Re: mit der simson duo nach vladiwostok
Verfasst: 05 Aug 2012, 12:51
Ich habe gerade meinem Mann (Moskauer) von dem Vorhaben erzählt und das Fahrzeug gezeigt, in dem die Reise stattfinden soll. Er sagte, dass das Vorhaben verrückt und total naiv ist. 1. ist es viel zu gefährlich, 2. lädt das Fahrzeug die Polizei geradezu zu Kontrollen (und möglichen Bußgeldern) ein, 3. der Benzin ist schlecht (das schrieb ich schon mal), 4. wenn das Ding kaputt geht (und er ist sicher, dass das passieren wird angesichts der Straßenverhältnisse), gibt es keine Ersatzteile, 5. wenn das Fahrzeug so kaputt ist, dass es in Russland bleiben muss, werden saftige Zollgebühren fällig. 6. Frage: Kann sich der Fahrer irgendwie verständigen, falls er unterwegs Hilfe braucht?
Zwar ist die Straße zwischen Baikal und Wladiwostok inzwischen asphaltiert, aber der Zustand ist nicht überall gleich toll.
http://www.youtube.com/watch?v=M5Y-X20-oUo
Diese Leute haben extra eine Autoreise zur Bewertung des Zustands russischer Straßen gemacht. Über die neue föderale Trasse im Fernen Osten war die Meinung gut, fast europäisches Niveau. Sonst sagen sie:
"Wenn man 10-20 Meter auf zweitrangige Straßen fährt - regionale (Anm. von mir: also quasi Bundesstraßen) und lokale, dann sieht man ein ganz anderes Bild. Kaputter Asphalt, Löcher, Einbrüche, aufgewölbte Stellen im Asphalt, also alles ziemlich schlecht."
Quelle
Außerdem fehlt es auf weiten Strecken im Fernen Osten an Infrastruktur. Da ist einfach mal ein paar hundert km lang fast nichts. Keine Tankstelle und auch kein Mobilempfang.
kabag, es ist wirklich nicht so, dass wir dir dein Abenteuer nicht gönnen, aber wenn du schon nach der Machbarkeit fragst, dann solltest du auch den Einschätzungen glauben, die dir die Leute geben, die entsprechende Erfahrungen haben.
Zwar ist die Straße zwischen Baikal und Wladiwostok inzwischen asphaltiert, aber der Zustand ist nicht überall gleich toll.
http://www.youtube.com/watch?v=M5Y-X20-oUo
Diese Leute haben extra eine Autoreise zur Bewertung des Zustands russischer Straßen gemacht. Über die neue föderale Trasse im Fernen Osten war die Meinung gut, fast europäisches Niveau. Sonst sagen sie:
"Wenn man 10-20 Meter auf zweitrangige Straßen fährt - regionale (Anm. von mir: also quasi Bundesstraßen) und lokale, dann sieht man ein ganz anderes Bild. Kaputter Asphalt, Löcher, Einbrüche, aufgewölbte Stellen im Asphalt, also alles ziemlich schlecht."
Quelle
Außerdem fehlt es auf weiten Strecken im Fernen Osten an Infrastruktur. Da ist einfach mal ein paar hundert km lang fast nichts. Keine Tankstelle und auch kein Mobilempfang.
kabag, es ist wirklich nicht so, dass wir dir dein Abenteuer nicht gönnen, aber wenn du schon nach der Machbarkeit fragst, dann solltest du auch den Einschätzungen glauben, die dir die Leute geben, die entsprechende Erfahrungen haben.