paramecium hat geschrieben:
Doping bringt in all diesen Sportarten etwas (Eigenblutdoping oder geringe EPO-Dosen in den Ausdauersportarten um die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen; anabole Substanzen und Wachstumshormone zum Muskelaufbau; Amphetamine um extreme Trainingsbelastungen besser wegzustecken und somit intensiver trainieren zu können; Glucocorticoide und viele andere Stoffe zur Verbesserung des Stoffwechsels; Beta-Blocker gegen Wettkampfnervosität -> genutzt im Schwimmen, Schach, Bogenschießen, Ringen ect.; um nur ein paar Mittel und Anwendungsgebiete zu nennen.
Wo liege ich da falsch, wenn es für mich nur bei den Ausdauersportarten Skilanglauf und Biathlon "Sinn" machen würde?
(jaja kranke Frage - schon klar

)
Klar kann man pauschal Doping in allen Sportarten anwenden. Aber ich würde mal These aufstellen wollen, das es ein Sportler
der z.B. Beta-Blocker gegen Wettkampfnervosität nehmen "muß", wohl eher nicht zum Olympiasieger bringt.
Konkret geht es ja z.B. auch um Alexander Zubkov (Bob Olympiasieger). Wenn der wirklich gedopt war, dann gehört der
schon wegen akuter Blödheit gesperrt. Beim Bob bringt Doping ja nun wirklich nicht viel. Mindestens zwei Drittel macht das
Material aus (meine Meinung!). Unser Zweierbob Weltmeister Francesco Friedrich hatte letzte Saison eine Oberschenkelverletzung
und hat, um sich zu schonen, sich beim Start schon in den Bob gesetzt und nur sein Anschieber hat den Bob angeschoben.
Er hat nicht gewonnen, aber trotzdem wurde es ein Spitzenplatz. Soviel macht Material im Bobsport aus. Da kannst Du vollgepumpten
"Dopingjunkie" anschieben lassen, wenn das Material Scheiße ist wird das nix!
Ok ihr merkt es ja, am Sport hängt mein Herzblut
