Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Welche Unterlagen werden für ein Visa nach Russland benötigt, was ist eine Migrations-Karte, Probleme mit der Registrierung ... Hilfe findest Du hier.
pushkin
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von pushkin »

Also ich mache meine Russland Visa bei Ost-West Reisen in Deutschland. Sie fragen wohin genau man reisen möchte und machen dann das Visum innerhalb von 3 Wochen. Ein 90es Visum ist Momentan schwer zu bekommen.

Wenn du dir viel Gequatsche sparen willst, sollten wir uns mal in Moskau treffen. Merke dir eins von vorne rein, die Gesetzgebung hat mit Wirklichkeit oft nur sehr sehr sehr sehr sehr wenig zu tun.............. Wenn du spontan zu UFMS vor Ort gehst und dein Gesicht denen nicht gefällt, dann hat es sich fast schon erledigt, egal wie du Recht hast! Die Arbeitgeber, die keinerlei Erfahrung mit Visapflichtigen Ausländern zu tun haben, haben es wirklich schwer. Juristen werden auch solche auf den Arm nehmen und Zeit ziehen, die Geld und sonstige Aufwendungen kostet.
Anonymus2112
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von Anonymus2112 »

Hmm.. klingt vernünftig könnte schon mal nach Moskau fliegen wenn ich 3Monate drüben bin.

Aber du sagst das 90er Visum is schwer zu bekommen (wieder mal :))
welches meinst du, das 90er Buisness oder das Touristen Visum.. oder beide gleich schwer :roll:
pushkin
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von pushkin »

Bezüglich Visumaustellung kann sich die Lage auch mal ändern. Im Sommer war es noch nicht zu bekommen sagte man mir am Telefon. Versuche es demnächst bei Ost-West Reisen in Duisburg zu erfragen. Die Frau sollte Ende September wieder aus dem Urlaub zurück sein. Telefon findest du im Internet.
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von bella_b33 »

Anonymus2112 hat geschrieben: 18 Sep 2021, 23:45 welches meinst du, das 90er Buisness oder das Touristen Visum..
Tourivisum ist AFAIR nicht 90 Tage sondern 60, jedoch das Businessvisum
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von pushkin »

Bei mir war 2019 für 90 Tage Gescäfts bzw Businessvisum.
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Norbert
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von Norbert »

pushkin hat geschrieben: 18 Sep 2021, 23:28Merke dir eins von vorne rein, die Gesetzgebung hat mit Wirklichkeit oft nur sehr sehr sehr sehr sehr wenig zu tun.............. Wenn du spontan zu UFMS vor Ort gehst und dein Gesicht denen nicht gefällt, dann hat es sich fast schon erledigt, egal wie du Recht hast! Die Arbeitgeber, die keinerlei Erfahrung mit Visapflichtigen Ausländern zu tun haben, haben es wirklich schwer.
Meine Erfahrung in 15 Jahren ist genau anders herum. Ja, es kommt vor, dass ein Mitarbeiter eine Regelung nicht kennt oder falsch auslegt. Die Gesetzgebung wurde aber in den mir bekannten Fällen - ob nun Moskau, Omsk, Novosibirsk oder Sochi - immer beachtet. In einem streitbaren Fall wurde mein Einspruch fristgemäß bearbeitet und zu meinen Gunsten entschieden.

Meine Erfahrungen zur korrekten Auslegung der Migrationsregeln in Russland sind besser als in Deutschland.

Ja, russische Bürokratie ist komplex und anstrengend - das Prädikat "schwer" stimmt auch meiner Meinung nach. Und natürlich haben nicht alle Beamten Erfahrung mit Westeuropäern, manchmal muss man auch nochmals auf eine konkrete Regelung hinweisen. Ich kenne aber persönlich niemanden, der dabei grundlos abgewiesen wurde.
pushkin hat geschrieben: 18 Sep 2021, 23:28Juristen werden auch solche auf den Arm nehmen und Zeit ziehen, die Geld und sonstige Aufwendungen kostet.
Da gebe ich absolut Recht. Der Jurist liest nur dasselbe Gesetz und hat selten mehr Erfahrung. Weil Westeuropäer sind immer Ausnahmen.
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von pushkin »

Meine Erfahrung in 15 Jahren ist genau anders herum. Ja, es kommt vor, dass ein Mitarbeiter eine Regelung nicht kennt oder falsch auslegt. Die Gesetzgebung wurde aber in den mir bekannten Fällen - ob nun Moskau, Omsk, Novosibirsk oder Sochi - immer beachtet. In einem streitbaren Fall wurde mein Einspruch fristgemäß bearbeitet und zu meinen Gunsten entschieden.

Meine Erfahrungen zur korrekten Auslegung der Migrationsregeln in Russland sind besser als in Deutschland.

Ja, russische Bürokratie ist komplex und anstrengend - das Prädikat "schwer" stimmt auch meiner Meinung nach. Und natürlich haben nicht alle Beamten Erfahrung mit Westeuropäern, manchmal muss man auch nochmals auf eine konkrete Regelung hinweisen. Ich kenne aber persönlich niemanden, der dabei grundlos abgewiesen wurde.
Sprichst du jetzt gezielt nur von deinem Fall? Wenn ja, in welchem Jahr bitte hast du deine Papiere bei der Migrationsbehörde gemacht?

Es ist allgemein Russlandweit bekannt, dass es mit Jahren immer schwieriger wird. Quoten werden seit Jahren weniger vergeben, mehr Konflikte durch ethnische Migranten Gruppierungen werden verursacht, politische Spannungen mit EU-Staaten weiten sich nur aus - das sind nur einige Gründe, warum heutzutage es enorm schwieriger geworden ist an notwendige Papiere ranzukommen auch wenn man Recht hat.

Die Neulinge hier im Forum, die auf dieses im Internet gestoßen sind, die aus irgend einem Grund nach Russland gehen wollen, sind meiner Meinung nach am Anfang zu Verträumt. Vor allem verstehe ich die Leute überhaupt nicht, die kein Wort russisch können und dann aber auf Gesetzgebung pochen :lol: So einer soll sich mal in eine Migrationsbehörde mal wagen [welcome]

Man muss die Tatsachen ans Licht bringen!
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von L. Jasminovič »

Anonymus2112 hat geschrieben: 18 Sep 2021, 21:02 Ich denke ich fahre erstmal dorthin.
Aber naja, es ist zeitauwändig, und meine Chefin hat wenig Zeit. Sie wollte ihre Assistentin viel machen lassen, aber schon am Anfang wo die selber zum FMS ging haben die gesagt, Europäer haben sie noch keinen gehab... und haben ihr irgend ein Gesetz mitgegeben zum durchlesen🤔
Du und deine Chefin müsst euch darüber im Klaren sein, welchen Aufwand es wirklich bedeutet, wenn sie dich als Ausländer einstellt und das ganze Prozedere durchmacht. Ich bekomme den Eindruck, dass sich deine Chefin nicht wirklich damit auseinandergesetzt hat bzw. nicht richtig versteht, was auf sie zukommt. Es ist machbar, ja, aber die Frage ist wie viel Aufwand ist es euch wert.

Was ist überhaupt deine Motivation, nach Russland umsiedeln zu wollen? Arbeit an sich ist es nicht, das hast du ja schon erwähnt.
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von Norbert »

pushkin hat geschrieben: 20 Sep 2021, 18:47Wenn ja, in welchem Jahr bitte hast du deine Papiere bei der Migrationsbehörde gemacht?
Meine letzte Erfahrung mit der Migrationsbehörde war am Freitag, im Rahmen des вид на жительство für einen Kollegen. Auch in diesem Fall wurden die Gesetze befolgt. Ja, man kannte ein Detail nicht (Erleichterungen mit wissenschaftlichem Abschluss in Russland) - und ein kurzer Verweis des Kollegen auf das Gesetz reichte aus, um es zu klären.

Vor zwei Monaten hatte ein anderer Kollege seinen вид erhalten. Ein befreundeter Deutscher in Novosibirsk vor einem halben Jahr. Ich selbst war zuletzt 2016 Antragsteller in der Behörde - bei Erwerb der Beantragung der Staatsbürgerschaft. Unser russisches Unternehmens hat aufgrund verschiedener Fälle (hochqualifizierte Ausländer, Ausländer mit privatem вид, Ausländer aus Nachbarländern) ständig Rechenschaftspflichten gegenüber der Migrationsbehörde. Also keine Sorge - Erfahrung habe ich wirklich reichlich, und nicht nur vor vielen Jahren.

Gegenfrage: Auf wie vielen Fällen fußt Deine Erfahrung?
pushkin hat geschrieben: 20 Sep 2021, 18:47Die Neulinge hier im Forum, die auf dieses im Internet gestoßen sind, die aus irgend einem Grund nach Russland gehen wollen, sind meiner Meinung nach am Anfang zu Verträumt.
Damit hast Du absolut Recht - das finde ich genauso verträumt und unrealistisch. Aber daraus zu schließen, die Migrationsbehörden würden die Regeln sowieso nicht beachten, ist Schwarzmalerei.
pushkin hat geschrieben: 20 Sep 2021, 18:47Vor allem verstehe ich die Leute überhaupt nicht, die kein Wort russisch können und dann aber auf Gesetzgebung pochen :lol:
Das habe ich auch niemandem empfohlen. Das wäre sowieso nicht realistisch, weil für eine Aufenthaltsgenehmigung inzwischen bekanntlich Russischkenntnisse nötig sind. Da gäbe es also gar nichts zu pochen ...
pushkin hat geschrieben: 20 Sep 2021, 18:47Es ist allgemein Russlandweit bekannt, dass es mit Jahren immer schwieriger wird. Quoten werden seit Jahren weniger vergeben, mehr Konflikte durch ethnische Migranten Gruppierungen werden verursacht, politische Spannungen mit EU-Staaten weiten sich nur aus - das sind nur einige Gründe, warum heutzutage es enorm schwieriger geworden ist an notwendige Papiere ranzukommen auch wenn man Recht hat.
All das habe ich nicht bestritten. Es geht um Deine Aussage, die Behörden würden die Gesetze ignorieren. Dies habe ich in 18 Jahren mit der Migrationsbehörde nur ein einziges Mal erlebt, mit erfolgreichem Widerspruch. Dass die Quoten ein Problem sind, habe ich ebenso erwähnt. Den Ausweg (quotenfreier Beruf) ebenso.
Anonymus2112
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Re: Arbeitsvisum für Russland nicht hochqualifiziert - in Coronazeiten

Beitrag von Anonymus2112 »

Ist da ganze mit irgendeinee Prozedur in Deutschland vergleichbar? Habe immer noch keine Ahnung was so achwer sein soll zu den ganzen Amtern zu laufen und Papierkram auszufüllen? :)

Meine Motivation.. 3 mal dürft ihr raten :lol:

Naja sollte für sie die Welt anhalten, hat sich auch erstmal erldeigt, wenn dann fahre ich die 90 Tage pro halbes Jahr dort hin.

Stimmt wollte auch Russisch lernen dort, ihr habt mich gut eingeschätzt.. молодец ;)
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