Und wir müssen Krim Amerikanern schenken für die NATO Base, das werden die bestimmt schätzen, und uns immer freundliches Lächeln schenken
Ihre Frau wird mir bestimmt recht geben


Das sehe ich nicht so pessimistsich. Und erst recht nicht so finster wie Kultgrieche. Es gibt ja neben den staatlichen Interessen, die von der Staatsführung wahrgenommen werden sollen, auch Interessen, Freundschaften, Kooperationen u.ä. auf den unteren Ebenen. Ich will gar nicht mal von Volksdiplomatie oder so reden. Und unter diesen Aspekten empfinde ich die Beziehungen zwischen RUS und DEU als freundschaftlich.Norbert hat geschrieben:Meine Frau meinte nachdenklich: "Es macht einem schon Angst, wenn sich innerhalb von zwei Jahren alle befreundeten Länder von Russland abwenden."
Alex Ka stellt bei der Beantwortung zu recht die NATO in den Vordergrund. Und die ist bekanntlich kein Anglerverein – das sollte man nicht vergessen, bevor man die Schuld wieder bei Putin sucht...Norbert hat geschrieben: Meine Frau meinte nachdenklich: "Es macht einem schon Angst, wenn sich innerhalb von zwei Jahren alle befreundeten Länder von Russland abwenden." (Nun kann man natürlich die Meinung haben, dass dies alles die Amerikaner eingefädelt haben. Aber so war der Satz von meiner Frau nicht gemeint.)
Wobei wir wieder bei der Sozialisierung sind. Das westliche Militärbündnis ist jedoch nach dem Ende des Kalten Krieges übrig geblieben. Und durch seine fortlaufende Ausdehnung stellt es (erneut) eine Gefahr für Russland dar.louise hat geschrieben:Fair, korrekt und großzügig....und wenn man sich ein bißchen kennt, dann auch menschlich angenehm. So würde ich die Zusammenarbeit mit Russen in gemeinsamen Projekten beschreiben. Meine Einschätzung stimmt auch mit der überein, die 'Industrie-Bosse' von sich gegeben haben.
Ob das für eine 'Freundschaft' auf politischer Ebene aureicht, bezweifle ich. Dafür muss eine andere Generation Politiker heranwachsen, die den kalten Krieg nicht kennengelernt hat und unvoreingenommen ist.
Völlige Zustimmung!Wladimir30 hat geschrieben:... Es gibt ja neben den staatlichen Interessen, die von der Staatsführung wahrgenommen werden sollen, auch Interessen, Freundschaften, Kooperationen u.ä. auf den unteren Ebenen. Ich will gar nicht mal von Volksdiplomatie oder so reden. Und unter diesen Aspekten empfinde ich die Beziehungen zwischen RUS und DEU als freundschaftlich.
Ich glaube hier liegt die Wahrheit begraben! Die Frage ist, ob wir so lange auf neue fähige und an die Zukunft "denkende" Politiker warten können. Momentan gleicht das alles einem Possenspiel ... allen voran der dämlich grinsende IS und der perfide Assad.louise hat geschrieben: Fair, korrekt und großzügig....und wenn man sich ein bißchen kennt, dann auch menschlich angenehm. So würde ich die Zusammenarbeit mit Russen in gemeinsamen Projekten beschreiben. Meine Einschätzung stimmt auch mit der überein, die 'Industrie-Bosse' von sich gegeben haben.
Ob das für eine 'Freundschaft' auf politischer Ebene aureicht, bezweifle ich. Dafür muss eine andere Generation Politiker heranwachsen, die den kalten Krieg nicht kennengelernt hat und unvoreingenommen ist.

Nun ja, dann liest sie nicht in den Ostländern selber siehe z.B. http://humanistenteam.de/serben-lieben- ... n-richten/ oder weltweit: Evo Morales fordert Russland auf, die Gruppe der 77 kommenNorbert hat geschrieben:
Meine Frau meinte nachdenklich: "Es macht einem schon Angst, wenn sich innerhalb von zwei Jahren alle befreundeten Länder von Russland abwenden."
Du siehst zwei? Niemand argumentiert mit zweimaligem Überflug. Wo ist der Plot der F16? Luftraumverletzungen mögen Provokationen sein, sind aber nicht selten. Alleine schon das Aufschalten über syrischen Luftraum mit dem Zielradar aus der Türkei ist aber ein feindlicher Akt. Der Abschuss ein Verbrechen.Norbert hat geschrieben: Natürlich dauerte der Überflug nur reichlich zehn Sekunden - in der Grafik der Türken sieht man aber eine Runde, also zwei Überflüge. Im Zeitraum dieser Runde wären zehn Warnungen mehr als realistisch.
"Wenn die russischen Piloten die syrisch-türkische Grenze überflogen haben und danach fünf Minuten lang zehnmal gewarnt worden, dann wären sie also mindestens vierzig, fünfzig, wenn nicht mehr Kilometer in den türkischen Luftraum eingedrungen. Das ist offensichtlich nicht der Fall."Es gebe eigentlich internationale Verfahren, wenn ein Flugzeug, den Luftraum verletzt. "Ein Flugzeug wird in einem solchen Fall abgedrängt, aber nicht sofort abgeschossen"
Gespiegelt legen wir das mal um. US F-16 kreuzt nach Angaben des Irans so ähnlich dessen Luftraum und der Iran schießt die F-16 ab. Jeder sollte wissen was dann passiert zumal mit den solchen Bildern eines toten US Piloten umringt von der Revolutionsgarde."Es hat wahrscheinlich die Grenzen getestet, das ist in Ordnung. Aber man schießt ihn deswegen nicht gleich ab. Ich glaube, es war ein allzu aggressives Manöver und in der NORAD [North American Aerospace Defense] Kommando Region würden wir diese Art von Einsatzregeln nicht anwenden. .. Das musste vorgeplant sein. "

Siehst du Norbert, da kannst du die Sache noch so objektiv und unaufgeregt zusammenfassen, bei den Putin-Fanboys und -girls geht trotzdem gleich der Puls hoch.Natascha45 hat geschrieben:Norbert, [...]aus dem Schlamassel holt du sie mit keiner weiteren Märchenstunde.![]()