, aber keine Oberklassenherrschaft., trotz der Krupps, Thxyssens und Anderer.
In der Ukraine gibt es die Oberklassenherrschaft der Oligarchen, der sich die Regierung unterordnet. und in der Ukraine gibt es die Massenbegeisterung, man muss nur einmal die gängigen Ukraine-Foren lesen, oder den Informationsdienst des Ukrinform, da reiht sich eine Erfolgsmeldung an die andere, also eine eindeutige Klassifikation für Faschismus. .
Darum ist die derzeitige Regierung der Ukraine mit Fug und Recht als faschistische Regierung zu bezeichnen, völlig wertfrei !!!
Die Darstellung Russlands zur Ukraine als faschistischer Staat wird in Westeuropa belächelt., sie sei kein faschistischer Staat, sicher "noch" nicht ganz demokratisch, aber auf dem besten Weg , eine Demokratie zu werden.
Ist die Sicht Russlands auf die Ukraine falsch ? (ich will mich hier nicht an Leuten der ASOW aufschießen)
Faschismus hat nicht zwangsläufig etwas mit fabrikmäßigem Mord zutun, was offensichtlich Richtschnur Westeuropas für die Verneinung einer Klassifikation ist, weder im Spanien Francos gab es fabrikmäßigen Massenmord, noch im Italien Mussolinis.
Faschismus ist, zusammengefasst, Oberklassenherrschaft bei gleichzeitiger Massenbegeisterung, Darum ist nichts falscher, man verzeih mir diesen grammatikalischen fauxpas , Hitler als einen Faschisten zu bezeichnen, Massenbegeisterung , die gab es, aber keine Oberklassenherrschaft., trotz der Krupps, Thxyssens und Anderer.
In der Ukraine gibt es die Oberklassenherrschaft der Oligarchen, der sich die Regierung unterordnet. und in der Ukraine gibt es die Massenbegeisterung, man muss nur einmal die gängigen Ukraine-Foren lesen, oder den Informationsdienst des Ukrinform, da reiht sich eine Erfolgsmeldung an die andere, also eine eindeutige Klassifikation für Faschismus. .
Darum ist die derzeitige Regierung der Ukraine mit Fug und Recht als faschistische Regierung zu bezeichnen, völlig wertfrei !!!
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Nette Ausführung, nur hat das mit dem, was ich oben zu asozial sagte, nichts zu tun.leonidas hat geschrieben: Was verlangt ihr eigentlich von Russland ?
...
Für die Neunmalklugen: wenn der Demos Russlands einen bestimmten Mann haben will (unter Abwägung auch seiner Fehler) dann ist das Demokratie.
...
Wo sollte denn eine demokratische Kultur herkommen ?
Putin hat eine Meisterleistung vollbracht, Russland auf Russland zugeschnittene, demokratische Strukturen zu geben, trotz aller Fehler, die bei solch einer Genarationaufgabe entstehen müssen.
Die Stärkung des Zentral-Staates war und ist leider immer noch nötig, um Gemeinwohl in RUS besser zu realisieren als es dezentrale Demokratie in RUS ohne freie, korruptionsfreie Presse, Verwaltung, Justiz, Polizei, ... derzeit könnte. Das befreit aber nicht von Reformen, die dies ermöglichen könnten.
Und gerade der starke Staat unter Putin könnte viel mehr gegen asoziale Zustände tun.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Dieser Frage bin ich auch nachgegangen. Die Begründungen, die ich gefunden habe (besitze nur wenige 'vor Ort' Kenntnisse) warenBerlino10 hat geschrieben: Und gerade der starke Staat unter Putin könnte viel mehr gegen asoziale Zustände tun.
Putin hat auf Überzeugungsarbeit gesetzt und einen Teil der Oligarchen auf seine Seite ziehen können à la Russsia first.
Repressives Vorgehen gegen alle Oligarchen hätte ihm das Leben gekostet und Russland nicht weiter gebracht.
Russland braucht die Unterstützung reicher Oligarchen für nötige Investitionen. Wenn das Geld in Russland bleibt, ist es für ihn in Ordnung.
Anders läuft es in unserem politischen System auch nicht.
Viele Russen können sich einen späteren Politikwechsel vorstellen, aber keinesfalls jetzt, wo die rechtsstaatlichen und demokratischen Strukturen noch nicht gefestigt sind.
Ein Leben als 'liberale Bohème" scheint nur in gut verdienenden Kreisen attraktiv zu sein; die Mehrheit der Bevölkerung ist eher konservativ orientiert. Dass noch viel zu tun ist, sagte Putin selbst......
"[n]o set of mutually inconsistent observations can exist for which some human intellect cannot conceive a coherent explanation, however complicated."
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Sowohl Deine verkürzte Definition des Faschismus als auch die Bewertung des Dt. Faschismus sind rein willkürlich und ohne jede Substanz. Haffner wurde darin vor über 30 Jahren schon widerlegt. Zwar gibt es weder begrifflich noch wissenschaftlich eine eindeutige Definition, aber es haben sich übereinstimmend Merkmale des Faschismus identifizieren lassen, mit deren Hilfe man eine Bewegung, einen Staat als solchen identifizieren kann. - Faschismustheorieleonidas hat geschrieben: Faschismus ist, zusammengefasst, Oberklassenherrschaft bei gleichzeitiger Massenbegeisterung, Darum ist nichts falscher, man verzeih mir diesen grammatikalischen fauxpas , Hitler als einen Faschisten zu bezeichnen, Massenbegeisterung , die gab es, aber keine Oberklassenherrschaft., trotz der Krupps, Thxyssens und Anderer.
Weder RUS noch die Ukraine lassen sich darunter so lapidar zuordnen - wie du oder fanatische Hetzer es getan haben, nur weil es dort gewisse autoritäre Strukturen gibt. Vernunftsbegabte UKR-Kritiker würden auch nie so weit gehen, den Staat als faschistisch zu bezeichnen, nur weil faschistischen Kräften eine zu große Rolle und Macht beim Umsturz eingeräumt wurde und teilweise bis heute noch wird. Eine solche pauschale Verurteilung verkennt vor allem auch die herrschenden Absichten der Kiew-Verbrecher und die ukrainischen Realitäten.
