Fanzone VOL
Re: Fanzone VOL
Hammer wie die Kroaten die Argentinier versohlt haben grade.
- Wladimir30
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Re: Fanzone VOL
Schon lange. Nur mit wechselndem Erfolg. Vor allem mit Unterbrechungen. Wenn einer zum Schuss ansetzt und Internet fällt gerade mal wieder aus.... Da schwappen dann die Emotionen erst so richtig hoch.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: Fanzone VOL
Ja aber nur Ochsenkof und der Tscheche kommt immer durch!
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- Norbert
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Re: Fanzone VOL
Also im Tal kam der Ochsenkopf nie durch. Also da musste man schon am Hang mit Mega-Antenne wohnen. Und der Tscheche war im Tal auch nur mit Schneegestöber möglich.
- Bluewolf
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Re: Fanzone VOL
Und was mach ich jetzt? In der Geburtsurkunde meines Opas steht Breslau. Was schreib ich jetzt ins Archiv?Norbert hat geschrieben: 20 Jun 2018, 06:59Ich sage Prag und Moskau, aber Bratislawa und Decin. Preßburg oder Tetschen klingen für mich völlig fremd. Ich nutze also nach Möglichkeit die heute gültigen Namen, es sei denn, die Übersetzung hat sich vollkommen eingebürgert.Wladimir30 hat geschrieben: 19 Jun 2018, 13:55Sagst Du Mailand oder Milano/Milan? Ist genau dasselbe.Okonjima hat geschrieben: 19 Jun 2018, 13:48 ich verwende bewußt nicht die alten deutschen Namen wie Stettin, Breslau, Königsberg,
Re: Fanzone VOL
Ist der Opa vor 1945 geboren gilt Breslau.Bluewolf hat geschrieben: 22 Jun 2018, 12:02 Und was mach ich jetzt? In der Geburtsurkunde meines Opas steht Breslau. Was schreib ich jetzt ins Archiv?![]()
Dieser ganze Fitz aus Antennen! Anfang der 1980er Jahre hatten jedoch dann bei uns alle, die in den von der Stadt neugebauten Wohnblocks wohnten, 5 stabile Fernsehsender (3 Westsender), die aus der Dose kamen.Norbert hat geschrieben: 22 Jun 2018, 11:51 Also im Tal kam der Ochsenkopf nie durch. Also da musste man schon am Hang mit Mega-Antenne wohnen.
Daraus ergibt sich noch folgende Frage, warum ausgerechnet die Form grad zu Zeiten der Sowjetunion bei der Vergabe von Städtenamen verwendet wurde. Da fallen mir neben Kaliningrad eben auch Wolgograd ein.Wladimir30 hat geschrieben: 19 Jun 2018, 14:51 Die Form gorod ist die russische Form, die Form grad ist die südslawische (und im Russischen aus dem Kirchenslawischen, das auf das Altbulgarische zurückgeht).
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Re: Fanzone VOL
Das geht im wesentlichen auf Stalin persönlich zurück. Die Formen -gorod und -grad unterscheiden sich stilistisch. -gorod als die ursprüngliche russische Variante ist die "einfache", während -grad im Russischen aus dem Kirchenslawischen kommt und dadurch stilistisch markiert ist (klingt gehoben). So, wie (um eine schlechte, aber anschauliche Analogie anzuführen) Gesicht und Antlitz im Deutschen. [Übrigens sind die Wörter Ant-litz und лицо direkt verwandt...].Jenenser hat geschrieben: 22 Jun 2018, 12:54 Daraus ergibt sich noch folgende Frage, warum ausgerechnet die Form grad zu Zeiten der Sowjetunion bei der Vergabe von Städtenamen verwendet wurde.
Kirchenslawisch und Russisch existierten bis ins 17., 18. Jahrhundert hinein parallel zueinander als zwei vollkommen unabhängige Sprachsysteme, die sich stark voneinander unterschieden. Eine Kombination oder Symbiose dieser beiden Sprachen (nicht Dialekte oder so, sondern eigene Sprachen!) gelang erst A.S.Puschkin. Eben gerade hierin liegt sein eigentliches Verdienst für die russische Sprache, seine Gedichte etc. sind eine Folge davon. Er war der erste (und lange Zeit der einzige), der es geschafft hat, diese beiden Sprachen zu einer Sprache (der heutigen russischen Standardsprache, im Russischen als Literatursprache bezeichnet) zu vereinen.
Nun war Stalin bemüht, seiner Regentschaft ein gewisses Pathos zu verleihen. Das geht natürlich mit Ausdrücken, die gehoben (im Extremfall geschwülstig klingen) am besten. Sprich die kirchenslawischen Elemente. Ein weiteres schönes Beispiel ist die Formulierung Да здравствует товарищ Сталин/коммунизм (oder weiß der Geier). Diese Formulierung ist rein kirchenslawisch. Klingt für russische Ohren recht pathetisch.
Nun war Stalin kein Linguist (obwohl unter seinem Namen bahnbrechende Werke zur Linguistik erschienen sind, die aber vom Vorsitzenden der entspr. Abteilung in der Akademie der Wissenschaften als Ghostwriter verfasst wurden) und konnte deshalb nicht wissen, dass - Treppenwitz der Geschichte - ein Großteil seiner geliebten Ausdrücke aus dem KIRCHEN-slawischen stammen.
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