Wassermangel auf der Krim

Die Krim hat eine Fläche von 26.844 Quadratkilometern und 2.353.100 Einwohner (2014) und wird laut Putin ab sofort zum russischen Staatsgebiet dazugerechnet. Aber vielleicht sieht das ja irgendjemand ganz anders ...
m5bere2
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 2772
Registriert: 14 Sep 2012, 19:22
Wohnort: Nowosibirsk

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von m5bere2 »

Ich habe schon immer um alle Strandorte bewusst einen großen Bogen gemacht. Ob um die Ostsee in Deutschland, ob um das schwarze Meer oder sonst wo. Am Strand rumgammeln ist nix für mich... und in so einem Ort zu wohnen mit den ganzen Touristen, würde mir ganz schön auf den Sack gehen. :lol:
m1009

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von m1009 »

Zum Glueck!
Sind die Geschmäcker...
Absolut uneinheitlich.....

Und das iss gut so....

PS.... und an die Berufrusslandkritiker.... Weil. Krim ist nicht wie die Malediven, und nicht wie Male, und nicht wie Sardinien..... nee... isset nicht. Weil! Es ist die Krim. Und liegt in Russland.

Ende.

Fast.

Ich war kurz nach 2014 auf der Krim. War wie Russland 1994. Und daran ist weder Wladimir noch Nikita schuld, sondern wer? Genau. Der Vormieter. Der hatte 23 Jahre Zeit, was draus zu machen. Aber der hatte wohl andere Prioritäten.
Benutzeravatar
Wladimir30
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 6624
Registriert: 07 Okt 2014, 11:14
Wohnort: Celle / Wladimir

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Wladimir30 »

Amen.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Benutzeravatar
Norbert
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 14553
Registriert: 30 Jun 2006, 11:25
Wohnort: Nowosibirsk, Dresden
Kontaktdaten:

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Norbert »

m1009 hat geschrieben: 22 Mär 2021, 19:17 Ich war kurz nach 2014 auf der Krim. War wie Russland 1994. Und daran ist weder Wladimir noch Nikita schuld, sondern wer? Genau. Der Vormieter. Der hatte 23 Jahre Zeit, was draus zu machen. Aber der hatte wohl andere Prioritäten.
In Sochi gibt es nur den einen Dauermieter, aber auch nicht besser.

Ich war 2020 in Sochi. Ehrlich, viel Bling-Bling, aber halt keine Substanz. Der Strand sind schmale Steinstreifen zwischen hässlichen sowjetischen Beton-Stegen. Da ich diese Woche wieder dienstlich hin muss, habe ich vorgestern Hotels verglichen: Hilfe! Entweder richtig teuer, oder unangenehm simple Evro-Remont-Buden. Kein Vergleich zu Möglichkeiten in anderen Ferienorten.

(Ich bin auch kein Fan von Strandurlaub, aber ich bin genauso wie m1009 froh, dass es für jeden Geschmack etwas gibt. Aber für Sochi und Jalta gibt es meiner Meinung nach wenige Argumente, außer Patriotismus.)
Benutzeravatar
Wladimir30
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 6624
Registriert: 07 Okt 2014, 11:14
Wohnort: Celle / Wladimir

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Wladimir30 »

Ist ne Frage, welche Ansprüche man an seinen Urlaubsort hat. Klar, wer (kleine) Kinder hat, will natürlich, dass diese sich amüsieren können, plantschen etc. Dazu in weichem Sand liegen usw. Abends was gutes essen in gepflegter Atmosphäre, einen Spaziergang auf der Strandpromenade mit schönem Ausblick. Was hier alles so angeführt worden ist. Unter diesen Aspekten mag die Krim noch nicht das Niveau von Kreta, Malle etc. erreicht haben.

Wobei die Frage ist, ob das überhaupt erreicht werden soll. Und was den Leuten, die dort hinfahren, wichtig ist. Ich würde es nicht als "Patriotismus" bezeichnen, oder zumindest nicht hauptsächlich. Sprachlich ist es einfacher im eigenen Land, Türkei wollen einige nicht mehr (надоела!), und die Ansprüche seitens russischer Durchschnittstouristen sind eben doch nicht so hoch, so dass die Bedingungen, wie sie an solchen Orten vorzufinden sind, als durchaus ausreichend empfunden werden.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Benutzeravatar
Jenenser
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 1039
Registriert: 29 Sep 2011, 16:16
Wohnort: Jena

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Jenenser »

Man kann die Blockade der Wasserversorgung durch die Ukraine natürlich als Akt des Terrorismus bezeichnen. Im Ergebnis fließt trotzdem noch kein Wasser.

https://iz.ru/1140503/2021-03-22/akseno ... terrorizma

Russland ist also wieder mal gefordert, Probleme zu lösen. Hoffnung für eine stabilere Wasserversorgung Sewastopols scheint erst mal dieses in der vergangenen Woche neu eröffnete Staubecken zu sein:

https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%91%D0 ... 0%B4%D0%B0.
Norbert hat geschrieben: 22 Mär 2021, 22:11
Ich war 2020 in Sochi. Ehrlich, viel Bling-Bling, aber halt keine Substanz. Der Strand sind schmale Steinstreifen zwischen hässlichen sowjetischen Beton-Stegen.
Ja das stimmt. Ich habe auch keine Idee, wie man das verschönern könnte.
Norbert hat geschrieben: 22 Mär 2021, 22:11 Da ich diese Woche wieder dienstlich hin muss, habe ich vorgestern Hotels verglichen: Hilfe! Entweder richtig teuer, oder unangenehm simple Evro-Remont-Buden. Kein Vergleich zu Möglichkeiten in anderen Ferienorten.

(Ich bin auch kein Fan von Strandurlaub, aber ich bin genauso wie m1009 froh, dass es für jeden Geschmack etwas gibt. Aber für Sochi und Jalta gibt es meiner Meinung nach wenige Argumente, außer Patriotismus.)
Da habe ich mal geschaut. Also, „klassische“ Hotels der Dienstreisenden sind so das жемчужина oder das Marins-Park bei Preisen von 17.200 RUB beim ersten mit Halbpension und beim zweiten von 23.750 RUB mit Frühstück für den Zeitraum 25. bis 27. März 2021 (2 Nächte).
Für die sehr gute Ausstattung, ein ganz normaler Preis, meine ich.

Ja, die Patrioten Russlands haben die Krim und Sotschi endlich entdeckt und sind ganz stolz drauf.
Es bleibt die Frage, wenn „Europa“ wieder offen ist und das Reisen weltweit wieder läuft, was davon bleibt.

Ich darf zum Beispiel zu Ostern auch nicht so einfach in der Welt herumreisen, wir hatten als Alternative Bad Saarow, Ferienwohnung im Inland. Auch das geht nicht. Im Vergleich zu meinen russischen Bekannten/ Freunden gucken wir in DE in den Mond!
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
Benutzeravatar
Wladimir30
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 6624
Registriert: 07 Okt 2014, 11:14
Wohnort: Celle / Wladimir

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Wladimir30 »

Jenenser hat geschrieben: 23 Mär 2021, 15:02Ich darf zum Beispiel zu Ostern auch nicht so einfach in der Welt herumreisen, wir hatten als Alternative Bad Saarow, Ferienwohnung im Inland. Auch das geht nicht.
Papperlapapp, Mallorca ist offen!!!!! Was will man mehr als braver Deutscher?
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
m1009

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von m1009 »

ein ganz normaler Preis, meine ich.
20.000 Rubel fuer 2 Naechte.

Ja.
Das ist.
Ein Preis. Der Normal ist.


Nicht.
Benutzeravatar
Jenenser
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 1039
Registriert: 29 Sep 2011, 16:16
Wohnort: Jena

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Jenenser »

m1009 hat geschrieben: 23 Mär 2021, 17:27
20.000 Rubel fuer 2 Naechte.

Ja.
Das ist.
Ein Preis. Der Normal ist.


Nicht.


Es gibt Firmen, die brauchen Seminare, Trainings, Dienstreisen für ihre Mitarbeiter zur Erreichung von Unternehmenszielen.

Nicht.

Und Firmen, die ihre Mitarbeiter mit etwas Besonderem auszeichnen wollen.

Ja.

Die Firma hat ein größeres Finanzbudget als andere.

может быть.


...privat sehe ich das genau so, wie Du! ;)

Wladimir30 hat geschrieben: 23 Mär 2021, 15:47 Papperlapapp, Mallorca ist offen!!!!! Was will man mehr als braver Deutscher?
oh nee, lieber nicht! ;)
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
Benutzeravatar
Wladimir30
Globaler Moderator
Globaler Moderator
Beiträge: 6624
Registriert: 07 Okt 2014, 11:14
Wohnort: Celle / Wladimir

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Wladimir30 »

Ein durchaus kryptischer Austausch da zwischen Euch beiden.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Antworten

Zurück zu „#Krim“