SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinder.."

Das Politische Forum ist nur für "Debattanten" und Gäste sichtbar. Wer mitdiskutieren möchte, der muss sich der Gruppe der Debattanten anschließen. Eine Mitgliedschaft kann per PN an die Administratoren beantragt werden.
Benutzeravatar
harald63
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 1980
Registriert: 11 Mai 2006, 12:11
Wohnort: Karlsruhe

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von harald63 »

Cookie hat geschrieben:bist du geschieden oder Witwer? Wenn geschieden warum haben deine kinder kein kontakt zu ihrer Mutter?
Meine Kinder haben Kontakt, aber sie macht so das Minimum, was nötig ist. Wirklich um sie gekümmert hat sie sich nie. Vielleicht die ersten zwei Jahre um unsere Tochter, aber dann war alles andere wichtiger. Als es um das Sorgerecht ging gab es genug Leute die bezeugt haben, dass sie sich absolut lieblos nur fürs nötigste um die Kinder kümmerte, wenn ich nicht da war. Sie war sogar so blöd und hat den Leuten erzählt, dass sie das Sorgerecht wolle weil ich dann ja zahlen müsse. Irgendwelche Ideen und Pläne bzgl. der Kinder konnte sie nie vorweisen, auch bei den familienpsychologischen Gutachten schnitt sie ziemlich schlecht ab. Sobald die Kinder 18 sind, will sie weit weg ziehen. Irgendwie will sie immer rein formal die Mutter spielen, hat das aber nie mit Inhalt gefüllt sondern immer nur wegen dem Titel.
Sie ist kaum ein Vorbild für die Kinder, aber ich wollte, dass die Kinder irgendeinen Kontakt behalten. Meine Mutter hatte damals nach ihrer Trennung von meinem Vater den Kontakt sehr schwer gemacht und ich wollte auf keinen Fall, dass es an mir liegt wenn die Kinder keine Lust haben, Kontakt mit ihrer Mutter zu halten.
Cookie

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Cookie »

Deine Frau hat Ihre Kinder nicht weg geworfen Ihr habt euch geschieden und die Kinder haben noch kontakt zur Mutter wo du dich jetzt angesprochen im text fühlst kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ich hab eher den Eindruck du bist von Frauen wegen deiner Exfrau enttäuscht.
Benutzeravatar
harald63
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 1980
Registriert: 11 Mai 2006, 12:11
Wohnort: Karlsruhe

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von harald63 »

Na, Du sagst ja, Männer könnten Kinder nicht großziehen, sowas wie "Mutterliebe" wäre auf jeden Fall notwendig, ansonsten hätten die Kinder ein Problem. Und damit sprichst Du jedem Mann die Fähigkeit ab, Kinder großzuziehen. Und das ist eben falsch. Männer können ihrer Kindern genausoviel Liebe und Geborgenheit geben wie Mütter. Nur weil die Mütter die Kinder geboren haben sind sie nicht automatisch die besseren Menschen.

Und ich war (heute ist sie mir einfach nur noch egal) von meiner Ex-Frau enttäuscht. Mit anderen Frauen habe ich kein Problem :D
Benutzeravatar
manuchka
Tipp-Königin
Tipp-Königin
Beiträge: 7385
Registriert: 15 Mär 2005, 17:08
Wohnort: HH
Kontaktdaten:

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von manuchka »

Ich denke auch nicht, dass Kinder zwangsläufig eine Psychose davon tragen, wenn sie nur/hauptsächlich von der Mutter oder nur/hauptsächlich vom Vater aufge- und erzogen werden. Ich sage auch nicht pauschal, dass eine bestimmte sexuelle (Des)Orientierung Leute als Eltern zwangsläufig disqualifiziert. Dennoch ist eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft nun mal rein biologisch nicht auf Nachkommenschaft angelegt... und auch wenn man sich über Ursachen von Homosexualität streiten kann (ich hab mir dazu noch nicht so ganz endgültig eine Meinung gebildet), ist es nun mal nicht die natürliche Form einer Familie.
Die Frage ist auch: wie will man "ordentliche" gleichgeschlechtliche Paare (so hat Dietrich das genannt) definieren? Soll man da jetzt irgendwelche Qualifikationen vornehmen?
Auf der anderen Seite könnte man jetzt genau so herkommen und sagen: natürliche, heterosexuelle Paare sind ja bei weitem nicht immer "ordentlich" und "vorbildlich" als Eltern, und oft genug werden Kinder in Verhältnissen gezeugt und/oder in Verhältnisse hineingeboren, wo sich einem die Haare sträuben.

Womöglich hat Warwara recht, und in 100 Jahren wird kein Hahn mehr danach krähen, aber ich kann nicht sagen, dass ich diese Entwicklung so überaus positiv sehe - übrigens auch die schon vollzogene nicht, dass man sich nicht mehr verantwortlich und verbindlich für eine Ehe auf Dauer entscheidet, sondern nur mehr "Lebensabschnittspartnerschaften" eingeht (ob nun mit Trauschein oder ohne, ist egal, Scheidung ist ja kein Problem mehr) und sich folglich solche Begriffe wie Patchwork-Familien etablieren und zur Normalität werden (komme selbst aus einer, weiß wovon ich rede und werde alles dran setzen, meinen Kindern das zu ersparen).
Du erntest, was du säst.
Benutzeravatar
Sibirier
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 5784
Registriert: 24 Mär 2004, 17:25
Wohnort: Ermolino Kalushskaya Oblast

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Sibirier »

Ich kann Manu nur zustimmen. Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr bei Pflegeeltern aufgewachsen. Dies wahr schon schwer genug, obwohl die Pflegeeltern eigentlich zu gut zu mir waren, weil sie es mit meiner schweren Jugend abtan und mir erlaubten, was die eigenen Kinder nie haette tun duerfen. War aus meiner jetzigen Sichtweise nicht richtig. Daher hatte ich damals den Zorn meiner "Pflegegeschwister", d.h. Ihren leiblichen Kindern...

Hinzu kam noch der Stress von Klassenkameraden, Freunden, Du lebst ja nicht Mal bei Deinen Eltern...

Also Kinder sind brutaler, als wir. Also bei gleichgeschlechtlichen Eltern werden sie es in dieser Zeit immer spueren. Von Kindern und auch von Eltern der Kinder, die es den eigenen Kindern untersagen werden, mit Kindern von gleichgeschlechtlichen Eltern zu spielen.

Ich weiss nicht, ob ich es untersagen wuerde als Elternteil, aber befreunden wuerde ich mich nicht mit solchen Elternpaar um gemeinsame Ausfluege mit den Kindern zu unternehmen.

Jetzt koennt ihr wieder auf mich einschlagen... :) [shitstorm]

Eins noch, ich wuerde mein Kind auch niemals dort uebernachten lassen....

Ich weiss, das ich vielleicht untolerant bin, aber ich habe selber mal 2 Schwule Ein Zungenkuss machen sehen, ich bin auf die Toilette gerannt und habe das vorher lecker schmeckende Essen rueckwaerts transportiert. Nee, das sind fuer mich kranke Leute, die Hilfe brauchen....Kinder wuerde ich nicht in deren Aufsicht geben, niemals......
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
m1009

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von m1009 »

Ich halt es im allgemeinen wie unser Preussenkoenig... Jeder soll nach seiner Fasson selig werden ...

Wer kann beurteilen, ob die Liebe "zweier Vaeter" oder "zweier Muetter" weniger Wert oder ausgepraegt ist, als die von heterosexuellen Adoptiveltern? Wahre Mutterliebe (wenn sie denn nach der Geburt ausgepraegt wurde) kann niemand ersetzen, kein (leiblicher) Vater, kein schwules, lesbisches oder heterosexuelles Adoptivpaar.

Wenn also nach intensiver Pruefung die Eignung eines Adoptivpaares festgestellt wird, sollte die Art der Lebensgemeinschaft eine untergeordnete Rolle spielen. Weil schwule oder lesbische Lebensgemeinschaften nicht unbedingt in mein moralisches Wertebild passt, heisst das schliesslich nicht, das sie fuer eine Adoption weniger geeignet sind.

Den Gesetzentwurf Russland muss man akzepieren, die Beweggruende sind nachvollziehbar, die russische Bevoellkerung hat nichts uebrig fuer Homosexuelle. Das diese nun noch Kinder grossziehen. Unvorstellbar.
Berlino10
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 2942
Registriert: 16 Feb 2013, 01:23
Wohnort: Berlin / Wolgograd

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Berlino10 »

m1009 hat geschrieben: Weil schwule oder lesbische Lebensgemeinschaften nicht unbedingt in mein moralisches Wertebild passt, heisst das schliesslich nicht, das sie fuer eine Adoption weniger geeignet sind.

Den Gesetzentwurf Russland muss man akzepieren, die Beweggruende sind nachvollziehbar, die russische Bevoellkerung hat nichts uebrig fuer Homosexuelle. Das diese nun noch Kinder grossziehen. Unvorstellbar.

Doch, natürlich sind sie weniger für eine Adaption geeignet. Gleichgeschlechtliche Paare als Eltern ist und bleibt ein Malus.
Sie entsprechen nicht der normalen, natürlichen Form einer biologischen Familie, die wir und das Grundgesetz für förderungswürdig halten.
Und so lange wie es adoptionswillige, heterosexuelle Paare gibt, die dieser natürlichen Familie entsprechen und ansonsten keinen Malus haben, (auch das wird ja geprüft)
müssen diese mMn unbedingt bevorzugt werden.
Sollten keine adoptionswilligen Paare ohne Malus verfügbar sein, könnte man dann entscheiden, homosexuellen Paaren ein Kind zu geben bevor es im Heim aufwächst,
vorher sehe ich keinen Grund. Und davon sind wir noch weit entfernt.

Und mir geht diese modische Homophilie bei uns mittlerweile tierisch auf den Geist.
Ist die jüngste Entscheidung des BVerfG schon an sich fragwürdig, kann unsere Regierung gar nicht schnell genug die Gesetze ändern,
um Homosexuellen das Geld hinterher zu werfen, während Mütter, Eltern, Familien zT seit den 90er Jahren darauf warten, dass die Urteile des BVerfG umgesetzt werden,
und Mütter bspw. endlich Rente für Kindererziehung bekommen u.v.m.
Kinder zu haben ist heute in DEU Armutsrisiko Nr.1 und wir werfen Homosexuellen Geld nach, um diese gesellschaftlich nutzlosen Partnerschaften zu fördern ...
Akzeptieren ja, frei von Diskriminierung aber Förderung und Adoption nach Möglichkeit nicht.
Benutzeravatar
Kultgrieche
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 1292
Registriert: 14 Jan 2005, 09:29
Wohnort: Wiesbaden

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Kultgrieche »

Berlino10 hat geschrieben: Und mir geht diese modische Homophilie bei uns mittlerweile tierisch auf den Geist.
Mir auch, kann sich dieses Land nicht mal um Wichtigeres kümmern, statt es den Warmen warm zu machen?
Berlino10 hat geschrieben: Ist die jüngste Entscheidung des BVerfG schon an sich fragwürdig, kann unsere Regierung gar nicht schnell genug die Gesetze ändern,
um Homosexuellen das Geld hinterher zu werfen, während Mütter, Eltern, Familien zT seit den 90er Jahren darauf warten, dass die Urteile des BVerfG umgesetzt werden,
und Mütter bspw. endlich Rente für Kindererziehung bekommen u.v.m.
Absolut richtig, in diesem tollen Rechtsstaat sehe ich in meinen ESt-Bescheiden seit Jahren diverse Vorläufigkeitsvermerke, nur Kohle sehe ich nicht, weil Gerichte oder Politiker ihren Hintern nicht hochbekommen.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
Cookie

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Cookie »

http://lifenews.ru/news/115728
Гей-пара из США снимала в порно мальчика из России
Bild
Житель Атланты Марк Ньютон и его партнер из Новой Зеландии Питер Труин совершали действия сексуального характера над ребенком, усыновленным из России.
...
Benutzeravatar
Admix
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 1950
Registriert: 22 Jul 2010, 16:23
Wohnort: Reutlingen/Moskau
Kontaktdaten:

Re: SZ-Artikel - "Homosexuelle sollen keine russischen Kinde

Beitrag von Admix »

So etwas ist tragisch und verabscheuungswürdig. Jedoch mit solchen Beispielen eine Kausalität zu projezieren ist niederträchtig.
Antworten

Zurück zu „Politisches Forum“