es geht mir darum, dass wir keine Russischen Medienverhältnisse bekommen.
Aber wir entwickeln uns genau daraufhin zu, TV-Nachrichten und Mainstream-Presse sind bereits genauso voller Propaganda, Einseitigkeit und Lügen.
sorry, konnt ich mir nicht verkneifenBerlino10 hat geschrieben:Was ist das denn jetzt wieder?![]()
http://www.welt.de/kultur/medien/articl ... 20ARD.htmlPutins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD, Welt.online
von Ulrich Clauß, 24.09.2014
Der ARD-Programmbeirat kritisiert "antirussische Tendenzen" im Programm. Das Verfahren erinnert an stalinistische Geheimprozesse. Protokolle sind nicht-öffentlich und die Programmrichter schweigen. [...]
Nimmst du noch differenziert Stellung dazu, welche Passagen in Bezug auf den Programmbeirat und das nicht veröffentlichte Protokoll und die erwähnte "Indiskretion" du als lächerlich bezeichnen würdest.Berlino10 hat geschrieben:Dies erbärmlichen Propaganda-Wichte machen auch vor nichts mehr halt ... nicht einmal davor, sich absolut lächerlich zu machen - zum Fremdschämen

Max Uthoff: Die Leser werden es sich nicht auf Dauer gefallen lassen, bei Kritik oder abweichenden Meinungen wahlweise ignoriert oder denunziert zu werden. Man muss sich das einmal vorstellen: Der Programmbeirat der ARD, also ein offizielles Gremium des Senders, in dem ausgewählte Bürger die Berichterstattung beobachten, also diese offiziellen Beobachter müssen sich allen Ernstes als Agenten Putins beschimpfen lassen, weil sie die einseitige Berichterstattung zur Ukraine kritisieren
-ah-Claus von Wagner: Noch was wäre mir wichtig, wo wir gerade im russischen Fernsehen zitiert werden.
[...]
Deshalb hier noch mal ganz deutlich: Wenn wir uns in der "Anstalt" dafür aussprechen, dass viele deutsche Medien und Journalisten deutlich besser informieren könnten, als sie es momentan tun - heißt das nicht, dass wir damit automatisch sagen, alles, was aus anderen Quellen (z.B. Russland) kommt, verlässlicher ist. Oder dass wir die Zustände in Russland verharmlosen. Kurz: Satire darf Schwarz-Weiß malen, Journalisten haben die ganze Farbpalette. Sie sollten sie auch nutzen.

Mit den Namen kann man ja schon mal durcheinander kommen ...So haben die "Tagesthemen" nun einen Beitrag vom 20. Mai 2014 zurückgezogen, in welchem der Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies über den Tod von zwei Anwohnern in dem Ort Krasnoarmeisk berichtet hatte. Dabei war Krasnoarmeisk ursprünglich davon ausgegangen, dass die beiden Opfer von den Separatisten getötet worden waren.
Demnach habe eine erneute Überprüfung der Fakten gegeben, dass die tödlichen Schüsse tatsächlich von einem ukrainischen Freiwilligen-Bataillon abgegeben wurden, welches auf Seiten der Regierung in Kiew kämpft.
Naja ..., einseitige Berichterstattung, oder weglassen von Information ist auch Desinformation/Manipulation, aber immerhin!"Die Kritik an unserer Ukraine-Berichterstattung hat ein Echo von bislang ungekanntem Ausmaß hervorgerufen.
[...]
Die scheinbare Wiederkehr von Kaltem Krieg und Ost-West-Konflikt habe die Gemüter viel stärker bewegt als andere Konflikte, weshalb man die Kritik sehr ernst nehmen wolle. Dem Vorwurf einer gezielten Desinformation oder einer beabsichtigten Manipulation weist der Chefredakteur jedoch klar von sich
Berlino10 hat geschrieben:Haben die die Richtigstellung so offiziell und ausführlich in den Tagesthemen gebracht vor Millionen so wie im Mai die ungeheuren Lügen von Udo Lielischkies?