Der Unterschied ist betraechtlich. Wikipedia erklaert die beiden Begriffe folgend:Dietrich hat geschrieben:Kannst du mir den Unterschied, bzw. die Abgrenzung zwischen "kritisieren" und "Unmut äußern oder Ratschläge geben" genauer definieren?andreask020361 hat geschrieben:Darum können wir höchsten kritisieren , aber unseren unmut äusern oder andere Ratschläge geben sollten wir nicht.
Wieso "darf" ich zwar kritisieren, soll mich aber mit Ratschlägen zurückhalten? Nur mit konstruktiver Kritik, also mit Kritik die auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, sollte man hier kommen. Das sind dann aber natürlich wieder Ratschläge.....
Und Unmut... was soll das im Gegensatz zu "Kritik" anderes sein?
UNMUT:
Ärger, auch Verdruss, ist eine spontane, innere, negativ-emotionale Reaktion (Affekt) auf eine unangenehme oder unerwünschte Situation, Person oder Erinnerung. Das, was Ärger hervorruft – das Ärgernis –, kann eine Frustration, etwa eine Kränkung sein. Das bewusste Hervorrufen dieser Emotion durch Andere wird als ärgern bezeichnet.
Mit Ärger umschreibt man eine ganze Gruppe von „negativen“ Gefühlen, die verschiedene Erregungsniveaus und Intensitäten aufweisen können. Die stärkste Form ist die Wut (auch „Rage“), welche dem Gegenüber aufgrund möglichen aggressiven Verhaltens selten verborgen bleibt (außer evtl. die ohnmächtige Wut). Leichtere Formen des Ärgers sind zum Beispiel Unbehagen, Unmut oder Missmut. Diese Emotionen sind als innere Reaktionen zunächst spontan und in aller Regel unvermeidbar. Sie sind als solche weder gut noch schlecht (siehe dazu z. B. Friedemann Schulz von Thun) – also nicht moralisch zu werten.
Häufig gilt das Zeigen von Ärger als taktlos. Insbesondere Wut gilt als gesellschaftlich geächtet. Insbesondere in kollektivistischen Kulturen wie der Chinesischen führen Verstöße gegen das Harmoniegebot, etwa durch Zeigen von Ärger und Wut zum „Gesichtsverlust“. Eine Kleinigkeit, über die man sich aus einer persönlichen Empfindlichkeit heraus unverhältnismäßig stark aufregt, bezeichnet man im Englischen als Pet Peeve.
KRITIK:
Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Wie die Philosophin Anne-Barb Hertkorn ausgeführt hat, ist Kritik damit „eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal der auf Gültigkeit Anspruch erhebenden Urteilsbildung.“[1]
Umgangssprachlich bezeichnet Kritik meist einen Tadel.
Ihr sagt jetzt sicher, ich sei kritisch

