Tonicek, hast Du mal einen Fall erlebt, wo jemand viel Geld fuer Behandlung oder Rueckfuehrung auf den Tisch legen sollte und nicht konnte - weder bar noch ueber Kreditkarte beschafft. Ich glaubte eigentlich, dass auch in der Tuerkei bei schweren Notfaellen die Versicherungen wie ueblich problemlos eintreten, eher problematisch im Iran, Nordkorea, Venezuela, Libyen, Jemen, Syrien, ...
Vor Jahren berichteten ja mehrfach User hier von ihren schweren Unfaellen in Ru und damit zusammenhaengenden Problemen - freilich gab es da diese Finanzsanktionen nicht, und alles lief irgendwie seinen Gang.
Ich bin ja ein gebranntes Kind. Meine Frau wurde ja Anfang der 2000er mal mit dem Verdacht eines Gefaessverschlusses ins Moskauer Herzzentrum dringend ueberwiesen. Es war dann doch nicht ganz so schlimm, und es wurde mir eroeffnet, dass mit dem Herzkatheter erst begonnen wird, wenn ich mit mindestens 5.000 Euro in bar "vorm Operationssaal" sitze. Hatte ich natuerlich nicht zur Hand.

Ok, war ja auch lange vor den Sanktionen, und ich haette per Kreditkarte oder ueber die Firma (Expat) das Geld natuerlich irgendwie schnell beschaffen koennen. (Ok, ueber die Firma waere das vielleicht auch jetzt moeglich.)
Ansonsten: Wie die Bedingungen fuer die Mitnahme von Euro aus der EU heutzutage sind, haben wir ja ausfuehrlichst in einem Extra-Thema diskutiert. Waere fein, wenn wir hier einigermassen beim eigentlichen Thema blieben und nicht auf Nebenschauplaetze abdriften.
Kann ja fast nicht sein, dass es zum vorliegenden Thema hier im Forum so gar keine Erfahrungen gibt ... Die "richtigen" User sind vielleicht ja nicht mehr so oft hier, so tot ist das Forum aber hoffentlich noch nicht ... !?
