Habe im Bezug auf die 5000-6000 Rubel monatliche Unterstützung für Irina,
gegoogelt bezogen auf die Einkommens-Situation in Russland 2009.
Alles in allem wenig Treffer, aber nicht uninteressant.
JEDENFALLS HALTE ICH NACH DER RECHERCHE DIESER DATEN DIETRICHS ERSTE AUSSAGE ODER EMPFEHLUNG, DASS ICH IRINA ABHACKEN SOLLTE WENN SIE NICHT MIT 4000-6000 RUBEL IM MONAT KLARKOMMT FÜR EINEN GUTEN TIP!
Immerhin bewegen sich die BRUTTOmonatslöhne einiger Sektoren zwischen 7500-15000 Rubel Monatsverdienst! Das ganze wahrscheinlich bezogen auf einen fulltime job/40 Stunden Arbeitswoche und auch die höheren Verdienste in Moskau und Petersburg miteinbezogen!
Da erscheint es mir nicht ungerecht, jemanden in Wladiwostok mit 6000 monatlich zu sponsoren, der keine Miete bezahlen muß und seine Tageszeit frei einplanen kann, oder liege ich falsch?
http://www.aktuell.ru/russland/news/min ... 21594.html
Mittwoch, 25.06.2008
Minimallohn in Russland ab 1.1.2009 bei 4330 RubelMoskau. Präsident Dmitri Medwedew hat ein Gesetz unterzeichnet, dass den Minimallohn in Russland von gegenwärtig 2300 Rubel auf 4330 Rubel (ca. 118 Euro) anhebt.
http://www.aktuell.ru/russland/news/exi ... 21262.html
Mittwoch, 14.05.2008
Existenzminimum in Moskauer Umland bei 135 Euro
Moskau. Die Verwaltung des Moskauer Gebiets hat das Existenzminium um 10,5 Prozent nach oben korrigiert. Das bedeutet: Wer kein ständiges Einkommen hat, benötigt für Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinische Versorgung im Monat mindestens 135 Euro – das entspricht 34 Euro in der Woche oder 4,82 Euro pro Tag.
http://www.russland.ru/ruwir0010/morene ... item=17006
Die russische Regierung hatte am 6. Mai 2008 das Existenzminimum für das vierte Quartal 2007 in Höhe von 4 005 Rubel pro Kopf gegenüber 3 879 Rubel im dritten Quartal 2007 festgelegt. Laut diesem Dokument sei das Existenzminimum für die arbeitsfähige Bevölkerung im vierten Quartal 2007 in Höhe von 4 330 Rubel, für Rentner - in Höhe von 3 191 Rubel und für Minderjährige - in Höhe von 3 830 Rubel festgesetzt worden.
Im Vergleich zum dritten Quartal 2007 ist das Existenzminimum durchschnittlich um 3,2 Prozent gewachsen. Dabei hat der Zuwachs der im Warenkorb enthaltenen Nahrungsmittel 5,7 Prozent, der Industriewaren- 3,4 Prozent und der Dienstleitungen – um 0,5 Prozent betragen. .
Landesweit hat der Warenkorb im vierten Quartal des Vorjahres bei 3 741 Rubel gelegen, wobei der Anteil von Nahrungsmitteln 1 643 Rubel, von Industriewaren- 675 Rubel und von Dienstleitungen – 1 423 Rubel ausgemacht hat.
Existenzminimum in Moskau
In Moskau hat das Existenzminimum im ersten Quartal 2008 bei 6 441 Rubel gelegen. Das teilte man bei der Moskauer Stadtverwaltung am Montag mit und fügte man dabei hinzu, dass die Verordnung über die Erhöhung des Existenzminimums in der Hauptstadt vom amtierenden Oberbürgermeister von Moskau Wladimir Ressin unterzeichnet wurde.
Wie es bei der Moskauer Stadtregierung weiter verlautete, habe das Existenzminimum für die arbeitsfähige Bevölkerung in dem Berichtszeitraum 7 288 Rubel, für Rentner – 4 408 Rubel und für Minderjährige – 5 547 Rubel betragen.
Im vierten Quartal 2007 hatte das Existenzminimum in Moskau 5 855 Rubel pro Kopf ausgemacht: für die arbeitsfähige Bevölkerung – 6 624 Rubel, für Rentner – 4 038 Rubel und für Minderjährige – 4 997 Rubel.
http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT200902258020,Google.html
Durchschnittliche Bruttomonatslöhne nach ausgewählten Branchen
Dezember 2008 in Rubel
Finanzwesen, Banken, Versicherungen 64.100
Bergbau, Förderung von Bodenschätzen 27.500
Transport und Telekommunikation 25.400
Bauwirtschaft 27.600
.Metallurgie 19.500
.Chemische Industrie 20.200
.Papierindustrie 23.300
.Fahrzeugbau 18.500
.Elektrotechnik, Elektronik 18.700
.Maschinenbau 18.500
.Nahrungsmittel-, Getränkeindustrie 17.500
.Gummi- und Kunststoffindustrie 15.200
.Holzindustrie 12.500
.Textilindustrie 8.800
Handel, Reparaturen 22.700
Hotel und Gastronomie 16.200
Land- und Forstwirtschaft 10.900
1) Durchschnittskurs Dezember 2008: 1 Euro = 37,90 Rubel; 2) nominal gegenüber Vorjahr
Quelle: Föderaler Statistischer Dienst – Rosstat
http://www.focus.de/panorama/reportage/ ... 12344.html
Russlands harter Fall vom 29.06.09
Die Krise der Weltwirtschaft trifft Russland besonders hart und verschont quer durch die Bevölkerungsschichten kaum jemanden.
Das Glück war greifbar. In Form von Fleisch, Fisch, Früchten. Nach vielen harten Jahren bekam auch Alexandra Artemjewa ein bisschen von der Sonnenseite Moskaus zu Gesicht: Die ausgemergelte Frau konnte es sich leisten, in ganz normalen Geschäften einzukaufen. „Manchmal legte ich mir sogar etwas holländischen Käse in den Einkaufswagen oder auch mal Bananen“, berichtet die 68-Jährige und strahlt, als rede sie von Kaviar und Krimsekt. „Das war damals“, fügt sie hinzu, als erzähle sie von einer längst vergangenen Zeit. Dabei ist „damals“ erst ein paar Monate her. Damals – vor der Krise.
Jetzt zeigt sich Moskau für Artemjewa wieder von seiner schäbigen Seite. Dazu gehören die Hintereingänge der Geschäfte. Die billigen Ramschmärkte. Lebensmittel von zweifelhafter Herkunft, mit abgelaufenem Verfallsdatum. Hier besorgt sie sich das Nötigste für die ganze Familie. Ihren Sohn und ihre drei Töchter hat die Krise schwer getroffen: Sie verdienen nur noch einen Bruchteil ihres früheren Gehalts, eine Tochter wurde arbeitslos. Die Einnahmen sinken, aber die Preise steigen. Die Wurst, die Artemjewa vor einem Jahr für 196 Rubel kaufte, kostet jetzt 300. „Deshalb bin ich jetzt fast Vegetarierin“, sagt sie und rückt sich die dritten Zähne zurecht.
Artemjewa thront auf einem durchgesessenen Sessel. Die vergilbten Tapeten in den drei winzigen Zimmern ihrer 57-Quadratmeter-Wohnung lösen sich von den Wänden. „Rein rechnerisch könnten wir eigentlich gar nicht existieren“, sagt sie. Sie bekommt 7800 Rubel (etwa 180 Euro) Rente im Monat. Allein für Strom, Gas, Wasser und die anderen Nebenkosten zahlt sie jetzt 4000 Rubel (90 Euro) – 1000 mehr als früher. Dazu kommen 1500 Rubel im Monat für Medikamente gegen ihren Bluthochdruck und 1000 Rubel für jeden Arztbesuch.
Um nicht zu verhungern, arbeitet die Rentnerin wieder – als Portiersfrau in einem Wohnhaus. „Meine Schicht dauert 24 Stunden, alle drei Tage bin ich dran. Ich muss höllisch aufpassen, dass mir die Augen nicht zufallen“, erzählt sie. „Aber ich habe keine Wahl, ich brauche die 5000 Rubel, die ich dort im Monat verdiene.“ Da hält Artemjewa nachdenklich inne und sagt: „Ich habe gehört, dass im Westen Rentner nicht mehr arbeiten müssen, sondern von ihrer Rente leben können. Sie sollen sogar Urlaub machen, aber das ist sicher Propaganda, das stimmt sicher nicht! Das kann doch gar nicht stimmen!“