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Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 12:49
von Norbert
Ich hab den Eindruck ich rede mit einer Wand. Ich brauche eine Pause, sonst werde ich hier noch irre. Also langsam begreife ich die Welt nicht mehr.
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 13:48
von fugen
Du siehst es falsch, leider
Eine Wand hört nur zu und antwortet nicht komplett am Thema vorbei :-)
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 16:01
von ICH
kamensky hat geschrieben: 11 Aug 2022, 08:06Meine Meinung: Ein jedes Mitglied sollte gleichwertig behandelt werden, unabhaengig von der Dauer einer Mitgliedschaft, oder Anzahl Posts. Die vorgenannten 2 Faktoren sollten keinem Mitglied "bessere Privilegien" bieten um sich moeglichen Sanktionen bei Fehlverhalten entziehen zu koennen.
Dies sehe ich anders: Wäre es nämlich wirklich zielführend ein 'verdientes' Forenmitglied einer Neuanmeldung gleichzustellen? Nach meinem Dafürhalten gehört hier ein Ermessensspielraum der Moderation dazu; so wie bei Urteilsfindungen von Gerichten. Und da denke ich, daß ein langjähriges Mitglied, dem womöglich aufgrund der außergewöhnlichen Situation mal die Nerven durchgehen, etwas mehr Nachsicht zusteht, als einem Neumitglied, das sich bei seinen ersten Beiträgen bereits ungebührlich hervortut.
(Zu dieser generellen Einstellung bin ich während meiner aktiven Zeit in einem Ukraine-Forum gekommen und ich möchte diese, meine Meinung, nicht als Einmischung in hiesige Vorkommnisse mißverstanden wissen.)
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 18:42
von kamensky
ICH hat geschrieben: 11 Aug 2022, 16:01
... so wie bei Urteilsfindungen von Gerichten.
Bsp:
Tatbestand: Uebertretung der zugelassenen Geschwidigkeit
Ein Neulenker und ein langjaehriger Autofahrer, welcher schon oft wegen Uebertretung der zugelassenen Hoechstgeschwidigkeit verwarnt bzw. gebuesst wurde, werden beide mit 20Km/h zuviel geblitzt. Die Strafe fuer beide betraegt

Euro. Glaubst du nun tatsaechlich, dass der Neulenker von der Justiz eher mit Samthandschuhen angefasst wird und das "Knoellchen " a dacta gelegt wird, waehrend der mehrfache Uebertreter die auferlegte Strafe zu begleichen hat? Oder glaubst du tatsaechlich, dass der mehrfache Uebertreter von der Justiz einen Bonus erhaelt, weil er meinetwegen seine "Knoellchen" immer zeitlich und korrekt beglichen hat? Privilegien fuer den Erstuebertreter, oder fuer den Uneinsichtigen?
In einer funktionierenden Justiz und Rechtssprechung existieren solche garantiert nicht.
Merke: Wer eine Uebertretung begeht, sollte sich dessen bewusst sein und diese eingestehen inkl. den damit moeglichen Unannehmlichkeiten auch wen es moeglicherweis momentan am eigenen Ego kratzt.
Wichtig:
Meine Meinung bezieht sich nicht auf den aktuellen Fall, sondern auf allgemeine Erfahrungen, welche ich schon selbst machen und erlernen musste.
Re: ICH hab's gefunden
Verfasst: 11 Aug 2022, 20:17
von Jenenser
kamensky hat geschrieben: 11 Aug 2022, 08:06 Zudem ist an einigen Reaktionen sehr schoen zu sehen und zu erkennen, wie im Forum eine sogenannte "Clanisierung" vorherrscht.
Clan klingt irgendwie kriminell. Wie wärs mit Gruppe, Flügel, Plattform...?
Axel Henrich hat geschrieben: 11 Aug 2022, 00:30
Jenenser hat geschrieben: 10 Aug 2022, 14:10Gibt es irgendwo eine Liste, wo ich unterschreiben kann, dass er, also der Emmi, wieder zurück kommt?
Was soll es da für ne Liste geben ... ?
Ein Zettel mit einem berechtigten Wunsch der Forenteilnehmer würde ich dem Emmi gern übergeben.
Ob er `was daraus machen würde?

Re: ICH hab's gefunden
Verfasst: 11 Aug 2022, 20:31
von kamensky
Jenenser hat geschrieben: 11 Aug 2022, 20:17
Clan klingt irgendwie kriminell. Wie wärs mit Gruppe, Flügel, Plattform...?
Die Bezeichnung "Clan" stammt urspruenglich aus dem schottischen und besagt eine Sippen- oder einen Stammesverband durch gemeinsame Interessen oder verwandtschaftliche Beziehungen. Meist leben diese in einem abgegrenzten Gebiet.
Daher sehe ich in der Bezeichnung " keinen kriminellen " Hintergund. Die Bezeichnung und ihre Herkunft fuehrt oft auf Urahnen zurueck.
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 21:50
von Wladimir30
Also ein Forum, in dem sich mehrere Leute freiwillig versammeln und sich über einen festgelegten Themnkreis austauschen, wo das einzige Regulativ ein von gegenseitigem Respekt geprägter Umgangston ist mit dem Verhalten von Teilnehmern in einem Straßenverkehr, wo Verstöße gegen die Regeln tödliche Folgen nicht nur haben können, sondern tagtäglich haben, zu vergleichen und daraus Folgerungen über die Einschätzung des Verhaltens der Teilnehmer zu ziehen halte ich für mehr als gewagt. Natürlich wird das z.T. langjährige Verhalten der Mitglieder bei der Beurteilung und der Abwägung eventueller Schritte berücksichtigt. Es gibt aber viele Aspekte, die berücksichtigt werden (sollten, müssen). Bei vielen Diskussionsbeiträgen hier werden jedoch einzelne Aspekte rausgepickt und zur Grundlage der Diskussion herangezogen. Andere Aspekte, die zum Teil direkt auch benannt werden, werden geflissentlich ignoriert oder unter den Tisch gekehrt.
Re: ICH hab's gefunden
Verfasst: 11 Aug 2022, 23:16
von Axel Henrich
Jenenser hat geschrieben: 11 Aug 2022, 20:17Ein Zettel mit einem berechtigten Wunsch der Forenteilnehmer würde ich dem Emmi gern übergeben.
Ob er `was daraus machen würde?
Na momentan wohl eher nicht ...

Norbert hatte sich ja nochmal die Mühe gemacht es zu erklären. Die "Löschung seines Accounts" ist ja keine administrative Bestrafung, die waren weit weniger drakonisch, das geschah ganz klar auf seinen eigenen Wunsch. Deswegen sind die Einlassungen kamenskys dazu in diesem(!) Thread einfach nur hanebüchener Unsinn!

Auch Wladimir hat es ja schon zu Recht angemerkt!
Ich sach ma so ... Wenn du mal pissed bist, dann nimm dir ne Auszeit, aber bricht die Zelte nicht gleich ab, es vereinfacht die Rückkehr. Ingwann möchte man wieder mit quatschen, Russland iss nu ma unser Thema ...
-ah-
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 11 Aug 2022, 23:22
von fugen
kamensky hat geschrieben: 11 Aug 2022, 18:42
ICH hat geschrieben: 11 Aug 2022, 16:01
... so wie bei Urteilsfindungen von Gerichten.
Bsp:
Tatbestand: Uebertretung der zugelassenen Geschwidigkeit
Ein Neulenker und ein langjaehriger Autofahrer, welcher schon oft wegen Uebertretung der zugelassenen Hoechstgeschwidigkeit verwarnt bzw. gebuesst wurde, werden beide mit 20Km/h zuviel geblitzt. Die Strafe fuer beide betraegt

Euro. Glaubst du nun tatsaechlich, dass der Neulenker von der Justiz eher mit Samthandschuhen angefasst wird und das "Knoellchen " a dacta gelegt wird, waehrend der mehrfache Uebertreter die auferlegte Strafe zu begleichen hat? Oder glaubst du tatsaechlich, dass der mehrfache Uebertreter von der Justiz einen Bonus erhaelt, weil er meinetwegen seine "Knoellchen" immer zeitlich und korrekt beglichen hat? Privilegien fuer den Erstuebertreter, oder fuer den Uneinsichtigen?
In einer funktionierenden Justiz und Rechtssprechung existieren solche garantiert nicht.
Merke: Wer eine Uebertretung begeht, sollte sich dessen bewusst sein und diese eingestehen inkl. den damit moeglichen Unannehmlichkeiten auch wen es moeglicherweis momentan am eigenen Ego kratzt.
Wichtig:
Meine Meinung bezieht sich nicht auf den aktuellen Fall, sondern auf allgemeine Erfahrungen, welche ich schon selbst machen und erlernen musste.
Den ganzen Unsinn, den du da in deiner selbstgerechten Farce da abtippst kann man mit einem Wort ad acta legen:
Das Zauberwort heißt Probezeit
Also von daher bleibt es wie immer, leider…
Re: Nachdenken über Lagerdenken
Verfasst: 12 Aug 2022, 08:33
von kamensky
@Wladimir30
Ich habe ganz bewusst auf die Information von @ ICH betreffend "Gericht" geantwortet und Nichts mit dem Fall @Emmi in Verbindung gebracht.
Um es ganz kurz auszudruecken und abermals NUR auf "Gericht und Urteile" bezogen:
Vor dem Gericht und der Justiz sind bzw. sollten bei Uebertretungen Alle gleich behandelt werden. Dies funktioniert in der Regel in Staaten, in welchen die Justiz unabhaengig sind. Also wieder auf Verkehrsteilnehmer zurueckkommend: Der Neulenker, oder meinetwegen ein Erstverursacher hat beim falsch parken das "Knoellchen" zu bezahlen, wie auch der notorische und unverbesserliche Uebertreter. Fuer ein gleiches Vergehen sollte auch die Strafe die gleiche sein unabhaengig von wem diese begangen wird/wurde.