Dietrich hat geschrieben:Ich finde es richtig gut, dass heutzutage fast jeder mit dem Handy Foto- und auch Videoaufnahmen machen kann. Und glücklicherweise "trauen" sich mittlerweile mehr und mehr junge russische Wähler, dies auch dann zu tun, wenn sie Zeuge einer solchen Unregelmäßigkeit werden.
Jetzt wittern die Gegner von ER Morgenluft, da sie sehen, dass selbst mit den ganzen Fälschungen weniger als die Hälfte der Leute noch hinter Putin stehen.
Zieht man die zuviel eingeworfenen Stimmen ab, so bleiben von den 49 % vielleicht noch 30-35% übrig.
Wenn man jetzt noch die abzieht, die durch ihre Chefs, etc. genötigt wurden, dann ist bleibt nicht mehr viel übrig von der Pracht.
Traurig ist jedoch der "Eifer" der Wahlleiter, Stimmenfälscher und Karusselfahrer, mit denen sie teilweise rotzfrech gegen jegliche demokratische Normen verstoßen.
Lieber Dietrich,
Demokratie ist einem Volk, das Jahrhunderte lang unterdrückt, bevormundet, bespitzelt und Gegner getötet wurde, dem ist Demokratie nicht in kurzer Zeit beizubringen und es in derem Bewusstsein einzuprägen. Soweit das sich für Demokratie in der großen Masse überhaupt ein Verständnis breit machen kann.
Ich denke das wird noch 8- 20 Jahre dauern.
Solange werden sich die alten Machthaber mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln an der Macht festhalten.
Und wie schindluderhaftig mit dem Begriff
"Demokratie" im Kommunismus umgegangen wurde, sieht man alleine an der
Staatsbezeichnung der ehemaligen "DDR".
Deutsche Demokratische Republik!
Wo bitte schön, gab es in den 40 Jahren Demokratie?
Durch Wahlen, wo es praktisch zur SED keine Alternative gab?
Oder wenn man die Staatsdoktrin nur hinterfragte, Gefägnis drohte?
Oder die Westgrenze, die es nahezu unmöglich machte dorthin zu gehen und zurückzukehren, wann immer man mochte?
Aber zum Trost Dietrich.
Selbst die meisten Menschen Westeuropas, die Demokratie schon länger erleben dürfen,
merken nicht wie sie von den Politikern nur als Marionetten benutzt werden, damit die Politiker und Wirtschaftsbosse
immer mehr Reichtum anhäufen können und sie selbst in immer größere Abhängigkeit der Oberen geraten.
Es wird allerhöchste Zeit das die arbeitende Bevölkerung aufwacht und dagegen angeht.
So wie damals in Leipzig die Menschen den Mut fanden und jeden Montag ihrem Unmut Luft machten und so zur friedlichen Revolution und letztendlich zum Zusammenbruch des Kommunismus beitrugen.
Vor diesen Menschen, die damals dabei waren habe ich allerhöchste Hochachtung.
Schade das am Ende doch nicht das daraus geworden ist, dass sie im tiefsten Innern damals angetrieben hat.
In diesem Sinne
Alles Liebe
St. Germain