Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Seit 8 Monaten habe ich eine Vid, meine Rente geht aufs deutsche Konto. Die paar Eubel Rente meiner Frau gehen auf ihr russisches Konto.
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Damit kenne ich mich nicht aus. Aber deklarieren muss man es sicher dennoch mit entsprechendem Einkommenscode, so wie alle Einkommen, die an einem "Steueragenten" vorbei erzielt werden.Norbert hat geschrieben: 16 Jan 2019, 12:46 m5bere2, muss man auch eine deutsche Rente in Russland versteuern? Das würde mich wundern. (Falls doch, dann kennen wir ja einen weiteren Steuerhinterzieher.)
Ja, richtig.Ferner eine Ergänzung: "Wenn du den Vid kriegst, ja, dann musst du in der RUSSISCHEN Bank alle deine Nichtresidentenkonten (auch Festgeld) schließen, neue Residentenkonten eröffnen, und deine Auslandskonten melden."
Ich hatte das ja auch nicht an Bobsie geschrieben.Bring bitte nicht Bobsie durcheinander - er schreibt doch, er habe nur deutsche Konten
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Dann musst du zusätzlich zum Auslandseinkommen beim Finanzamt auch dein Auslandskonto und jedes Jahr den Kontostand melden.Bobsie hat geschrieben: 16 Jan 2019, 12:51 Seit 8 Monaten habe ich eine Vid, meine Rente geht aufs deutsche Konto. Die paar Eubel Rente meiner Frau gehen auf ihr russisches Konto.
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Als RWPler (seit 2018) muss ich also keine dt. Bankkonten melden?
Weil ich nur Steuer- aber nicht Valutaresident bin?
Bei der Bank sagten sie auch, ich sei kein Resident.
Beim FA hatte ich mich sofort angemeldet.
www.nalog.ru?
Ab 2019 will/muss ich in RUS versteuern. 30% oder doch nur 13% weil ich dauerhaft in RUS lebe?
An wen kann ich mich wenden für die nächsten Schritte?
Steuerberater gibt es ja wohl kaum. Direkt beim FA nachfragen?
Weil ich nur Steuer- aber nicht Valutaresident bin?
Bei der Bank sagten sie auch, ich sei kein Resident.
Beim FA hatte ich mich sofort angemeldet.
www.nalog.ru?
Ab 2019 will/muss ich in RUS versteuern. 30% oder doch nur 13% weil ich dauerhaft in RUS lebe?
An wen kann ich mich wenden für die nächsten Schritte?
Steuerberater gibt es ja wohl kaum. Direkt beim FA nachfragen?
- Norbert
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Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Also ein normaler Steuerberater sollte die Umstellung von 13 auf 30 und umgekehrt bewältigen können. Es gibt ja auch Russen, welche über 183 Tage auf Dienstreise sind und dann in die 30 Prozent fallen.
Früher war es so, dass man zunächt 30 Prozent gezahlt hat und dann ab dem 183. Tag die Folgemonate 0, bis man "sein Steuerkonto" wieder ausgeglichen hatte. Hochspezialisierte zahlen bereits ab dem 1. Tag nur 13 Prozent. Ob es auch für VID-Inhaber inzwischen andere Regeln gibt, kann ich nicht genau sagen.
Konten musst Du nur als Wohnsitzresident melden (Vid und Staatsangehörigkeit), nur 13 Prozent kannst Du aber schon als Steuerresident (Visum oder RVP) zahlen.
Früher war es so, dass man zunächt 30 Prozent gezahlt hat und dann ab dem 183. Tag die Folgemonate 0, bis man "sein Steuerkonto" wieder ausgeglichen hatte. Hochspezialisierte zahlen bereits ab dem 1. Tag nur 13 Prozent. Ob es auch für VID-Inhaber inzwischen andere Regeln gibt, kann ich nicht genau sagen.
Konten musst Du nur als Wohnsitzresident melden (Vid und Staatsangehörigkeit), nur 13 Prozent kannst Du aber schon als Steuerresident (Visum oder RVP) zahlen.
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Danke, da werde ich mal mein Glück versuchen, und einen Steuerberater/ Buchhalter suchen,
der sich auskennt. Das scheint mir nicht so leicht wie in DEU.
der sich auskennt. Das scheint mir nicht so leicht wie in DEU.
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m1009
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Melden muss man nur, wenn man welche hat? Ich muss nicht angeben, das ich keine habe?
Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Richtig. Wenn die das explizit wissen wollen, werden sie dir schon eine Anfrage schicken.m1009 hat geschrieben: 29 Jan 2019, 22:34 Melden muss man nur, wenn man welche hat? Ich muss nicht angeben, das ich keine habe?
Mir hat irgendwann mal das Finanzamt einen Brief geschrieben mit der Frage, ob ich eventuell Anteilseigner oder Mehrheitseigner einer ausländischen Firma wäre, weil ich in meiner Steuererklärung gesetzeskonform 600 Euro Einkommen aus Deutschland angegeben habe (wurden ja schon in Deutschland besteuert, war hier also eh steuerfrei). Hatte nicht erwartet, dass die wegen so einer Summe so einen Aufwand machen. Das waren Tantiemen.
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Magdeburg-Moskva
- Zar/iza

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Re: Meldung Bankkonten durch Russland-Residenten
Wahrscheinlich warst Du einer der wenigen, die überhaupt was gemeldet haben.m5bere2 hat geschrieben: 30 Jan 2019, 06:24Richtig. Wenn die das explizit wissen wollen, werden sie dir schon eine Anfrage schicken.m1009 hat geschrieben: 29 Jan 2019, 22:34 Melden muss man nur, wenn man welche hat? Ich muss nicht angeben, das ich keine habe?
Mir hat irgendwann mal das Finanzamt einen Brief geschrieben mit der Frage, ob ich eventuell Anteilseigner oder Mehrheitseigner einer ausländischen Firma wäre, weil ich in meiner Steuererklärung gesetzeskonform 600 Euro Einkommen aus Deutschland angegeben habe (wurden ja schon in Deutschland besteuert, war hier also eh steuerfrei). Hatte nicht erwartet, dass die wegen so einer Summe so einen Aufwand machen. Das waren Tantiemen.![]()
Wenn ich nur daran denke, wie mich in der Bankfiliale in der Provinz die Valutakontrolle schikanierte. Die hatten immer was zu meckern. Unterfordert eben.