Das wäre ja schon ganz gut so. Viele, sehr viele, sind noch nicht mal Zuschauer, sondern Versuchskaninchen. Oder Marionetten. Kann sich jeder aussuchen, was angenehmer ist.Jens hat geschrieben: 24 Aug 2020, 16:01Wir sind in der großen Weltpolitik ja nicht Richter, sondern nur Zuschauer.![]()
Belarus
- Wladimir30
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Re: Belarus
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Belarus
Ich weiß es nicht u. werde es wohl auch nie wissen - ich habe kapituliert!kamensky hat geschrieben: . . . Wem kann man glauben und wer geniesst mehr Glaubwuerdigkeit!?
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Axel
Re: Belarus
Selbst, wenn das stimmen würde, fallen mir spontan dazu auch 3 Antworten ein:freqtrav hat geschrieben: 24 Aug 2020, 17:30 1.) Austritt von Belarus aus der von Russland angeführten Eurasischen Wirtschaftsunion sowie aus dem Vertrag über kollektive Sicherheit.
2.) Auflösung des Unionsstaats beider Länder, dafür die Mitgliedschaft in der EU und in der Nato.
3.) Zurückdrängung der russischen zugunsten der belarussischen Sprache.
1) Freies Selbstbestimmungsrecht
2) Freies Selbstbestimmungsrecht
3) Freies Selbstbestimmungsrecht
Sich über den dritten Punkt zu ärgern finde ich besonders albern. Dem Sinn gemäß müssten wir ja dann erbosen, weil Niederländer niederländisch und nicht deutsch sprechen wollen. Falls es noch keiner wusste: Belarussen (und Ukrainer) sind keine Russen
Ein 140 Millionenvolk, wovon es 2050 laut Demoskopen knapp nur noch über 100 Millionen geben wird, kann und wird auch nicht ewig anderen souveränen Staaten diktieren, wonach sie ihre Politik ausrichten sollen. Dazu kommt, dass der außenpolitische Kurs Russlands nur von Putin abhängt, den auch irgendwann das Zeitliche segnet, wenn er nicht schon früher weggefegt wird.
Ist jetzt Lukaschenko vollkommen verrückt geworden ?
In diesem Video sieht man, wie Lukaschenko und sein 15 jähriger Sohn (1:35) mit einer Schutzweste ummantelt sind und ein vollautomatisches Maschinengewehr bei sich führen. Am Ende ruft Lukaschenko zu seinen Lakaien ,,Wir werden mit ihnen fertig .´´ und hebt den Daumen lächelnd nach oben.
https://www.youtube.com/watch?v=CMqsGfGnHhU
- Norbert
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Re: Belarus
Ein Georgier sagte mir vor einigen Jahren: Wir sind gern mit den Russen befreundet. Aber mit wem wir uns ins Bett legen, wollen wir uns nicht von ihnen bestimmen lassen.
Re: Belarus
Mir brauchst du bzgl. Weißrussland nichts glauben ... ich weiß auch nichts, habe dort nicht einmal Verwandte, Freunde ... oder innere Informationen. Ich gebe auch nur meinen Eindruck wieder ... und danach ist es zwar natürlich nicht total aber doch entscheidender selbstbestimmt als damals in der UKR. Und wenn Lukaschenko meint, er müsste in diesen Zeiten mit dem Gewehr rumlaufen, dann hat der selbst nicht mehr alle Tassen in seinem...Tonicek hat geschrieben: 24 Aug 2020, 14:21 Um konkret zu werden: Auch hier im Forum kann ich mich nicht entscheiden, wem ich glauben soll: Berlino - Klaus - lausi - evgenij - Jens - freqtav oder wem auch immer![]()
Re: Belarus
Nein, sondern bald EU-BürgerAxel hat geschrieben: 24 Aug 2020, 22:17Selbst, wenn das stimmen würde, fallen mir spontan dazu auch 3 Antworten ein:freqtrav hat geschrieben: 24 Aug 2020, 17:30 1.) Austritt von Belarus aus der von Russland angeführten Eurasischen Wirtschaftsunion sowie aus dem Vertrag über kollektive Sicherheit.
2.) Auflösung des Unionsstaats beider Länder, dafür die Mitgliedschaft in der EU und in der Nato.
3.) Zurückdrängung der russischen zugunsten der belarussischen Sprache.
1) Freies Selbstbestimmungsrecht
2) Freies Selbstbestimmungsrecht
3) Freies Selbstbestimmungsrecht
Sich über den dritten Punkt zu ärgern finde ich besonders albern. Dem Sinn gemäß müssten wir ja dann erbosen, weil Niederländer niederländisch und nicht deutsch sprechen wollen. Falls es noch keiner wusste: Belarussen (und Ukrainer) sind keine Russen![]()
Der Vergleich hinkt. Die Niederländer wohnen in den Niederlanden und sprechen fast zu 100% Niederländisch; die Deutschen wohnen in Deutschland und sprechen ebenfalls zu fast 100% Deutsch. Die Ukrainer wohnen größtenteils in der Ukraine und sprechen als Muttersprache zu 70% Ukrainisch und zu 30% Russisch (übrigens auch ihr Präsident).
Die Belarussen wohnen (noch) in Belarus und bezeichneten 61% Weißrussisch und 37% Russisch als ihre Muttersprache. Dabei sind nur solche mit weißrussischem Pass erfasst, nicht die mit russischem. Zuhause verwenden sogar fast 70% das Russische!! (Zählung und Befragung 2009). Daneben wird vielfach eine Mischsprache verwendet.
Nenne mir eine Grund, warum man Nationalisten in Belarus (und der Ukraine) nachgeben sollte, das Russische zurückzudrängen. Gerade das hat eben nichts mit Selbstbestimmungsrecht zu tun.
Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (Benjamin Franklin)
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Axel
Re: Belarus
Man muss es ja nicht exzessiv zurückdrängen, nur verstehe ich nicht, warum es bei anderen Unbehagen auslöst, wenn Menschen statt Russisch ihre Muttersprache sprechen und in Zukunft stärken wollen.
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kamensky
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Re: Belarus
Und in der kleinen Schweiz, wird in 4 Landessprachen gesprochen, wovon einige klar in der Minderheit sind (raetoromanisch und italienisch), doch hat es deswegen jemals ein Konflikt betreffend Selbstbestimmung gegeben? Mir ist diesbezueglich Nichts bekannt.freqtrav hat geschrieben: 25 Aug 2020, 15:28Nein, sondern bald EU-BürgerAxel hat geschrieben: 24 Aug 2020, 22:17Selbst, wenn das stimmen würde, fallen mir spontan dazu auch 3 Antworten ein:freqtrav hat geschrieben: 24 Aug 2020, 17:30 1.) Austritt von Belarus aus der von Russland angeführten Eurasischen Wirtschaftsunion sowie aus dem Vertrag über kollektive Sicherheit.
2.) Auflösung des Unionsstaats beider Länder, dafür die Mitgliedschaft in der EU und in der Nato.
3.) Zurückdrängung der russischen zugunsten der belarussischen Sprache.
1) Freies Selbstbestimmungsrecht
2) Freies Selbstbestimmungsrecht
3) Freies Selbstbestimmungsrecht
Sich über den dritten Punkt zu ärgern finde ich besonders albern. Dem Sinn gemäß müssten wir ja dann erbosen, weil Niederländer niederländisch und nicht deutsch sprechen wollen. Falls es noch keiner wusste: Belarussen (und Ukrainer) sind keine Russen![]()
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Der Vergleich hinkt. Die Niederländer wohnen in den Niederlanden und sprechen fast zu 100% Niederländisch; die Deutschen wohnen in Deutschland und sprechen ebenfalls zu fast 100% Deutsch. Die Ukrainer wohnen größtenteils in der Ukraine und sprechen als Muttersprache zu 70% Ukrainisch und zu 30% Russisch (übrigens auch ihr Präsident).
Die Belarussen wohnen (noch) in Belarus und bezeichneten 61% Weißrussisch und 37% Russisch als ihre Muttersprache. Dabei sind nur solche mit weißrussischem Pass erfasst, nicht die mit russischem. Zuhause verwenden sogar fast 70% das Russische!! (Zählung und Befragung 2009). Daneben wird vielfach eine Mischsprache verwendet.
Nenne mir eine Grund, warum man Nationalisten in Belarus (und der Ukraine) nachgeben sollte, das Russische zurückzudrängen. Gerade das hat eben nichts mit Selbstbestimmungsrecht zu tun.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: Belarus
Löst sicherlich kein Unbehagen aus, wenn die Menschen ihre Muttersprache sprechen. Fast die Hälfte aller Weißrussen haben RUSSISCH als Muttersprache. Weit mehr noch sprechen es zu Hause. Mir löst eher Unbehagen aus, wenn genau diese Menschen jetzt nach dem Willen der Opposition plötzlich Weißrussisch sprechen sollen. Genau das war schon in der UA ein Teil des Kriegsgrundes - muss ja nicht in Belarus nochmal passieren.Axel hat geschrieben: 25 Aug 2020, 15:45 Man muss es ja nicht exzessiv zurückdrängen, nur verstehe ich nicht, warum es bei anderen Unbehagen auslöst, wenn Menschen statt Russisch ihre Muttersprache sprechen und in Zukunft stärken wollen.
Mir auch nicht, aber dort sind alle 4 Sprachen gleich berechtigte Amtssprachen. In der UA bei 30% russischsprachiger Bevölkerung bis heute nicht und in BY mit 37% erst nach langem Hin und Her (was lt. diesem Oppositionspapier ja angeblich wieder rückgängig gemacht werden soll). Ähnlich sieht es im Baltikum aus. Warum kann man bei so hohem Anteil einer Sprache nicht diese ebenfalls zur Amtssprache machen? Belarus hatte es richtig vorgemacht; auch dafür lehne ich diese Opposition ab, die das in nationalistischer Manier wieder ändern und neue Konflikte schüren will.kamensky hat geschrieben: 25 Aug 2020, 16:00 Und in der kleinen Schweiz, wird in 4 Landessprachen gesprochen, wovon einige klar in der Minderheit sind (raetoromanisch und italienisch), doch hat es deswegen jemals ein Konflikt betreffend Selbstbestimmung gegeben? Mir ist diesbezueglich Nichts bekannt.
Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (Benjamin Franklin)
Re: Belarus
Ob die Opposition das mit den Amtssprachen wirklich so ändern will und kann sei mal dahingestellt. ggf wird sie aber versuchen die weißrussische Sprache aber wieder mehr fördern und die russische Sprache ein wenig zurückzudrängen.
Lukaschenko hat doch auch nichts anderers gemacht, nur umgekehrt. Er hat die weißrussische Sprache zurückzudrängt, da ihm das RUssische mehr zusagt(e), und erst als er sich von Russland ein wenig absetzen wollte, hat er die nationale Karte gespielt und u.a. wieder angefangen, die weißrussische Sprache mehr zu fördern
Lukaschenko hat doch auch nichts anderers gemacht, nur umgekehrt. Er hat die weißrussische Sprache zurückzudrängt, da ihm das RUssische mehr zusagt(e), und erst als er sich von Russland ein wenig absetzen wollte, hat er die nationale Karte gespielt und u.a. wieder angefangen, die weißrussische Sprache mehr zu fördern
