Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Nun lesen wir seit 26 Jahren.
Putins Machtergreifung.
Russlands Transformation in die Zeit der SU.
Putins Kriege.
Putins Reich des Boesen.
Und nun DAS? Clans, Hintermänner, Machenschaften, Interessengruppen?
Putins Machtergreifung.
Russlands Transformation in die Zeit der SU.
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Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.
- Bluewolf
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Nun, ich denke Wladimir hat eine Situation beschrieben.
Du die Zeit danach
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- Wladimir30
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Richtig.Bluewolf hat geschrieben: 25 Mai 2026, 20:13 Nun, ich denke Wladimir hat eine Situation beschrieben.
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- Norbert
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Ich habe mir letztens den Film Der Magier im Kreml angeschaut. Nicht, weil ich in irgendetwas bestätigt werden wollte, sondern weil mich einfach die fiktionale Darstellung interessiert hat, wie solche Abläufe im Hintergrund vor sich gehen könnten. Explizit "könnten" - es ist offensichtlich, dass der Film kein Tatsachenbericht sein kann, sondern im besten Fall eine stark verkürzte Fassung eines möglichen Ablaufs.
Aber - und darauf will ich hinaus - es war eben doch eine nette Unterhaltung, welche erahnen lässt, wie komplex das Zurechtrütteln solcher Machtgefüge ist. Dabei ist völlig egal, ob es so, so ähnlich oder ganz anders war.
Ich kann den Film also empfehlen, auch wenn mir dieses übertriebene Mundwinkel-Herunterziehen vom Putin-Darsteller echt auf die Ketten ging. (Putin hat manchmal diese Mimik, aber hier war es anstrengend überzeichnet, ohne einen Mehrwert. Putin käme auch ohne diese Darstellung negativ weg im Film.)
Aber - und darauf will ich hinaus - es war eben doch eine nette Unterhaltung, welche erahnen lässt, wie komplex das Zurechtrütteln solcher Machtgefüge ist. Dabei ist völlig egal, ob es so, so ähnlich oder ganz anders war.
Ich kann den Film also empfehlen, auch wenn mir dieses übertriebene Mundwinkel-Herunterziehen vom Putin-Darsteller echt auf die Ketten ging. (Putin hat manchmal diese Mimik, aber hier war es anstrengend überzeichnet, ohne einen Mehrwert. Putin käme auch ohne diese Darstellung negativ weg im Film.)
- Wladimir30
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Ohne den Film erstmal gesehen zu haben, so spiegelt das Sujet - ausgehend von den Infos aus Wikipedia - schon das wider, wie ich es auch gewissermaßen live miterlebt hatte. Insbesondere die Rolle der grauen Eminenz Beresowskij kann nicht unterschätzt werden. Wobei in der Beschreibung die sog. "Familie" Jelzins mit der Tochter Tanja Djatschenko an der Spitze vollkommen fehlt.
Tatsache ist, dass in den 90er Jahren ein brutaler Machtkampf zwischen den einzelnen Gruppierungen und immer mächtiger werdenden Oligarchen um den Einfluss auf den Präsidenten Jelzin tobte. Hierbei vermischten sich innenpolitische Begehrlichkeiten (Jelzins berühmter Spruch an die Landesfürsten "Nehmt Euch so viel Macht wie Ihr fressen könnt") mit wirtschaftlichen Interessen, insbesondere nach der Privatisierung, vermengt mit außenpolitischen Druck (rasand wachsender Einfluss, hauptsächlich seitens der USA, um Russland nach seinen eigenen Vorstellungen zu formen). Insbesondere durch die wachsenden gesundheitlichen Probleme Jelzins wurde dieser zunehmend schwächer und konnte dieses Sammelsurium an auseinanderdivergierenden Interessen nicht mehr steuern, wie er es 10, 20 Jahre zuvor noch sehr gut beherrschte.
Hier wird es noch einige Filme zu geben, denn die Entwicklung dieser Jahre bietet einen trefflichen Boden für Filme.
Übrigens kann ich die Serie "ГДР" aus dem Jahr 2024 von der russischen online Plattform Wink empfehlen, einer Spionageserie, wo sich die Ereignisse in Berlin 1989 mit den Situation in der Sowjetunion und den ewigen Gegenspielern aus den USA überkreuzen. Mir persönlich hatte diese Serie sehr gut gefallen.
Tatsache ist, dass in den 90er Jahren ein brutaler Machtkampf zwischen den einzelnen Gruppierungen und immer mächtiger werdenden Oligarchen um den Einfluss auf den Präsidenten Jelzin tobte. Hierbei vermischten sich innenpolitische Begehrlichkeiten (Jelzins berühmter Spruch an die Landesfürsten "Nehmt Euch so viel Macht wie Ihr fressen könnt") mit wirtschaftlichen Interessen, insbesondere nach der Privatisierung, vermengt mit außenpolitischen Druck (rasand wachsender Einfluss, hauptsächlich seitens der USA, um Russland nach seinen eigenen Vorstellungen zu formen). Insbesondere durch die wachsenden gesundheitlichen Probleme Jelzins wurde dieser zunehmend schwächer und konnte dieses Sammelsurium an auseinanderdivergierenden Interessen nicht mehr steuern, wie er es 10, 20 Jahre zuvor noch sehr gut beherrschte.
Hier wird es noch einige Filme zu geben, denn die Entwicklung dieser Jahre bietet einen trefflichen Boden für Filme.
Übrigens kann ich die Serie "ГДР" aus dem Jahr 2024 von der russischen online Plattform Wink empfehlen, einer Spionageserie, wo sich die Ereignisse in Berlin 1989 mit den Situation in der Sowjetunion und den ewigen Gegenspielern aus den USA überkreuzen. Mir persönlich hatte diese Serie sehr gut gefallen.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Mal schauen ob das einen Oskar für die beste Doku gibt.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
- Norbert
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Ist ja keine Doku und sollte nie eine sein. Ist ein fiktiver Film, der sich an der realen Figur Wladislaw Surkow orientiert.
- bella_b33
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Schau Dir mal die Serie Weissensee an, fand ich auch sehr interessant.Wladimir30 hat geschrieben: 26 Mai 2026, 17:14 Übrigens kann ich die Serie "ГДР" aus dem Jahr 2024 von der russischen online Plattform Wink empfehlen, einer Spionageserie, wo sich die Ereignisse in Berlin 1989 mit den Situation in der Sowjetunion und den ewigen Gegenspielern aus den USA überkreuzen. Mir persönlich hatte diese Serie sehr gut gefallen.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
- Wladimir30
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Ok, danke schön!bella_b33 hat geschrieben: 27 Mai 2026, 11:22 Schau Dir mal die Serie Weissensee an, fand ich auch sehr interessant.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Das habe ich schon verstanden. Leider können heutzutage viele Leute nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, für die wird so ein Film schnell zur Doku.Norbert hat geschrieben: 27 Mai 2026, 10:29 Ist ja keine Doku und sollte nie eine sein. Ist ein fiktiver Film, der sich an der realen Figur Wladislaw Surkow orientiert.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders