Seite 22 von 23
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 29 Apr 2026, 10:10
von HJ52
Wobei durch die Ukraine verursachte (teilweise) Totalschäden am Druschba-Netzwerk kaum Erwähnung finden. "Putin dreht den Ölhahn ab" hat, zum Teil, einfach technische Gruende.
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 29 Apr 2026, 14:08
von Wladimir30
Schlimm, immer dieser unverholene Putinversteher....
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 29 Apr 2026, 23:53
von Axel Henrich
HJ52 hat geschrieben: 29 Apr 2026, 10:10"Putin dreht den Ölhahn ab" hat, zum Teil, einfach technische Gruende.
....und sicher auch taktische Gründe.
Die Amis haben UA mal "gebeten", die für die Amis relevante russ. Öl- und Gasinfrastruktur bisschen aus dem Fokus zu nehmen ... klappte bis dato ganz gut. Dann wurde Budanov aus Gründen gnatzig: "ihr habt Eure Gründe und Ziele, wir Unsere..." und es ging weiter.
Finanziell/Steuerlich gesehen, also für den Staat, ist ein Angriff auf ein Tanklager seit einiger Zeit schon, im Prinzip das Problem der jeweiligen Firma und nicht Russlands, als Staat. Der Rohstoff muss nach den neuen Gesetzen, schon bei der Gewinnung, nach Ertrag versteuert werden. Klar, ganz so einfach/problemlos ist es am Ende dann doch nicht, aber das finanzielle Risiko wird so etwas verteilt ... auch andere Firmen und Oligarchen wurden ja schon um "Unterstützung" gebeten und Deripaska u.a. war wohl nicht abgeneigt ...
Dazu muss man auch sehen, dass Putin kürzlich erst eine mögliche Umorientierung auf dem globalen Markt angedeutet hatte. Man muss nur endlich auch mal zuhören, was Putin so sagt ...
Kasachisches Öl darf also weiterhin geliefert werden, nur ebend über andere Kanäle. Ust-Luga und Noworossisk, also genau die, welche UA in letzter Zeit massiv angreift, wären doch ne gute Idee... mal schauen, wie Partner miteinander umgehen ...
-ah-
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 30 Apr 2026, 02:12
von Axel Henrich
Uuups ...
gerade auf NTV gefunden:
https://www.n-tv.de/politik/Fuer-Schwed ... 65242.html
Kasachstan will nach offiziellen Angaben 260.000 Tonnen Öl, die für die Raffinerie Schwedt bestimmt waren, wegen der Probleme an der Druschba-Pipeline über russische Ölhäfen umleiten. "100.000 Tonnen gehen über Ust-Luga und 160.000 Tonnen über das System des Kaspischen Pipeline-Konsortiums", sagte eine Vertreterin des kasachischen Energieministeriums der Nachrichtenagentur Kazakhstan Today zufolge.
Das kaspische Pipeline Konsortium und sein Hafen von Noworossisk ..., da liest man hälftig so Namen wie Exxon, Chevron, Kasachstan ... klar, auch Russland, Rosneft, Lukoil ...
-ah-
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 05 Mai 2026, 07:50
von HJ52
Axel Henrich hat geschrieben: 29 Apr 2026, 23:53
[
Kasachisches Öl darf also weiterhin geliefert werden,
Der Umstand, das "Kasachisches Oel", Made in Kasachstan, mitnichten aus der Pipeline sprudelt, wurde in Besten Deutschland aller Zeiten, bisher nicht thematisiert?
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 05 Mai 2026, 09:26
von Axel Henrich
Doch doch ... Putin dreht den Hahn zu, wir lassen uns nicht erpressen, Schwedt lief eh schon nur mit gut 60%, also alles nicht so schlimm, wir schaffen das ...
-ah-
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 17 Mai 2026, 21:44
von Axel Henrich
Die Autoren des Buches "Die Sprengung" gehen ja gerade viral :
auf Cicero:
https://youtu.be/GtORCJfCEko?si=zmf0By5UFptgMKsd
Weltwoche:
https://youtu.be/z_5uy1kEg3U?si=sUpOgWzbH_sjJYKS
Keine Ahnung, aber Teile der Erzählung klingen ingwie ..., abenteuerlich ...
-ah-
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 18 Mai 2026, 20:51
von HJ52
Morgen werden die Freudentänze des Deutschen Qualitätsjournalismus wohl ausbleiben müssen. Heute rumpelte es geschlagene 9 Stunden lang. Von wirklich allen Seiten wurde versucht, an "unsere" Raffinerie zu kommen. Zum Glück Abschussquote echte 100%.
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 19 Mai 2026, 01:18
von Axel Henrich
Passt auf Euch auf!
-ah-
Re: Sabotageakt auf Nord Stream 2
Verfasst: 19 Mai 2026, 05:50
von HJ52
Wir sind eigentlich weit ab vom Schuss. Kein Vergleich zu den an die UA und das Schwarze Meer grenzende Regionen. Versicherungsprämien halten sich im Rahmen, im Süden gern mal +50 bis 80% Aufschlag für "Schäden durch "ВПЛА", bei uns +10 Prozent.
Ein Novum für uns, erstmalig Evakuierung von öffentlichen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen.