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Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 02 Feb 2012, 21:15
von manuchka
JEckel Nazis sind doch aber nicht nur die SSler... und die Führerriege und der Generalstab. Die Partei hatte immerhin ein paar Millionen Mitglieder und viele Mitläufer, das waren nach deiner Definition dann keine Nazis?

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 02 Feb 2012, 21:57
von GIN
manuchka hat geschrieben:JEckel Nazis sind doch aber nicht nur die SSler... und die Führerriege und der Generalstab. Die Partei hatte immerhin ein paar Millionen Mitglieder und viele Mitläufer, das waren nach deiner Definition dann keine Nazis?
alle waren formale Nazis wenn sie Mitglied in der NSDAP waren, alle könnten im Kopf Nazis gewesen sein wenn sie an Ordensschulen, SturmKlubs ihre Schulung geholt haben.
Ich wollte den feinen Unterschied machen zu einem lettischen SS Mitglied und einem deutschen SS Soldaten, der typische Lette und so wohl auch der Este hatten in ihrer Jugend und Kindheit nicht die Chance gehabt Nationalsozialisten zu werden, es gab bei den Letten kein Gedankengut das dem Nationalsozialismus ähnelte.

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 10 Feb 2012, 03:58
von Jurij
J.Eckel hat geschrieben:
Jurij hat geschrieben:Natürlich alles nur harmlose Befreiungskämpfer und keine Nazis. Die Vasallenstaaten der Nazis in Frankreich und Rumänien waren natürlich auch alles andere als faschistisch.
Genau, ein Nazi konnten die Franzosen, Balten und Rumänen auch nicht sein, höchstens rechtsgerichtete Drecksäcke, respektive im NaziWortschaftz "Hilfsvolk".
Um ein Nazi zu sein musstest Du erst einmal ein Arier sein und da fielen die Balten schon einmal aus dem Profil raus. Der typische Lette, vom Litauer oder Esten rede ich nicht, wollte erst einmal sein Land gegen die Roten verteidigen, den der Präsident Lettlands starb nicht in Berlin im Kerker, sondern verdurstete in Turkmenistan in einem NKVD-Sanatorium.


zu deinem Spo
Viktor Arajs wurde 1979 von einem Hamburger Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie die allermeisten baltischen Kollaborateure - insgesamt 235 000 - hatten ihn die 1944 zum Rückzug gezwungenen Deutschen evakuiert. Von insgesamt einer Viertelmillion Juden, die 1939 im Baltikum lebten, davon allein in Litauen 155 000, wurden 80 Prozent umgebracht. Wiesenthal-Mitarbeiter spürten beim Durchkämmen der Listen von Exilbalten laut Zuroff "in den letzten fünf Jahren 1000 des Judenmordes Verdächtigte" auf. Großbritannien, Kanada, Australien und die USA haben ihre Justizbehörden angewiesen, bei genügend Beweisen Anklage zu erheben. Zuroff wünscht sich ein ähnliches Verfahren auch in Litauen.

Kollaborateure? :lol: als ob sie ein freiwilliger Teil der Su waren :lol: richtiger Spon, wahrscheinlich der Schreiberling so ein 1991 noch etwas jüngerer Alt 68er
Franzosen usw. konnten keine Nazis sein? Ich dachte, dass seien Nachfahren der Franken. Und 1/3 der Deutschen sind doch germanisierte Slawen. Wer zog da jetzt wo deiner Meinung nach die Grenze? Ob Hilfsvolk oder nicht, was spielt das schon für eine Rolle was die Praxis angeht? Heutzutage gibt es selbst in Russland Neonazis, die Hitler verehren. Oder gar russische Juden in Israel, die sich als Neonazis bezeichnen. Warum soll es das damals bei den Balten nicht gegeben haben? Dummheit gibt es überall. Und wenn die Historiker da ihre strengen Definitionen haben und der baltische Nationalismus im Widerspruch zum Nationalsozialismus steht, sagt das doch lediglich aus, dass die baltischen Nazi-Kollaborateure keine echten baltischen Nationalisten waren. Oder sie waren es, aber wussten nicht was die Nazis über die Slawen denken. Falls es so war, dann waren die Balten ziemlich schlechte Strategen. Aber anscheinend war das egal, weil man mit den Nazis, außer der der Herkunft, zu viele Gemeinsamkeiten hatte. Um zurück auf das Thema zu kommen. Im Baltikum gibt es doch genügend Neonazis, die Nachkommen von Nazi-Kollaborateuren sind, oder etwa nicht?

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 10 Feb 2012, 12:57
von Axel Henrich
Jurij hat geschrieben:Heutzutage gibt es selbst in Russland Neonazis, die Hitler verehren.
Kannst dir ja mal bei Gelegenheit aus der Zeitschrift
"Welt der Wunder" unten rechts den Beitrag: "Nazi-Labor USA" durchlesen ... :shock:
... was Afghanistan für die Taliban ist, sind die Vereinigten Staaten für Neonazis. Tatsächlich gelten die USA heute als der beliebteste Rückzugsort der Rechtsradikalen weltweit. Hunderttausende von ihnen können hier ihre Gesinnung ganz offen ausleben. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte des Landes - und in dessen Verfassung ...
Nirgendwo sonst leben mehr Rechtsradikale. Hakenkreuze, "Heil-Hitler"-Rufe, Hetzforen - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das alles erlaubt.
Das amerikanische Ministerium für innere Sicherheit, auch Heimatschutzministerium genannt, hält die 1002 rechtsextremen Zellen in Amerika mittlerweile für "eine der grössten Terrorgefahren in den Vereinigten Staaten". Damit haben die Neonazis zu den islamischen Extremisten aufgeschlossen ...
10 Seiten ueber die 10 rassistischsten Organisationen der USA, ueber die geheimen Codes der Nazis, Chronik, rechtspopulistische Bewegungen und Analysen ... :shock:

-ah-

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 11 Feb 2012, 15:54
von GIN
@ jurij also ich nehme alles sehr genau und bewerte die Menschen die zu der Zeit lebten nicht mit meinen Massstäben des 21 Jahrhunderts. Der Nazismus war eine Ideologie und wurde in jedem Land anders ausgelebt, genau wie Marxismus Leninismus gab es halt auch dieses Zeug (Nazismus, Faschismus, Frankoismus usw). Ich will jetzt nicht eingehen auf Vererbungslehre, rassenkunde und erbgesundheitspflege und wieso die Franzosen nur Hilfsvolk seien konnten für einen Rosenberg und Co, sondern will nur zu den Balten zurückkommen.

Es gab im Lettland der 30 er Jahre keine nazionalsozialistische Bewegung bei den ethnischen Letten, es gab auch keinen Faschismus bei den ethnischen Letten sondern nur Antisemetismus, Nationalismus isw.... Die einzigen Strömungen bei den ethnischen Letten im Lettland der Vorbesatzungszeit waren die Menschewiki, die Konservativen und die Bolschewiki im Untergrund oder Ausland. Lettland war vor der Besatzung ein Vielvölkerstaat aus mehrheitlichen baltischen Stämmen die sich als Letten bezeichneten, ethnischen Livländern die eine estnische Sprache sprachen, Deutschbalten die sich meist als Deutsche fühlten und erst an zweiter Stelle als lettische Bürger, Juden die sich durch ihre Religion definierten und als Muttersprache oft Deutsch benutzten, exilierte Russen die von den Bolschewiki geflogen waren und eine kleine Minderheit Altgläubiger die vor Zar Peter aus Russland geflohen waren. In diesem Vielvölkerstaat konnte Nazismus nicht einmal bei den Deutschen gedeihen, da es viele Mischfamilien gab und man mindestens 2 Sprachen in Lettland sprach. Wer in den 30er Jahren nach Jurmala gefahren ist, der konnte sich dort auf Russisch, Deutsch und Lettisch verständigen.
Vor diesem Hintergrund konnte es in Lettland der 40er Jahre keine Nazis im Sinne von Rosenberg bei den Letten geben,es gab einfach nicht die ideologische Schulung dazu, keine NS Partei Lettlands, keine Kreuzpfeiler wie in Ungarn... ging nicht.. der Kopf war frei... Letten sind ein winziges Volk, sie haben überhaupt keine Basis sich als grosses Volk darzustellen, definieren sich durch Lieder und Gedichte im Abwehrkampf gegen die grossen Mächte.

P.S. Balten sind eine eigene Sprachengruppe, sie haben mit den Slawen nichts zu tun
Im Selbstverstehen sind diese Nachkommen der "Nazi-Kollaborateure" wie Du sie bezeichnest, Patrioten Lettlands die für die Freiheit Lettlands gekämpft haben. Wie merkwürdig das auch in deinen Ohren klingen mag, die Liebe zu Nazi Deutschland war etwas grösser als zu der UdSSR.

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 12 Feb 2012, 23:17
von Jurij
Axel Henrich hat geschrieben:
Jurij hat geschrieben:Heutzutage gibt es selbst in Russland Neonazis, die Hitler verehren.
Kannst dir ja mal bei Gelegenheit aus der Zeitschrift
"Welt der Wunder" unten rechts den Beitrag: "Nazi-Labor USA" durchlesen ... :shock:
... was Afghanistan für die Taliban ist, sind die Vereinigten Staaten für Neonazis. Tatsächlich gelten die USA heute als der beliebteste Rückzugsort der Rechtsradikalen weltweit. Hunderttausende von ihnen können hier ihre Gesinnung ganz offen ausleben. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte des Landes - und in dessen Verfassung ...
Nirgendwo sonst leben mehr Rechtsradikale. Hakenkreuze, "Heil-Hitler"-Rufe, Hetzforen - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist das alles erlaubt.
Das amerikanische Ministerium für innere Sicherheit, auch Heimatschutzministerium genannt, hält die 1002 rechtsextremen Zellen in Amerika mittlerweile für "eine der grössten Terrorgefahren in den Vereinigten Staaten". Damit haben die Neonazis zu den islamischen Extremisten aufgeschlossen ...
10 Seiten ueber die 10 rassistischsten Organisationen der USA, ueber die geheimen Codes der Nazis, Chronik, rechtspopulistische Bewegungen und Analysen ... :shock:

-ah-
Ja, da habe ich schon so einiges drüber gehört. Vor allem über die Aryan Brotherhood, die im Grunde nur eine Knast-Gang ist, aber dafür um die 30 000 Mitglieder hat.

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 12 Feb 2012, 23:22
von Jurij
J.Eckel hat geschrieben:@ jurij also ich nehme alles sehr genau und bewerte die Menschen die zu der Zeit lebten nicht mit meinen Massstäben des 21 Jahrhunderts. Der Nazismus war eine Ideologie und wurde in jedem Land anders ausgelebt, genau wie Marxismus Leninismus gab es halt auch dieses Zeug (Nazismus, Faschismus, Frankoismus usw). Ich will jetzt nicht eingehen auf Vererbungslehre, rassenkunde und erbgesundheitspflege und wieso die Franzosen nur Hilfsvolk seien konnten für einen Rosenberg und Co, sondern will nur zu den Balten zurückkommen.

Es gab im Lettland der 30 er Jahre keine nazionalsozialistische Bewegung bei den ethnischen Letten, es gab auch keinen Faschismus bei den ethnischen Letten sondern nur Antisemetismus, Nationalismus isw.... Die einzigen Strömungen bei den ethnischen Letten im Lettland der Vorbesatzungszeit waren die Menschewiki, die Konservativen und die Bolschewiki im Untergrund oder Ausland. Lettland war vor der Besatzung ein Vielvölkerstaat aus mehrheitlichen baltischen Stämmen die sich als Letten bezeichneten, ethnischen Livländern die eine estnische Sprache sprachen, Deutschbalten die sich meist als Deutsche fühlten und erst an zweiter Stelle als lettische Bürger, Juden die sich durch ihre Religion definierten und als Muttersprache oft Deutsch benutzten, exilierte Russen die von den Bolschewiki geflogen waren und eine kleine Minderheit Altgläubiger die vor Zar Peter aus Russland geflohen waren. In diesem Vielvölkerstaat konnte Nazismus nicht einmal bei den Deutschen gedeihen, da es viele Mischfamilien gab und man mindestens 2 Sprachen in Lettland sprach. Wer in den 30er Jahren nach Jurmala gefahren ist, der konnte sich dort auf Russisch, Deutsch und Lettisch verständigen.
Vor diesem Hintergrund konnte es in Lettland der 40er Jahre keine Nazis im Sinne von Rosenberg bei den Letten geben,es gab einfach nicht die ideologische Schulung dazu, keine NS Partei Lettlands, keine Kreuzpfeiler wie in Ungarn... ging nicht.. der Kopf war frei... Letten sind ein winziges Volk, sie haben überhaupt keine Basis sich als grosses Volk darzustellen, definieren sich durch Lieder und Gedichte im Abwehrkampf gegen die grossen Mächte.

P.S. Balten sind eine eigene Sprachengruppe, sie haben mit den Slawen nichts zu tun
Im Selbstverstehen sind diese Nachkommen der "Nazi-Kollaborateure" wie Du sie bezeichnest, Patrioten Lettlands die für die Freiheit Lettlands gekämpft haben. Wie merkwürdig das auch in deinen Ohren klingen mag, die Liebe zu Nazi Deutschland war etwas grösser als zu der UdSSR.
Nimms nicht persönlich, aber dein Beitrag erinnert mich irgendwie an diesen Patrioten hier, der morgens anscheinend vergessen hatte eine andere Jacke anzuziehen.

[youtube]zC6QRowQ0pk[/youtube]

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 13 Feb 2012, 02:27
von GIN
Nicht schlimm, viele Aussagen stimmen ja bei den Kerlen, Faschismus ist kein Nationalsozialismus gewesen und der lettische Widerstand kämpfte gegen NS Deutschland und Stalin.

Hast Du mal einen wirklichen deutschen Altnazi erlebt? einer der in seine Veteranentreffen ging usw... mit ihnen gesprochen usw?

Nazis sind nicht Neonazis! meine Aussage bleibt, die Personen die in der lettischen Legion gekämpft haben waren nicht Nazis, sie konnten es nicht sein, auch wenn sie mit Nazi Deutschland zusammen-kämpften.
Die Typen die du da zeigst, sind Neonazis, es sind Personen die genau wie Punk Rock oder Schranzer usw einfach eine Erscheinung der Globalisierung sind.
Diese Personenkreise sind heute Neonazis, morgen Islamofaschisten und übermorgen Bänker... so Lebensläufe sind mir bekannt, sie spielen in Lettland, genau wie in Deutschland keine Rolle.
Du musst dich immer in die Zeit versetzen und überlegen ob ein Juri Gagarin zbs in eine orthodoxe Messe ging, respektive was ein Juri Gagarin heute sagen würde, wenn er die russische Flagge über den Kremel sehen würde, also die Flagge gegen die sein Vater gekämpft hatte.

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 07 Mär 2012, 23:44
von Jurij
Der erste Funke ist erloschen. Eine illegale Aktion aus dem Spektrum von Nawalny (Anti-Korruptions-Blogger und Sympathisant der rechten Szene), Udalzow (militanter Trotzkist), Limonow (militanter National-Bolschewist), Tschirikowa (militante Umweltschützerin) und Jaschin (Jabloko-Mitglied sowie Publizist bei Nowaja Gaseta) ist gescheitert. Der Funke sprang nicht auf die "Normal-Bürger" über. Die besagten Personen und ihr Klientel aus mehreren hundert Personen besetzte illegal einen Platz in Moskau und ein Teil wollte zudem eine nicht genehmigte Demo durchführen. Aus dem rechten Lager gab es auch Übergriffe auf die Polizei und einen Journalisten. Die Polizei nahm etwa 50 Personen in gewahrsam. Die Aktivisten Nemzow und Kasparow vom liberalen Solidarnost haben sich für das Wochenende zurückgehalten. Nach der Parlamentswahl war das genauso. Da haben sie den anderen den Vortritt gelassen, um sich nicht so schnell verheizen zu lassen. Udalzow und Nawalny wurden damals für mehr als 1 Woche festgenohmen. Diesmal hat man alle Festgenohmenen nach einem Tag freigelassen. Die Polizei befürchtet wohl nichts schlimmeres mehr. Am Wochenende wird die APO vermutlich 3-5 mal mehr Leute mobilisieren, da bereits unter der Woche mehr als 10 000 Leute protestiert haben. Die APO schafft es aber anscheinend nicht die Normal-Bürger für alle Aktionen motivieren zu können. Interessant ist auch, dass Leute, wie Jaschin, bereits mit illegalen Aktionen auffallen, obwohl er angeblich für Rechtsstaatlichkeit kämpft. Bei Nemzow und Kasparow war das ja schon früher der Fall, aber die gelten ja auch schon länger als unglaubhaft. Es kann immer noch zu Eskalationen kommen. In St. Petersburg wurden bereits Molotow-Cocktails eingesetzt. Solange aber ein friedlicher Demonstrant nicht tödlich umkommt, werden die Proteste wohl mit der Zeit abflammen. An Eskalationen kann der Kreml also nicht interessiert sein.

Nach polizeilichen Angaben wurden auf dem Moskauer Lubjanka-Platz bereits etwa 50 Personen festgenommen, darunter der Skandalautor Eduard Limonow. Die Opposition sprach von 100 Festnahmen. "Bei den Festgenommenen handelt es sich um Anhänger des verbotenen National-Bolschewistischen Partei. Sie wollten eine von den Stadtbehörden nicht genehmigte Protestkundgebung durchführen", hieß es.
http://de.rian.ru/politics/20120305/262853552.html
Sie nahmen mindestens 50 Regierungskritiker fest, darunter prominente Putin-Gegner. Der bekannte Blogger Alexej Nawalny war ebenso abgeführt worden wie der Linkspolitiker Sergej Udalzow, meldete die Agentur Interfax am Montagabend. "Gruß an alle aus dem Polizeiwagen", twitterte der 35-jährige Nawalny am Abend. Auch die Oppositionellen Jewgenija Tschirikowa und Ilja Jaschin, ebenfalls Führungsfiguren der Anti-Putin-Bewegung, und Schriftsteller Eduard Limonow, Führungsmitglied der Bewegung Anderes Russland, wurden abgeführt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 05,00.html
Junge Leute hätten versucht, einen nicht genehmigten Marsch zum Stadtzentrum zu organisieren, teilte ein Polizeisprecher mit. "Die Provokation wurde unterbunden, festgenommen wurden etwa 20 Menschen", hieß es. Ein Polizist wurde dabei verletzt.
http://de.rian.ru/politics/20120305/262855035.html
Кроме того, в Москве был избит журналист радиостанции "Эхо Москвы", который подвергся нападению националистов. Полицейские задержали 16 националистов на ул.Большая Никитская, где те пытались устроить провокацию. В МВД полагают, что среди задержанных есть и те, кто напал на журналиста "Эха Москвы".
http://top.rbc.ru/incidents/05/03/2012/640570.shtml

Re: Russland: Braune Revolution

Verfasst: 11 Mär 2012, 01:08
von Jurij
Das wird`s wohl gewesen sein. In Moskau haben heute nichtmal 10 000 Leute demonstriert. Es gibt innerhalb des Bündnisses keine Solidarität und für illegale Aktionen kann kaum jemand mobilisiert werden. Die Normal-Bürger halten sich zudem von den Protesten bereits fern. Hat den Orangenen also nichts gebracht die nationale Karte zu spielen. Die soziale Karte haben sie schon davor verspielt gehabt. Was kommt wohl als nächstes? Vermutlich kuscheln mit Prochorow und Unterwanderung seiner neuen Partei.

Resignation statt Aufbruchstimmung: Nach Wladimir Putins Wiederwahl schwindet der Protest, Russlands Opposition konnte am Samstag nur mit Mühe einige tausend Demonstranten mobilisieren. Das Anti-Kreml-Bündnis bröckelt.

Die Kundgebung am Neuen Arbat offenbart die Risse innerhalb der Anti-Kreml-Koalition. Als die Demonstration um 13 Uhr beginnt, entrollen zum Teil vermummte Nationalisten ein riesiges Banner vor der Bühne, die schwarz-gelb-weiße "imperiale Fahne". Platz genug haben sie da noch für die Aktion: Während die ersten Redner auftreten, blitzen noch Lücken in der Menschenmenge. In den Chor der Liberalen aber, die "Freiheit für politische Gefangene" und den inhaftierten Geschäftsmann Alexej Koslow fordern, mögen die Rechten nicht einstimmen. "Hört auf mit dem Scheiß-Koslow", ruft einer. Als die Organisatoren nach einer halben Stunde bitten, die große Fahne einzurollen, ziehen die Kolonnen der Nationalisten geschlossen ab. Die Liberalen hätten den Protest vermasselt, sagt der Führer der Rechten, Dmitrij Djomuschkin. "Wir ziehen unsere Leute ab und werden fortan nicht mehr teilnehmen."

Mag der Rückzug des Anführers der Organisation Slawische Stärke - kurz SS - auch positive Seiten haben, auch viele Vertreter von Moskaus Mittelklasse kehren den Protesten den Rücken.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 64,00.html
Die Moskauer Polizei hat am Samstag im Zentrum der Stadt 25 Menschen festgenommen. Nach Behördenangaben handelt es sich um Nationalisten, die eine „Provokation“ vorhatten.
http://de.rian.ru/politics/20120310/263016004.html

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