Aber, wenn auch 300 Jahre (die es ja nun nicht mehr sind...Jochen hat geschrieben:Was ist "besseres Leben"? Gutes Gehalt, Auto, Pauschalurlaub, Euroremont? Oder auch eine ökologisch saubere Umgebung, Strassen ohne Schlaglöcher, Staub, Dreck, Matsch, Riesenpfützen, modernes Stadtbild, moderne Infrastruktur usw.
Man vergleiche nur ein russisches Dorf mit einem deutschen. Dazwischen liegen 300 Jahre.
Aber hast Du schon mal gedacht, dass in der russischen Verwandtschaft noch eine engere Beziehung als in DE gibt. D. h. fehlt mal Geld, braucht man eine Schulter, ist sofort eigentlich Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Oma, Opa, Onkel oder Tante da. Sogar auch unter Nachbarn gibt es noch diese "Nachbarschaftshilfe"...
Dann DE: Erst einmal keine Arbeit (wenn man das gewöhnt ist, schon eine sehr große Umstellung und man kann sich "nutzlos" fühlen), Sprachprobleme (die gibt es auch mit dem 1A-Test), wahrscheinlich ganzen Tag alleine Zuhause sitzen und warten bis der Mann von der Arbeit kommt...erst einmal keinen Menschen -außer vielleicht per Skype oder Telefon- wo man sich mal "ausweinen" kann und getröstet wird, dann evtl. noch ein großes Problem "SCHWIEGERMUTTER", die alles besser weiß....
Daher gibt es schon einige (und ich behaupte sogar schon nicht mehr wenige) russische Frauen, die sagen, DE, zu Besuch ja, aber auf Dauer nicht unbedingt....hängt dann von der Liebe ab....


