Nun, ich habe nun keinesfalls ein Interesse daran, hier jetzt eine Ukrainediskussion anzuzetteln. Aber, es ist ein Irrglaube, zu behaupten, dass der Westen die Ukraine für sich zu begeistern versucht hat. Es sind und waren die Ukrainer selber, insbesondere die jungen Ukrainer, welche ihre Zukunft im Westen sehen und gesehen haben. Der Westen, insbesondere die EU, war mit nur sehr begrenztem Schaum von der Idee begeistert, die Ukraine zu integrieren. Die Gründe dafür sind und waren ziemlich schlichter Natur: Zuviel unkontrollierte Korruption und Selbstbereicherung, unberechenbare, volatile politische Ausrichtung des Landes, und ein nicht kompatibles, wirtschaftliches System.Norbert hat geschrieben: 16 Apr 2026, 00:53 .....
Und da sind wir wieder beim Thema: Musste der Westen es unbedingt versuchen, die Ukraine "für sich zu begeistern?" Wie viel Leid hätte man der Ukraine erspart, wenn man es nicht versucht hätte?
......
Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Das ist gut und vermutlich auch richtig so. Es gibt aber neben den wirtschaftlichen Interessen der Bevölkerung (die Du ausführlich darlegst) auch strategische Interessen anderer Länder. Die können nicht offen propagiert werden, aus sicherlich verständlichen Gründen. Also müssen entsprechende Begehrlichkeiten in der Bevölkerung geweckt werden. Wie ich schon sagte, derartige Planspiele sind auf viele Jahre und Jahrzehnte angelegt, in denen diese Ziele permanent verfolgt werden. Hierbei gibt es immer Plan B, Plan C usw. Wenn es nötig ist, werden eben massivere Aktionen eingeleitet. Das Arsenal für derartige Aktionen ist äußerst umfangreich und kann und soll hier nicht im Einzelnen dargelegt werden. Ziel ist immer dasselbe, das Einverleiben von strategisch wichtigen Gebieten.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Spannend! Mir fällt sogar noch was zu den Städtepartnerschaften ein.Wladimir30 hat geschrieben: 16 Apr 2026, 09:15 Das ist gut und vermutlich auch richtig so. Es gibt aber neben den wirtschaftlichen Interessen der Bevölkerung (die Du ausführlich darlegst) auch strategische Interessen anderer Länder. Die können nicht offen propagiert werden, aus sicherlich verständlichen Gründen. Also müssen entsprechende Begehrlichkeiten in der Bevölkerung geweckt werden. Wie ich schon sagte, derartige Planspiele sind auf viele Jahre und Jahrzehnte angelegt, in denen diese Ziele permanent verfolgt werden. Hierbei gibt es immer Plan B, Plan C usw. Wenn es nötig ist, werden eben massivere Aktionen eingeleitet. Das Arsenal für derartige Aktionen ist äußerst umfangreich und kann und soll hier nicht im Einzelnen dargelegt werden. Ziel ist immer dasselbe, das Einverleiben von strategisch wichtigen Gebieten.
Während wir jungen Leute aus Jena im Dezember 1989 in der Henkestraße in Erlangen auf Studenten trafen, war doch allen klar, dass die DDR entwicklungsbedingt stets als das ärmere Deutschland galt. Dass jedoch ihr politisches Ende kurz bevor stand, spielte in der Diskussion überhaupt keine Rolle. Geschenkte Busse aus Erlangen? Unsere Sparkasse erhielt einen gepanzerten Mercedes-Geldtransporter und die SMH einen gebrauchten Sankra. Während wir nachmittags in der Erlanger Fußgängerzone noch eine Bekannte aus der Jenaer Herrmann-Matern-Straße sahen, freudestrahlend mit zwei roten Apfelsinennetzen, die sie irgendwo geschenkt bekam, sprach der Erlanger OB zur gleichen Zeit in Jena mit Oppositionellen wohl bereits über das „danach“. Der spätere Jenaer OB (von 2006 bis 2018) macht heute aus dem damligen Gespräch kein Geheimnis.
Wenn ich jetzt so an die Beziehung Erlangen – Wladimir denke… Sie könnte sich also kontraproduktiv entwickeln! Rückzug! Scheinbar ist die Angst in DE vor den „Informationskriegern des Kreml“ (Spiegel-Jargon) so groß, um gleich alles abzusagen…
Was bleibt:
«вот и всё»Wladimir30 hat geschrieben: 21 Okt 2025, 20:01 Wladimir hatte eine sehr lang andauernde Städtepartnerschaft mit Erlangen (1986 - 2022), und sie war auf vielen Ebenen sehr aktiv. Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, regelmäßigen Schüler- und Studentenaustausch - ständig fuhren Gruppen hin und her, und praktisch jedesmal stand ein Besuch im jeweiligen Rathaus auf dem Programm, bei dem der entsprechende OB anwesend war. Über fehlende Kontakte und wohlwollend aktive Unterstützung konnte man sich wahrlich nicht beklagen, sowohl auf der offiziellen Linie als auch im privaten Bereich.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Witzig witzig. Ich werde mir immer sicherer, dass wir uns in der Henkestraße schon gesehen hatten. Immerhin hatte dort meine Freundin gewohnt, und auch von meiner Bude aus ging der Weg in die Stagt eben durch diese selbige Henkestraße.....
Ja, es ist zum Weinen, wie diese Partnerschaft einseitig und wie ich finde aus vorgeschobenen Gründen rigoros eingeschläfert wurde.
Ja, es ist zum Weinen, wie diese Partnerschaft einseitig und wie ich finde aus vorgeschobenen Gründen rigoros eingeschläfert wurde.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Du solltest dich Beizeiten von der Gewohnheit lösen, russisches Denken in europäisches, vielleicht auch amerikanisches Denken, hineinzuinterpretieren. In Europa denkt man weder in geostrategischen Dimensionen noch in Einflusssphären. Das tun eigentlich nur die Amis, und in besonders starker Form, die Russen. Die Russen sind auch die Einzigen, welche sich in letzter Zeit Gebiete einverleibt haben, um eigenen möglichen geostrategischen Interessen gerecht zu werden. Die Amis, welche zugegebener Maßen, gerne Krieg spielen, sind bisher noch nie auf die Idee gekommen, eingenommenes Gebiet zu annektieren, oder gar dem eigenen Bundesstaatensystem zuzufügen. Dabei wäre es aus geostrategischer Sicht für die Amis ausgesprochen vorteilhaft, wenn sie aus dem Irak oder Afghanistan den 51. Bundesstaat gemacht hätten.Wladimir30 hat geschrieben: 16 Apr 2026, 09:15 Das ist gut und vermutlich auch richtig so. Es gibt aber neben den wirtschaftlichen Interessen der Bevölkerung (die Du ausführlich darlegst) auch strategische Interessen anderer Länder. Die können nicht offen propagiert werden, aus sicherlich verständlichen Gründen. Also müssen entsprechende Begehrlichkeiten in der Bevölkerung geweckt werden. Wie ich schon sagte, derartige Planspiele sind auf viele Jahre und Jahrzehnte angelegt, in denen diese Ziele permanent verfolgt werden. Hierbei gibt es immer Plan B, Plan C usw. Wenn es nötig ist, werden eben massivere Aktionen eingeleitet. Das Arsenal für derartige Aktionen ist äußerst umfangreich und kann und soll hier nicht im Einzelnen dargelegt werden. Ziel ist immer dasselbe, das Einverleiben von strategisch wichtigen Gebieten.
Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Warum sich etwas einverleiben wenn die eh das machen was man sagt
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Das ist schon richtig. Wenn du es dir einverleibst, dann bist du dafür verantwortlich, musst den Wiederaufbau bezahlen, musst Unmengen ausgeben, um die Verwaltung aufzubauen und und und. Also warum das Ganze? Denen muss man dann nur sagen, dass sie eben nochmal auf Linie gebracht werden, wenn sie nicht tun, was von ihnen erwartet wird. Und wirtschaftlich wird der Stecker gezogen. Vielleicht auch politisch, wenn bei der nächsten Wahl "der andere" gewinnt. Praktisch ist es dann, wenn der Gegenkandidat politisch eher weniger drauf hat, dafür vorher ein hohes Tier irgendwie so bei Blackrock war, dann ist die politisch-wirtschaftliche richtige Linie garantiert.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Die USA waren, zusammen mit westlichen Partnern, 20 Jahre lang in Afghanistan, haben Unmengen investiert, um das Land wieder aufzubauen, die Verwaltung neu strukturiert, und, und, und. Zuletzt mussten man jedoch feststellen, dass es nicht möglich ist, demokratische Strukturen mit Waffengewalt zu erzwingen. Das ist eben ein Widerspruch in sich. Ergo sind sie abgezogen. Mittlerweile habe dort ja wieder die Taliban die Sachen im Griff, tanzen keinesfalls nach Amerikas Pfeife, backen jedoch, sicherlich aufgrund der schlechten Erfahrungen mit der US-Militärgewalt, international nur noch relativ kleine Brötchen. Ansonsten hat weder die USA noch einer der westliche n Staaten irgendwelchen Einfluß auf die dortigen politischen Machtverhältnisse.Wladimir30 hat geschrieben: 17 Apr 2026, 17:58 Das ist schon richtig. Wenn du es dir einverleibst, dann bist du dafür verantwortlich, musst den Wiederaufbau bezahlen, musst Unmengen ausgeben, um die Verwaltung aufzubauen und und und. Also warum das Ganze? Denen muss man dann nur sagen, dass sie eben nochmal auf Linie gebracht werden, wenn sie nicht tun, was von ihnen erwartet wird. Und wirtschaftlich wird der Stecker gezogen. Vielleicht auch politisch, wenn bei der nächsten Wahl "der andere" gewinnt. Praktisch ist es dann, wenn der Gegenkandidat politisch eher weniger drauf hat, dafür vorher ein hohes Tier irgendwie so bei Blackrock war, dann ist die politisch-wirtschaftliche richtige Linie garantiert.
Im Irak haben die USA ebenfalls keinerlei Einfluss auf die dortigen politischen Machtverhältnisse. Den Präsidenten wählen die 3 großen Volks-/Religionsgruppen (Kurden, Sunniten, Schiiten), dass letzte Wort bei politischen Entscheidungen und Gesetzen haben die Provinzen im Irak.
Von Blackrock oder ähnlichen Investmentgesellschaften ist dort nirgendwo, also weder im Irak noch in Afghanistan, die Rede.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Wie ich hier im eROSITA-Thread schon Mal schrieb, hatte wohl unser neu gewählter Bürgermeister im Auswärtigen Amt und beim Städtebund nachgefragt, wie mit der Städtepartnerschaft mit Pskow umzugehen sei. Als Antwort kam "momentan eher schwierig" ...Jenenser hat geschrieben: 13 Apr 2026, 22:28Welche deutsche Städte pflegen eigentlich noch ihre Partnerschaften zu den russischen? Liegen sie nur auf Eis oder wurden sie beendet?
Ist ja im kulturellen Austausch (Künstler, Dirigenten z.B.) leider ähnlich. Beim Sport wird man zum Glück etwas selbstbewusster, wobei da ebend auch noch das Thema Doping dazu kommt, aber russisch wird nicht mehr per se ausgeschlossen.
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Re: Städtepartnerschaften Deutschland-Russland
Klar, das ist ohne Wenn und Aber auch richtig. Weil, diesen Krieg haben die Amis schlicht und einfach verloren.AnuLeB hat geschrieben: 17 Apr 2026, 18:34 Die USA waren, zusammen mit westlichen Partnern, 20 Jahre lang in Afghanistan, haben Unmengen investiert, ... Ansonsten hat weder die USA noch einer der westliche n Staaten irgendwelchen Einfluß auf die dortigen politischen Machtverhältnisse.
Nun, es gibt da ausgefeilte Technologien, um Wahlen zu beeinflussen (ich will mal lieber nicht von "steuern" reden). Nicht nur im Irak....Den Präsidenten wählen die 3 großen Volks-/Religionsgruppen (Kurden, Sunniten, Schiiten), dass letzte Wort bei politischen Entscheidungen und Gesetzen haben die Provinzen im Irak.
Nein, das haben sich weder Afghanistan noch der Irak angetan. Tja, hm, wo sonst könnte das der Fall sein, in welchen Land könnte da der Einfluss der USA solcherart zementiert worden sein???Von Blackrock oder ähnlichen Investmentgesellschaften ist dort nirgendwo, also weder im Irak noch in Afghanistan, die Rede.
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