"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

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Berlino10
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar hat geschrieben:
Berlino10 hat geschrieben: Der Artikel ist so wissend und intelligent wie Stroh.
... und eine solche Einschätzung wirkt leider auch nicht viel intelligenter :roll:
Claudia von Salzen ist glühende Transatlantikerin, selbsternannte aber völlig lächerliche Ost-Expertin, und der Tagesspiegel voll auf stereotyper, antirussischer Propaganda-Linie.
Gunnar hat geschrieben: .. dass es vor nur wenigen Monaten auch hundertausende Russen gab, die mit weißen Bändern auf die russischen Straßen gingen um ihren Unmut zu bekunden und zwar nicht weil ihnen irgendein geplanter Bahnhof nicht gefiel oder weil sie eine Startbahn verhindern wollten sondern weil sie die Zustände in Russland und besonders bei der russischen Elite für insgesamt inakzeptabel halten.
Schön wäre es ... woher hast Du die Zahl ... aus der Bild?
Du meinst Bolotnaja?? Zustände bei russ. Eliten??
Die Demo-Begründung aus dem Tagesspiegel?
Gunnar hat geschrieben: Man muss nicht viel mehr können als 1 und 1 zusammenzuzählen damit einem klar wird, dass die Ereignisse in der Ukraine, dem wohl am nahestendsten Partner Russlands, auch die Führung in Russland mit großer Wucht treffen.
Daran scheitert schon der Tagesspiegel und Du offensichtlich auch.
"Mit grosser Wucht treffen.." ist ein Labersatz ... was sagt er aus?

Laut Levada sympathisieren nicht einmal 10% der Russen mit der Ukrainischen Rebellion. Das wäre ja auch Selbstzerfleischung. Nur die sog. West-Liberalen tun das.
Trotz Propaganda stellen sich aber auch nur 24% auf Janukos Seite.
Über 60% halten weder diese Rebellion noch das verbrecherische Januko Regime für gut.
Gunnar hat geschrieben: Wenn er klug ist überrascht er die Russen (und die Welt) mit radikalen politischen Veränderungen, damit seine Gegner auch weiterhin immer einen Schritt hinter ihm bleiben. Janukowitsch hat das nicht kapiert, er hat nur noch reagiert statt zu agieren und wird daher nun wie ein Hase gejagt. So schnell kann das gehen...
Putin steht für Stabilität und Wohlstand. Er hat das Zepter fest in der Hand. Seine Zustimmungswerte sind derzeit höher denn je.
Je stärke die westliche Häme und Angriffe, desto mehr.

Wie Putin die westliche Hetze nützt, beschreibt Reinhard Veser, FAZ:
"In den kremltreuen Medien wird der unfairen Kritik an den Spielen sehr viel Platz gegeben - um damit die ganze Kritik zu diskreditieren. Es ist klar (und gut verständlich), dass sich viele Russen beleidigt fühlen, wenn ihr Land als ein Land dargestellt wird, in dem nichts klappt."
Die Kritik und Häme des Westens lassen also nicht nur die Russen sich hinter Putin sammeln, sondern sie verschlechtern auch die Möglichkeiten für interne Kritik innerhalb Russlands. Die Kritik des Westens ist offensichtlich so überzogen und beleidigend, dass die Russen auf Abwehr und Distanz zu jeder Form von Kritik gehen. Es gilt, das eigene Land gegen eigennützige und russlandfeindliche Attacken zu schützen.
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Da sie von ganz weit weg kamen, waren Sie überhaupt nciht "nah dran". Das damals viele Dinge zu schnell und zu unüberlegt eingeführt wurden, das ist (leider) so. Das viele Dinge von Verbrechern ausgenutzt wurden, ist tragisch und bedurfte natürlich einer entsprechenden Korrektur. Allerdings sind viele dieser Betrachtungen aus dem jetzigen Wissen heraus einfach unfair. Nachher ist man eben immer schlauer. Das betrifft zum Beispiel die deutsche Wiedervereinigung genau so, bei der viele Leute die damals am liebsten gar nichts verändert hätten, heute genau wissen, wie man es damals besser hätte machen können.
Es waren damals keine Irrtümer, die die westliche Annäherung scheitern ließen, sondern eigennützige westliche IWF basierter Plünderungs- und Bereicherungs-Politik gepaart mit Russischem Verbrecher-Potential. Es gab genug warnende Stimmen während dieser Transformation: der Bundes- und EU-Berater für RUS Prof. Kartte hatte deutlich genug gewarnt vor den eigennützigen Liberalisierungen, die nur dem Westen und seinen Spekulanten helfen, nicht aber RUS. Und auch der ehemalige Chef-Berater von Clinton, der damalige Ökonom der Weltbank und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warf dem IWF/Westen eine falsche Politik zum systematischen Plündern der Schwellenländer, insbesondere auch RUS vor. Er wurde wegen seiner Kritik abgesetzt.
Zur Zeiten der Wiedervereinigung habe ich Wirtschaft an der konservativen Uni von Münster studiert. Meine Professoren, sogar in BWL hielten die politischen Aussagen und Maßnahmen allesamt für verlogen und falsch. Zwei sprachen sogar von bewusster Täuschung des Volkes. Alternativ-Vorschläge gab es jede Menge. Es war offensichtlich, dass die "blühenden Landschaften" eine offene Lüge und die Aufforderung zum "Zurücklehnen" nur der Plünderung und Bereicherung Vorschub leistete.

Das mit "im Nachhinein ist man immer schlauer" ist blanker Unsinn. Alles lief so ab, wie von den Gaunern gewünscht.
Dietrich hat geschrieben: Soziale Defizite sind den Russen aus Gewohnheit relativ egal. Ob die Kinder in den Kinderheimen 5, 2 oder nur einen halben Dollar pro Tag für Essen zur Verfügung haben, das interessiert kaum einen, weil es eben auch in den Massenmedien sehr selten thematisiert wird. Wirtschaftliche Defizite interessieren auch erst dann, wenn die Leute selbst betroffen sind und sich Importwaren, das neue Auto oder die Urlaubreise plötzlich merklich verteuern.
Es ist richtig, dass es in RUS keine Empathie für soziale Probleme anderer gibt. Mit sozialen Defiziten meine ich Unzulänglichkeiten etwa bei Rente oder Medizin sowie eine Einkommens- und Vermögensverteilung, die asozialer und verbrecherischer ist, als alles was wir sonst auf der Welt kennen. Wenn es für das Heer staatlich Beschäftigter tatsächlich keine kontinuierliche Verbesserung ihrer Hungerlöhne mehr geben soll, weil RUS stagniert und laut Sberbank-Chef keine Spielräume mehr für Lohnsteigerungen habe, dann ist das sozialer, wirtschaftlicher Sprengstoff.

Durch die unkorrigierte Rubel-Abwertung stehen dem Staat allerdings zusätzlich rund 20 Mrd. EUR mehr im Budget als eingeplant zur Verfügung.
Gunnar
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Gunnar »

In der Ukraine hieß es ja auch bis zuletzt, es seien nur ein paar vom Westen gekaufte Hanseln zum Aufstand bereit. Man kann sich eben alles Schönreden, vorallem mit Umfragen in der Bevölkerung, nachdem man diese mit Staatspropaganda zugespamt hat.

Mag sein, dass in D die Presse auch nicht immer so objektiv berichtet, es findet aber kein staatlich durchtränktes Fernsehen statt und das ist schon ein Riesenunterschied. Deswegen würde ich mal auf ofizielle Umfrageergebnisse über die angebliche Stimmung in Russland rein gar nix geben. Die sind schlichtweg wertlos weil redundant zu Darstellungen die das Staatsfernsehen davor den Menschen gegeben hat. Von solchen Zahlen lässt sich der junge gut informierte russische Internetnutzer allerdings nicht beeindrucken. Und davon gibt es schon aus biologischen Gründen Jahr für Jahr mehr. Und genau die werden irgendwann für das System zum Problem, weil sie sich nicht so einfach hinters Licht führen lassen und weil sie auch schonmal woanders waren und erlebt haben, wie eine Zivilgesellschaft und ein Staat auch funktionieren kann.
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Dietrich
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Dietrich »

Gunnar hat geschrieben:Wenn er klug ist überrascht er die Russen (und die Welt) mit radikalen politischen Veränderungen, damit seine Gegner auch weiterhin immer einen Schritt hinter ihm bleiben. Janukowitsch hat diese nicht kapiert, er hat nur noch reagiert statt zu agieren und wird daher nun wie ein Hase gejagt. So schnell kann das gehen...
Das Problem für Putin ist an der Stelle aber das Gleiche wie es für Janukovich war (und prinzipiell auch für Wulff, Oppermann und wie sie alle heißen):
Diese radikalen politischen Änderungen wären kontraproduktiv in Bezug auf den eigenen Machterhalt.
Janukovich hätte vielleicht eine Woche vorher seinen Reichtum (und Freiheit) retten können, wenn er sofort zurückgetreten wäre, dafür aber von den Demonstranten die Garantie gefordert hätte, ihn rechtlich nicht zu belangen. Hätte unter Umständen geklappt. Janukovich war aber der Überzeugung, dass Ganze auch so unter Kontrolle zu bekommen und dann eben wieder den gleichen Zustand zu haben, wie vorher.

Würde (rein hypothetisch, ist so natürlich nur ein Gedankenspiel!) Putin von heute auf morgen die Korruption abschaffen und einen kupenreinen Rechtstaat hinzaubern, so wäre seine Macht recht schnell in aktuter Gefahr. Einerseits fehlte durch den Wegfall der Korruption der "Kleber" zwischen der selbsternannten Elite und es werden sich recht schnell mehrere konkurrierenden Lager bilden. Außerdem könnte die Opposition gerichtlich gewisse Dinge durchsetzen lassen, die ihnen das Leben gleich viel leichter macht. Der weitreichende vorrauseilende Gehorsam der Presse würde abgeschwächt, da man weniger Angst vor rechtstaatlich fragwürdigen Auswirkungen mehr haben müsste.

Das ist natürlich in dieser Ausprägung nur ein Gedankenspiel, aber "radikale politische Änderungen" in diese Richtung hätten den gleichen Effekt, wenn natürlich auch nicht so extrem.
Da ist dann die Frage, wie sicher sich Putin vor derartigen bunten Revolutionen fühlt. Immerhin hat er in Russland die radikalen Nationalisten eher auf seiner Seite, von daher wäre eine derartige Eskalation im Moment nicht zu erwarten. Russische Demonstranten lassen sich relativ friedlich in Busse stopfen, um dann nach Belieben entweder entlassen oder zu 3-4 Jahren Straflager verurteilt zu werden.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Gunnar »

Ist dieser Artikel (und sein Autor) auch so wissend wie Stroh?

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 20397.html
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar hat geschrieben: Mag sein, dass in D die Presse auch nicht immer so objektiv berichtet, es findet aber kein staatlich durchtränktes Fernsehen statt und das ist schon ein Riesenunterschied.
Nein, da ist leider kaum noch ein Unterschied. Das ZDF ist nicht mehr weit entfernt von Wochenschau.
Vorgestern berichteten sie, dass die Jungs ins Gefängnis kamen, weil sie gegen Putin demonstriert hätten, und 300 Protestierer verhaftet wurden, "Majestätsbeleidigung ist in RUS verboten"
Sie erzählen uns damit, dass man in RUS für Jahre ins Gefängnis kommen darf, weil man gegen Putin ist.
Kein sachliches Wort über die tatsächlichen Vorwürfe. Das ist Göbbels-Volksverhetzung aber kein Journalismus.
Gunnar hat geschrieben:In der Ukraine hieß es ja auch bis zuletzt, es seien nur ein paar vom Westen gekaufte Hanseln zum Aufstand bereit. Man kann sich eben alles Schönreden, vorallem mit Umfragen in der Bevölkerung, nachdem man diese mit Staatspropaganda zugespamt hat.
Das Levada-Institut solltest du kennen, bevor du dir Urteile anmaßt. Es ist nicht nur unabhängig, sondern steht in Opposition zum Kreml, der versucht, es zu schließen.
Gunnar
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Gunnar »

Berlino10 hat geschrieben: Das Levada-Institut solltest du kennen, bevor du dir Urteile anmaßt. Es ist nicht nur unabhängig, sondern steht in Opposition zum Kreml, der versucht, es zu schließen.
Mag sein, ändert aber nichts daran, dass sich die Bevölkerung im wesentlichen nur durch russisches Staatsfernsehen seine Meinung bildet. Da liegt doch der Hase im Pfeffer, nicht an der Methode des Umfrageinstitutes.
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Würde (rein hypothetisch, ist so natürlich nur ein Gedankenspiel!) Putin von heute auf morgen die Korruption abschaffen und einen kupenreinen Rechtstaat hinzaubern,
Wie kann man eigentlich annehmen, dass er so etwas könnte ...? So ein Schmarrn ...

Korruption abzuschaffen und einen Rechtsstaat in Gang zu setzen, bedarf den Aufbau funktionierender, dezentraler Macht- und Kontroll-Systeme,
die aber gegen die Putinsche Machtvertikale und seinen Zentralismus stehen.
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von Berlino10 »

Gunnar hat geschrieben: Mag sein, ändert aber nichts daran, dass sich die Bevölkerung im wesentlichen nur durch russisches Staatsfernsehen seine Meinung bildet. Da liegt doch der Hase im Pfeffer, nicht an der Methode des Umfrageinstitutes.
Im Prinzip nicht falsch. Nur warum stehen dann 2/3 gegen das vom TV propagierte Januko-Regime?
Die Russen erkennen schon, wenn einer falsch spielt.
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Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine

Beitrag von kamensky »

Berlino10 hat geschrieben:
Dietrich hat geschrieben: Da sie von ganz weit weg kamen, waren Sie überhaupt nciht "nah dran". Das damals viele Dinge zu schnell und zu unüberlegt eingeführt wurden, das ist (leider) so. Das viele Dinge von Verbrechern ausgenutzt wurden, ist tragisch und bedurfte natürlich einer entsprechenden Korrektur. Allerdings sind viele dieser Betrachtungen aus dem jetzigen Wissen heraus einfach unfair. Nachher ist man eben immer schlauer. Das betrifft zum Beispiel die deutsche Wiedervereinigung genau so, bei der viele Leute die damals am liebsten gar nichts verändert hätten, heute genau wissen, wie man es damals besser hätte machen können.
Es waren damals keine Irrtümer, die die westliche Annäherung scheitern ließen, sondern eigennützige westliche IWF basierter Plünderungs- und Bereicherungs-Politik gepaart mit Russischem Verbrecher-Potential. Es gab genug warnende Stimmen während dieser Transformation: der Bundes- und EU-Berater für RUS Prof. Kartte hatte deutlich genug gewarnt vor den eigennützigen Liberalisierungen, die nur dem Westen und seinen Spekulanten helfen, nicht aber RUS. Und auch der ehemalige Chef-Berater von Clinton, der damalige Ökonom der Weltbank und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz warf dem IWF/Westen eine falsche Politik zum systematischen Plündern der Schwellenländer, insbesondere auch RUS vor. Er wurde wegen seiner Kritik abgesetzt.
Zur Zeiten der Wiedervereinigung habe ich Wirtschaft an der konservativen Uni von Münster studiert. Meine Professoren, sogar in BWL hielten die politischen Aussagen und Maßnahmen allesamt für verlogen und falsch. Zwei sprachen sogar von bewusster Täuschung des Volkes. Alternativ-Vorschläge gab es jede Menge. Es war offensichtlich, dass die "blühenden Landschaften" eine offene Lüge und die Aufforderung zum "Zurücklehnen" nur der Plünderung und Bereicherung Vorschub leistete.

Das mit "im Nachhinein ist man immer schlauer" ist blanker Unsinn. Alles lief so ab, wie von den Gaunern gewünscht.
Dietrich hat geschrieben: Soziale Defizite sind den Russen aus Gewohnheit relativ egal. Ob die Kinder in den Kinderheimen 5, 2 oder nur einen halben Dollar pro Tag für Essen zur Verfügung haben, das interessiert kaum einen, weil es eben auch in den Massenmedien sehr selten thematisiert wird. Wirtschaftliche Defizite interessieren auch erst dann, wenn die Leute selbst betroffen sind und sich Importwaren, das neue Auto oder die Urlaubreise plötzlich merklich verteuern.
Es ist richtig, dass es in RUS keine Empathie für soziale Probleme anderer gibt. Mit sozialen Defiziten meine ich Unzulänglichkeiten etwa bei Rente oder Medizin sowie eine Einkommens- und Vermögensverteilung, die asozialer und verbrecherischer ist, als alles was wir sonst auf der Welt kennen. Wenn es für das Heer staatlich Beschäftigter tatsächlich keine kontinuierliche Verbesserung ihrer Hungerlöhne mehr geben soll, weil RUS stagniert und laut Sberbank-Chef keine Spielräume mehr für Lohnsteigerungen habe, dann ist das sozialer, wirtschaftlicher Sprengstoff.

Durch die unkorrigierte Rubel-Abwertung stehen dem Staat allerdings zusätzlich rund 20 Mrd. EUR mehr im Budget als eingeplant zur Verfügung.
@Berlino10

Durch die unkorrigierte Rubel-Abwertung stehen dem Staat allerdings zusätzlich rund 20 Mrd. EUR mehr im Budget als eingeplant zur Verfügung.

Und wie viel Mia. Euronen und / oder Dollars ergreifen die Flucht (Kapitalflucht) infolge der unkorrigierten Abwertung?? Ist doch bekannt, dass nur schon bei einer korrigierten Abwertung jeweils Einiges an Kapital das Land verlässt.
Zuletzt geändert von kamensky am 26 Feb 2014, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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