Ich denke rückblickend eher, dass das nichts genutzt hätte. Meine These ist, dass Russland das ganze Paket so auf den Tisch gelegt hat damit es abgelehnt wird. Wenn man sich das rückblickend anguckt wurden die Vorbereitungen für den aktuellen Krieg doch schon vor Jahren getroffen, von der passenden Geschichte (siehe Putins Publikation über die Ukraine letztes Jahr) bis hin zur militärischen Vorbereitung. Man wollte die Zeit auf 2014 zurückdrehen (Janukowitsch stand ja wohl auch nach russischen Berichten in Minsk schon in den Startlöchern). Der nächste Schritt wäre dann der Unionsstaat (Russland, Belarus und Ukraine) gewesen.Axel Henrich hat geschrieben: 14 Apr 2022, 13:28Und dabei hätte es doch, wenn wirklich gewollt, ganz einfach sein können, zumindest mit einem Punkt, Russland an den Verhandlungstisch zu binden. Wenn der Natobeitritt UAs nicht anstand, wie Scholz so süffisant blöderweise, dann hätte man es doch unterschreiben können.... Dass das ganze Paket von Russland nicht umsetzbar war, war doch klar, aber man hätte es aufdrehen können.Nikolaus hat geschrieben: 14 Apr 2022, 10:35Tscha, der Westen hat eben keinerlei Zugestaendnisse gemacht, um einen Krieg zu verhindern.
-ah-
Ganz sicher hat sich Russland im Ausmaß des Widerstandes aber ganz gewaltig verkalkuliert. Die ganzen BTG-Strategie (Батальонная тактическая группа) war auf einen Blitzkrieg mit schnellen Geländegewinnen ausgelegt, der so nicht funktioniert hat. Und jetzt stellt sich die Frage, was Russland überhaupt noch erreichen will. Landbrücke zur Krim + Volksrepubliken oder das ganze Gebiet bis zum Dnepr + Landbrücke nach Moldau oder gar immer noch den großen Umsturz.


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