Wassermangel auf der Krim

Die Krim hat eine Fläche von 26.844 Quadratkilometern und 2.353.100 Einwohner (2014) und wird laut Putin ab sofort zum russischen Staatsgebiet dazugerechnet. Aber vielleicht sieht das ja irgendjemand ganz anders ...
m1009

Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von m1009 »

weil "richtige" Russen nicht nach Malle oder Kreta in Urlaub fliegen sndern nur innerhalb des Landes nach Sotschi oder auf die Krim.
Aus Ermangelung anderer Möglichkeiten...

Was ist momentan "offen"? Türkei... Griechenland und Zypern soll im Frühsommer dazu kommen....
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saransk
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von saransk »

Sieht wohl in Russland nicht anders aus als in Deutschland.
Die Aussage meiner Frau bezog/bezieht sich aber nicht auf die momentane Situation, sondern auf einen gelebten Patriotismus, so nach dem Motto: "Aufrichtige Russen machen keinen Urlaub mehr in Gayropa oder so ähnlich. Daher kreist bei unserer Planung des Sommerurlaubs, außer dem obligatorischen Verwandschaftsbesuch in der Heimat, auch immer alles um ihre Vorstellung, das man, wenn ans Meer, nur auf die Krim oder nach Sotschi reisen kann. Mallorca, die Kanaren oder Italien sind genau so tabu wie die Ukraine, und Urlaub an der Ostsee nur im Oblast Kaliningrad.
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Bobsie
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Bobsie »

saransk hat geschrieben: 22 Mär 2021, 13:16 Und die Kinder sollten schon Spaß haben bzw die Erwartungen der letzten Türkei bzw Malle Urlaube nicht unterboten werden so wegen Wasserrutschen, Sandburgen bauen oder "gutes" Essen (heißt bei denen halt Pommes, Chicken, Pizza und Eis)
Meine Enkel gehen sehr oft it mir hier her, es gibt eine Wasserrutsche,
Pommes, Pizza und Eis. Das ist 15 Autominuten von unserer Wohnung entfernt. In Russland !
Bild

Und Sandstrand gibt es auch :shock:
Bild
Und das ist nicht am Schwarzen Meer oder auf der Krim. Das ist am Asowschen Meer :D
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saransk
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von saransk »

@Bobsie. Vielen Dank. ja das sieht gut aus. Anders als auf die Krim dürfte ich da dann auch mitfahren. Und meine liebe Frau wäre auch glücklich, weil die Kinder ihren Spaß hätten, und wir in Russland Urlaub machen könnten. Mal sehen, was dieses Jahr Coronabedingt noch geht.
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von inorcist »

@Saransk - vor zwei Jahren waren Freunde von uns mit Kids in Gelendzhik und Umgebung für ihren Sommerurlaub, ebenfalls ein binationales Paar - er Italiener und sie Russin. Für ihn war es das erste Mal Russland und er war danach recht positiv überrascht und meinte, dass er gerne nochmals dort Urlaub machen würde. Vielleicht nicht jedes Jahr, aber ab und an. Lediglich die Anreise aus Luxemburg mit zwei Zwischenstops hätte genervt.
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Wladimir30 »

Meine Bekannten und unsere Arbeiter, die jetzt mehr und mehr auf die Krim fahren, waren vorher auch mehr oder weniger alle in Gelendzhik und Umgebung. Das hat denen schon allen gefallen, nur eben dass es zur Hochsaison überfüllt und überteuert ist, hat sie gestört. Sogar die Anfahrt mit dem Auto war für viele unerwartet angenehm. Sogar, und das hat alle am meisten gewundert, die wenigen Verkehrspolizisten, mit denen sie unterwegs Kontakt hatten, waren sehr korrekt und in der Regel sogar recht freundlich.

Man höre und staune.
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von bella_b33 »

Ich war im August vor 10 Jahren mal für nen Monat beruflich in Novorossiysk. Da sind wir am Wochenende auch oft nach Gelendzhik oder Anapa gefahren. War beides okay.
Wladimir30 hat geschrieben: 22 Mär 2021, 17:18überfüllt

Ja, das ist der normale Strand in Gelendzhik auf jeden Fall gewesen! Wir sind dann an so nen Bezahl-Abschnitt mit ein paar Kinderschwimmbecken gegangen, das war voll in Ordnung und nicht so überlaufen. Vorteil für Gelendzhik und Anapa: Sandstrände. Novorossiysk selber war sehr grober Kies.

Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Jobst »

In Gelendzhik gibt es beides Sand- und Kiesstrände. Mein Lieblingsbadeplatz hat Steine.
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Jobst »

Bobsie hat geschrieben: 22 Mär 2021, 16:36 Und das ist nicht am Schwarzen Meer oder auf der Krim. Das ist am Asowschen Meer :D
Das Problem am Asowschen Meer ist, dass es sich um Brackwasser handelt, welches im Sommer dann durch Algen meist grünlich verfärbt ist. Hält mich jedoch nicht vom Schwimmen ab.

Taganrog hat auch irgendwie den Anschluss verpasst in den letzten Jahren. Da muss sich viel tun, bevor es sich als Kurort wieder soweit erholt, dass es mithalten kann mit den Orten an der Krim und der Schwarzmeerküste.
Das sage ich mit mehr als einem weinenden Auge, da ich, wie du weißt seit 13 Jahren regelmäßig in Taganrog bin.
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Okonjima
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Re: Wassermangel auf der Krim

Beitrag von Okonjima »

Norbert hat geschrieben: 22 Mär 2021, 11:10 Ich finde die russische Schwarzmeerküste aus Aspekten des Massentourismus auch erheblich überbewertet. Betonierte Steinstrände, unterdurchschnittliche Hotels. Die Freizeitmöglichkeiten sind auch eher begrenzt. Da gibt es wesentlich schönere Ecken an anderen Meeren der Welt.
Stimme zu, aber... es ging eingangs ums "schlechte Gewissen" und da ist die Krim nicht besser oder schlechter als so "Postkartenidylle" wie
Malediven, Thailand oder DomRep. Wenn man da mal hinter die Kulissen schaut, da schauderts den Hund mitsamt der Hütte !
Massentourismus kann nie gut sein, aber ist auch irgendwo die Folge von Globalisierung. Und der "Ottonormalverbraucher" braucht halt
2-3 Wochen Sonne, Bier und Strand und fährt deshalb halt nicht extra nach Palau oder Belize, auch wenns da schöner ist ;)
My Dear Mister Singing Club...you shine like a HoneyCakeHorse !
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