Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Hier findest Du Insiderinformationen zum mittel- oder langfristigen Aufenthalt in Russland die Dir helfen das Leben in Russland zu meistern. Du lebst (noch) nicht in Russland? Dann könnte dieses Unterforum für Dich besonders interessant sein, damit Du von unseren Erfahrungen profitierst. Expats are welcome!
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zimdriver
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von zimdriver »

Kamtschatkakarl hat geschrieben:@zimdriver

Ich finde das keinesfalls "witzig", was da in Novosibirsk,
Rio und Foz do Iguacu ablief.
... das ist auch nicht witzig. Ich habe keine Lust, dahin zu fahren.
Witzig sind allerdings Deine Geschichten um den 2107 samt Putzfrau und das 3fache elektronische Gate samt Concergie, Brillies, Uhren und derlei Kram und die Aufregung um die russische Post. Passt irgendwie nicht zueinander. Entweder ich hab´s und bin grosszügig, weil darüber stehend. Oder ich träume davon und sollte nicht schwätzen.
m1009

Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von m1009 »

Leute sind gelegentlich ein Problem...
kamensky
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von kamensky »

Kamtschatkakarl hat geschrieben:Mich hat es 1999 auch erwischt, bewaffneter Raubueberfall
in BR - Foz do Iguazu, fuenf Mann hoch mit Messern und
Baseballschlaegern und Eisenstangen.
Nein,von so argen Begegnungen blieb ich bis noch verschont. Einzig in Caracas wurde mir einmal (ich denke bewusst) die hintere rechte Gesaesstasche abgerissen und ca. 14 US-$ gemobbt. Ein weiteres mal wurde ich beinahe Opfer eines KO-Pulver? Tropfen? Pillen? Angriffs, doch dieser verlief fuer die Taeter erfolglos. Wenig bis praktisch so gut wie keine Kriminalitaet erlebte ich waehrend meines einjaehrigen Arbeitsaufenthalts in Guayaquil EC. "that was it".

Nun, es ist und bleibt jedem sein Ding, wie viel "Bares" er auf sich tragen moechte und mit welchen "Accessoires" am Arm und oder um den Hals er sich beschmuecken will. Ich habe da eine strikte Linie (auch hier in RU). "Bargeld nur das Noetigste" weil groessere Auslagen begleicht man in der Regel mit Plastikgeld. 2 Uhren bekannt mit drei Buchstaben aus meiner Heimatstadt liegen in einem Schliessfach bei meiner Hausbank. Hier in RU eine unauffaellige Rado aus einer der ersten Generation und "thats it".
Zuletzt geändert von Norbert am 25 Mai 2016, 07:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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zimdriver
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von zimdriver »

kamensky hat geschrieben:.... 2 Uhren bekannt mit drei Buchstaben aus meiner Heimatstadt liegen in einem Schliessfach bei meiner Hausbank. Hier in RU eine unauffaellige Rado aus einer der ersten Generation und "thats it".
... wenn das dann zum thread passt: ich kann mir den Reiz einer Uhr im Schliessfach nicht erklären und trage deshalb Swatch am Handgelenk, Ringe sowieso nicht, wenn es sein muss, dann eben Anzüge aus Deutschland, mein ordentliches Auto fällt kaum auf. Aber das in Moskau ebenso wie in Dushanbe oder Tbilisi, nach Makhachkala fahre ich nicht.
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saransk
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von saransk »

Das mit Nowosibirsk tut mir natürlich leid. Auch wenn man versucht, sich anzupassen, ist man gegen solche Idioten machtlos.
Nach Brasilien fahre ich aber bestimmt nicht. da ich auch mal gerne abseits der Touristenpfade wandle, wäre ich dort ja in ständiger Gefahr.
Bei meinem ersten Besuch in Saransk, 2001, bin ich aber auch fast mal zum Opfer geworden. Von abendlichen Spaziergängen mit meiner heutigen (damals noch nicht) Frau wurde mir von allen Seiten abgeraten. Die Stadt war damals sowieso noch als Mafiahochburg gefürchtet.
Als ich dann tagsüber mit dem Bus in die Stadt fuhr, spürte ich auf einmal eine Hand an meiner Gesäßtasche, wo, wie üblich, die Geldbörse steckt. Ein ruckartiges rumdrehen und den absoluten Killerblick aufgesetzt (ich befand mich damals gerade im heftigsten Sorgerechtskrieg mit meiner Ex, da konnte man so was prima üben) und die Hand war weg. Vor mir standen ein normal gekleideter älterer Mann und einer der schwarzgekleideten Möchtegernpolizisten (Okchrana). Kann leider nicht sagen wer von beiden es versucht hat.
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von Wladimir30 »

Im günstigsten Fall war einer beiden bloß schwul....
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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saransk
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von saransk »

Wladimir30 hat geschrieben:Im günstigsten Fall war einer beiden bloß schwul....
Damals noch möglich, heute ja absolut undenkbar.
Wenn man der Yellow Press der Inselaffen glauben darf, soll der Name des russischen Präsidenten ja auch in Londoner Gay-Clubs beliebt sein. Put-in
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von Okonjima »

Kamtschatkakarl hat geschrieben:
Dem Ersten habe ich den Kehlkopf eingetreten, der ist verstorben.

Boxte als junger Mann im Amateurbereich und kann mich auch heute noch
halbwegs verteidigen.
Hab garnicht gewußt was man im Amateurboxen so alles beigebracht bekommt.
Aber mit 3500 DM in der Arschtasche muß man das wohl können ;)

Bei Brasilien kann ich konkret nicht mitreden, soll wohl speziell im Bereich der Favelas nicht mehr schön sein.
Ich hab mich z.B. ohne groß drüber nachzudenken zu Zeiten des Bürgerkrieges in Angola un Mosambik "rumgetrieben".
Passiert ist nie was - kann man jetzt sagen "Glück gehabt.! Manche haben einen Schutzengel und meiner scheint
wohl noch da zu sein!?
Gernerell ist das Gewaltpotenzial aber z.B. in Brasilien wohl höher als in Russland. Aber wo es einen erwischt,
da erwischt es einen. Kann auch in Colditz passieren :lol:
My Dear Mister Singing Club...you shine like a HoneyCakeHorse !
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von bella_b33 »

saransk hat geschrieben:Von abendlichen Spaziergängen mit meiner heutigen (damals noch nicht) Frau wurde mir von allen Seiten abgeraten.
Ich lauf seit 2006 auf Dörfern und Städten in Mordowien umher....zu jeder Tages- und Nachtzeit. Probleme gabs noch nie :)
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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zimdriver
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Re: Wie schützen sich "reiche Expats" vor Räubern?

Beitrag von zimdriver »

saransk hat geschrieben:
Wladimir30 hat geschrieben:Im günstigsten Fall war einer beiden bloß schwul....
Damals noch möglich, heute ja absolut undenkbar.
Wenn man der Yellow Press der Inselaffen glauben darf, soll der Name des russischen Präsidenten ja auch in Londoner Gay-Clubs beliebt sein. Put-in
... weshalb ist das heute nicht möglich?
Gestern liefen zwei hübsche Lesben über den Fussgängerweg an der Tverskaya/ Belorusski Vokzal, Hand in Hand.
In meinem zugegebenermassen grossen Wohnhaus wohnen 2 Transen, mit tiefer Stimme, langen Beinen und wohlgeformten Dekolletes- und werden am Sonntagmorgen regelmässig von grossen dunklen Autos nach Hause gebracht. Dazwischen kommen immer Lebensmittel- und sonstige Lieferungen an, wie mir der Wachmann zwinkernd erzählte.
Unser Nachbar spaziert gerne verliebt mit seinem Freund über den sehr grossen Hof.
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