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Re: Russische Verluste Ukraine Krieg
Verfasst: 05 Mär 2022, 20:55
von m1009
itgamer hat geschrieben: 05 Mär 2022, 20:24
lol die sind entweder nicht mehr live so am Tag , Nachtansicht, und umgekehrt, oder ausgefallen
Ich versteh nicht was Du meinst.
Zwischen 09:00 und 16:00... Tageslicht.
Re: Russische Verluste Ukraine Krieg
Verfasst: 05 Mär 2022, 21:18
von arghmage
m1009 hat geschrieben: 05 Mär 2022, 20:04
arghmage hat geschrieben: 05 Mär 2022, 16:54
Bei Первый канал stehen sie seit einer Woche um eine auf den Boden projizierte Karte rum, wobei da bei den Experten aber auch einige Granaten dabei sind. Dort fallen halt viele Bilder/Videos weg, weil ja zumindest einige zeigen, was gar nicht sein sollte.
Sind Dir die Live-Schaltungen nach Kiev/Kharkov aufgefallen?
Ich habe mir das nicht sehr lange angetan, mir ist die Propaganda auf beiden Seiten zuwider.
Re: Russische Verluste Ukraine Krieg
Verfasst: 05 Mär 2022, 21:37
von m1009
Schade.
Re: Russische Verluste Ukraine Krieg
Verfasst: 05 Mär 2022, 22:00
von Saboteur
Es gibt ja nun ein Video welches während des Angriffs im inneren des Reaktors gedreht wurde. Falls das Video echt ist, zeigt es, dass es große Sorgen gab. Vielleicht sollte man nicht vergessen, dass dort Menschen arbeiten denen auch mal die Nerven durchgehen können selbst wenn Angriffe „nur“ in der Nähe stattfinden.
Re: Russische Verluste Ukraine Krieg
Verfasst: 06 Mär 2022, 14:06
von Buratino
Was sollen denn die Beiträge in den Links von 2014 hier bewirken, Meinungsmache?
Re: Russische Verluste im Ukrainekrieg
Verfasst: 19 Jul 2022, 12:04
von saransk
Älteren Beitrag noch mal hervorgekramt. Wollte nichts neues eröffnen.
Offizielle Zahlen gibt es ja schon lange nicht mehr, und wenn sind die eh gefälscht im Sinne der jeweiligen Regierungen.
Was mich eher beschäftigt, wo überhaupt eine gefühlte Schmerzgrenze ist?
In der Ukraine, wo die Menschen wissen, das wegen der unterlegenen Kräfte eine Zahl von über 100000 gefallenen Soldaten auch möglich sein wird, scheint man dies stillschweigend zu akzeptieren.
Aber in Russland? Wann wird es unruhig im Volk? Offiziell hat es in Saransk bis Anfang Juni ja nur einen toten Soldaten aus der Stadt gegeben. Bei geschätzt mindestens 38000 toten Soldaten auf russischer und 20000 auf ukrainischer Seite wird der Hohn einer solchen offiziellen Angabe schnell klar.
Hinter jedem Soldaten stehen ja auch Eltern oder Frau und ggf Kinder. Wie lange werden die wohl still halten und keineFragen nach dem Verbleib stellen, wenn das Handy mehrere Tage stumm bleibt?
Re: Russische Verluste im Ukrainekrieg
Verfasst: 19 Jul 2022, 12:56
von Nikolaus
saransk hat geschrieben: 19 Jul 2022, 12:04
Bei geschätzt mindestens 38000 toten Soldaten auf russischer und 20000 auf ukrainischer Seite ...
Von wem geschaetzt? Link?
Solange, wie da auf russischer Seite bis auf Ausnahmen keine Wehrpflichtigen sterben, die gezwungen werden, sich an diesem Konflikt zu beteiligen, wird wohl nichts passieren. Ja, was auch eigentlich? Sturm auf den Kreml, zu dem ja seinerzeit Navalny "dieses Mal noch nicht" aufrief? Proteste von Hunderttausenden auf den Strassen in Moskau? Einzelne Protestaktionen gibt es doch laengst, ob nun auf Betreiben des Westens oder um sich bei ihm "beliebt zu machen" - oder auch nicht ...
Wirkliche Massenproteste gab es doch nicht mal waehrend der Kriege in Afghanistan und in Tschetschenien! Und auch nicht wegen des Kriegs in Syrien, in der Fremde.
Und bei den heutigen, gefuehlt immer noch wachsenden Zustimmungswerten fuer Putins Politik, weit > 70%, selbst nach den Umfragen prowestlich orientierter Institutionen ... Mir scheint, die Frage ist rhetorisch.
Re: Russische Verluste im Ukrainekrieg
Verfasst: 19 Jul 2022, 13:37
von TGROR1
Nikolaus hat geschrieben: 19 Jul 2022, 12:56
saransk hat geschrieben: 19 Jul 2022, 12:04
Bei geschätzt mindestens 38000 toten Soldaten auf russischer und 20000 auf ukrainischer Seite ...
Von wem geschaetzt? Link?
Ja - das sind eher Zahlen der "5. Kolonne".....
Ich lese jeden Tag online die Nachrichten auf NGS (
https://ngs.ru/text/ ) und habe da Nowosibirsk als Region eingestellt. Jeden 2-3 Tag wird über 1-2 gefallene russische Soldaten aus der Region berichtet und ich glaube, dass es sich da durchaus um ein bevölkerungsreiches Einzugsgebiet handelt, für das berichtet wird.....
Selbst mit kühner Hochrechnung im "Worst-Case-Mode" (für die RU-Seite) komme ich nicht auf diese genannten Zahlen.
Re: Russische Verluste im Ukrainekrieg
Verfasst: 19 Jul 2022, 13:51
von paramecium
Nikolaus hat geschrieben: 19 Jul 2022, 12:56
saransk hat geschrieben: 19 Jul 2022, 12:04
Bei geschätzt mindestens 38000 toten Soldaten auf russischer und 20000 auf ukrainischer Seite ...
Von wem geschaetzt? Link?
Das sind die veröffentlichten Zahlen der ukrainischen Regierung, die aber auch Wagner-Söldner sowie Truppen der Separatisten-Republiken betreffen. Die letzten beiden Gruppen dürften aus innenpolitischer Sicht irrelevant für den Kreml sein. Ich halte die Zahlen aber dennoch für unrealistisch.
Der Kreml veröffentlicht aus gutem Grund keine Zahlen und "Falschangaben" über den Konflikt stehen in Russland unter Strafe. Daher wird es von russischer Seite wahrscheinlich keine Schätzungen geben. Dennoch kann auf Grund der Angaben der Briten, Amerikaner, der Donezker-Volksrepublik, Hochrechnungen von Aktivisten die Todesmeldungen in russischen sozialen Medien auswerten ect. davon ausgehen, dass mindestens 20.000 Kräfte auf russischer Seite gefallen sind. Die Zahl der nicht mehr einsatzfähigen Verwundeten ist üblicherweise 3x so hoch wie die Zahl der Toten. Das sind schon Zahlen die auf einem Level mit dem 10-jährigen Afghanistan-Krieg sind. Ich glaube aber auch, dass 50.000 oder 100.000 gefallen Russen nicht dazu führen werden, dass der Kreml innenpolitische Probleme bekommt.
Re: Russische Verluste im Ukrainekrieg
Verfasst: 19 Jul 2022, 13:58
von paramecium
TGROR1 hat geschrieben: 19 Jul 2022, 13:37
Ich lese jeden Tag online die Nachrichten auf NGS (
https://ngs.ru/text/ ) und habe da Nowosibirsk als Region eingestellt. Jeden 2-3 Tag wird über 1-2 gefallene russische Soldaten aus der Region berichtet und ich glaube, dass es sich da durchaus um ein bevölkerungsreiches Einzugsgebiet handelt, für das berichtet wird.....
Erstens glaube ich nicht, dass über jeden toten russischen Soldaten in den Nachrichten berichtet wird. Zweitens haben die Gruppen die soziale Medien auswerten gezeigt, dass die Toten eben nicht gleichmäßig verteilt aus den Regionen kommen. Bis Mai kam der Großteil der Gefallenen aus Dagestan, Burjatien und anderen ärmeren Regionen.