Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
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HeadShotKiller
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Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Hallo,
ich bin Anfang 30, Spätaussiedler, und interessiere mich für Landkauf in Russland.
Nach meinen Recherchen ist es aber ohne russischen Pass unmöglich dort Land zu kaufen, weswegen ich mich für einen russischen Pass interessiere.
Meine Idee war über die Permit Residence langfristig an einen russischen Pass zu kommen und dann Doppel-Staatsbürger zu werden.
Jetzt meint aber ein Niederländer in einem Youtube-Video, der eine ähnliche Idee hatte, dass er zurückgekommen ist, weil die Duma in Moskau angeblich ein neues Gesetz beschlossen habe, wonach Ausländer für die Aufenthaltsgenehmigung erst einmal 1 Jahr für Russland in den Krieg ziehen müssen ? Ich habe einen Kommentar gefasst, der Youtube hat diesen aber nicht beantwortet, Ich habe auch wirklich alles im Netz nach diesem Gesetz durchgesucht, konnte aber nichts dazu finden. Für mich klingt das nach Fake News, aber ich will nur sicher gehen: Gibt es so ein Gesetz ?
Danke für die Hilfe und liebe Grüße
ich bin Anfang 30, Spätaussiedler, und interessiere mich für Landkauf in Russland.
Nach meinen Recherchen ist es aber ohne russischen Pass unmöglich dort Land zu kaufen, weswegen ich mich für einen russischen Pass interessiere.
Meine Idee war über die Permit Residence langfristig an einen russischen Pass zu kommen und dann Doppel-Staatsbürger zu werden.
Jetzt meint aber ein Niederländer in einem Youtube-Video, der eine ähnliche Idee hatte, dass er zurückgekommen ist, weil die Duma in Moskau angeblich ein neues Gesetz beschlossen habe, wonach Ausländer für die Aufenthaltsgenehmigung erst einmal 1 Jahr für Russland in den Krieg ziehen müssen ? Ich habe einen Kommentar gefasst, der Youtube hat diesen aber nicht beantwortet, Ich habe auch wirklich alles im Netz nach diesem Gesetz durchgesucht, konnte aber nichts dazu finden. Für mich klingt das nach Fake News, aber ich will nur sicher gehen: Gibt es so ein Gesetz ?
Danke für die Hilfe und liebe Grüße
Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Dem ist eindeutig nicht so. Ausnahmen z.B. : Grenzgebiete (gesamtes Gebiet Kaliningrad, Kuestenregionen), in der Naehe strategisch wichtiger Objekte, Wald, Landwirtschaftliche Nutzflaeche.HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 02:21
Nach meinen Recherchen ist es aber ohne russischen Pass unmöglich dort Land zu kaufen,
IMO Dekret 821. Genau. Fuer dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und RUS Pass ist, zumindest momentan und theoretisch, ein Dienst bei der Armee im Ukrainekonflikt [geändert, Wladimir30] obligatorisch. Fuer RWP (vorübergehende Aufenthaltserlaubnis), nicht.für die Aufenthaltsgenehmigung erst einmal 1 Jahr für Russland in den Krieg ziehen müssen
Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.
- Norbert
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Soweit ich weiß, müssen Immobilienkäufe mit Involvierung von Nichtresidenten aus unfreundlichen Staaten irgendwo genehmigt werden. Komplizierter als normal, aber nicht unmöglich.
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HeadShotKiller
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Ich frage mich, wie das gehen soll, Deutschen ist es untersagt, in einer fremden, ausländischen Armee zu dienen.
Und tot nützt mir der Pass auch nichts mehr.
Personalmangel scheint wohl größer als gedacht zu sein, wenn man sich schon zu solchen irrsinnig Gesetzen in RU entscheidet.
Aber gut, da bleibt mir wohl nur noch die Heirat mit einer russischen Frau.
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Das geht einfach. Gesundheits-Check, Vertrag, 3 Monate Ausbildung, schon kann es losgehen.HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 16:56
Ich frage mich, wie das gehen soll, Deutschen ist es untersagt, in einer fremden, ausländischen Armee zu dienen.
Reicht inzwischen wohl nicht mehr. Stichwort Scheinehe. Hab im Vorbeigehen mitbekommen, das inzwischen 3(?) Jahre Ehe und/oder Kinder Voraussetzung sind, fuer eine "Ehegatten-Aufenthaltserlaubnis". Aber dazu koennen andere Schreiber des Forums, sicher besser Auskunft geben.Aber gut, da bleibt mir wohl nur noch die Heirat mit einer russischen Frau.
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HeadShotKiller
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Nein, geht es nicht.
Wie schon erwähnt, ist es Deutschen Staatsbürgern verboten in einer regulären, ausländischen Armee zu dienen und hat den Entzug der Deutschen Staatsbürgerschaft zur Folge. Und wie schon erwähnt, nützt mir der Pass tot auch nichts.
Desweilen irritiert mich, wie Du die Werbetrommel für die Armee schlägst.
Das Einberufungsalter liegt bis zu 65, Du darfst diesen Ratschlag also gerne selbst beherzigen.
3 Jahre Ehe.
Kinder nicht nötig.
Quelle: Offizielle Migrationsbehöre Russlands (Stand August 2026)
- Norbert
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Wenn ich das Gesetz richtig verstehe, dann gilt dies, wenn man freiwillig (!) den Dienst antritt. Nicht jedoch, wenn man aufgrund seiner zweiten Staatsbürgerschaft dazu verpflichtet wurde. Sonst würden ja extrem viele Doppelstaatler im Rahmen des Grundwehrdienstes ihrer zweiten Staatsbürgerschaft sofort den deutschen Pass verlieren - kann ja nicht sein.HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 18:29 Wie schon erwähnt, ist es Deutschen Staatsbürgern verboten in einer regulären, ausländischen Armee zu dienen und hat den Entzug der Deutschen Staatsbürgerschaft zur Folge.
Und dennoch könnte hier jemand daraus drehen: die Annahme der Staatsbürgerschaft ist ja freiwillig ...
Wie dem auch sei, die Wehrpflicht ist eine der Wahrheiten, welche zur Annahme einer russischen Staatsbürgerschaft gehören. Isso. Jemand sagte mal zu mir: "Eine Staatsbürgerschaft ist halt nicht einfach eine Hose, die mal fix mal anzieht." Sollte man sicher nicht nur machen, um eine Immobilie kaufen zu können. Wobei man dann natürlich auch ketzerisch fragen könnte: Wozu eine Immobilie in einem Land, dessen aktuelle Politik man nicht mittragen möchte? (Ich weiß, es kann sehr viele gute Gründe dafür geben, deswegen bezeichne ich die Frage ja bereits als ketzerisch.)
- Wladimir30
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Nun, wir wollen mal etwas ruhiger bleiben und nicht gleich pampig werden. HJ52 hat halt die Dinge dargestellt, wie sie sind, das muss Dir nicht gefallen, das stimmt natürlich. Aber anmaulen geht nicht. Du fragst, wir antworten. Also wolltest Du ja etwas (erfahren). Also bitte etwas gelassener bleiben.HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 18:29 Desweilen irritiert mich, wie Du die Werbetrommel für die Armee schlägst.
Das Einberufungsalter liegt bis zu 65, Du darfst diesen Ratschlag also gerne selbst beherzigen.
Staatsbürgerschaft ist in der Tat etwas Ernsthaftes, nur wegen eines Grundstückserwerbs nicht ausreichend. Ob nun freiwillig (selbst der Begriff "freiwillig" ist nicht eindeutig, es geht darum, ob man einen Antrag gestellt hat), oder aufgrund juristischer Besonderheiten, oder oder oder. Wenn Du schon alles weißt und selber Dokumente zitierst, dann ist mir unklar, warum Du überhaupt gefragt hast.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Ja nun. Offenbar schon. Schon die Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung ist, zumindest momentan, an einen 1 jährigen Dienst gekoppelt. Ob es Dir nun gefällt oder nicht.
Den ein oder anderen juckt ein Verbot aus dem fernen Deutschland wenig.
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HeadShotKiller
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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?
Bizarre Moderation. Die Antwort war nicht pampig. Ich würde nur von mir behaupten, dass ich feinfühlige Antennen habe.
Wenn jemand meint, "schon kann es losgehen", frage ich mich, ob diese Person überhaupt weiß, was sie da reintippt und wie das wirken kann ?
Es könnte doch der Eindruck entstehen, als wäre das ganze für den User wie ein Videospiel. Vielleicht wurde sich unklug ausgedrückt, kann ich nicht beurteilen. Nur was ich weiß: Leider ist das kein Videospiel, es geht um Leben und Tod. Und wenn jemand einfach salopp meint "dann mal los", sehe ich mich genötigt zu fragen, warum diese Person selbst nicht dort ist ? Dass die Moderation meint, ich wär deswegen direkt pampig, ohne zu hinterfragen, ob die Frage nicht doch berechtigt ist, irritiert mich etwas.
ist mir bewusst, aber den Deutschen interessiert es, Schrägstrich, <<mich>>, ob ich nicht danach Probleme mit meinem deutschen Pass bekomme, weil ich in einer ausländischen Armee diene. Die Regularien dazu sind in Deutschland im Strafgesetzbuch klar festgeschrieben.
Fairnesshalber scheint das aber ein hochkomplexer Sachverhalt zu sein; habe mal die KI dazu befragt und von einem Verlust könnte wohl abgesehen werden, wenn man "unter Zwang" einen Vertrag unterschrieben hat, was ja indirekt der Fall ist, wenn man eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis möchte.
Das Thema hat sich aber hiermit erledigt und ich ziehe meine Schlüsse daraus.
Eine Ehe bleibt nach aktuellem Stand wohl die einzige Möglichkeit, an eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu kommen und um nicht in den Sog der "Spezialoperation" zu gelangen. Wirklich sehr schade, weil ich dahingehend mir schon klare Pläne skizziert habe !
LG
Wenn jemand meint, "schon kann es losgehen", frage ich mich, ob diese Person überhaupt weiß, was sie da reintippt und wie das wirken kann ?
Es könnte doch der Eindruck entstehen, als wäre das ganze für den User wie ein Videospiel. Vielleicht wurde sich unklug ausgedrückt, kann ich nicht beurteilen. Nur was ich weiß: Leider ist das kein Videospiel, es geht um Leben und Tod. Und wenn jemand einfach salopp meint "dann mal los", sehe ich mich genötigt zu fragen, warum diese Person selbst nicht dort ist ? Dass die Moderation meint, ich wär deswegen direkt pampig, ohne zu hinterfragen, ob die Frage nicht doch berechtigt ist, irritiert mich etwas.
Das habe ich auch nirgends angezweifelt und das Russland das nicht interessiert, ob jemand deswegen wohlmöglich seine Staatsbürgerschaft verliert,HJ52 hat geschrieben: 10 Aug 2026, 20:56 Ja nun. Offenbar schon. Schon die Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung ist, zumindest momentan, an einen 1 jährigen Dienst gekoppelt. Ob es Dir nun gefällt oder nicht.![]()
ist mir bewusst, aber den Deutschen interessiert es, Schrägstrich, <<mich>>, ob ich nicht danach Probleme mit meinem deutschen Pass bekomme, weil ich in einer ausländischen Armee diene. Die Regularien dazu sind in Deutschland im Strafgesetzbuch klar festgeschrieben.
Fairnesshalber scheint das aber ein hochkomplexer Sachverhalt zu sein; habe mal die KI dazu befragt und von einem Verlust könnte wohl abgesehen werden, wenn man "unter Zwang" einen Vertrag unterschrieben hat, was ja indirekt der Fall ist, wenn man eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis möchte.
Das Thema hat sich aber hiermit erledigt und ich ziehe meine Schlüsse daraus.
Eine Ehe bleibt nach aktuellem Stand wohl die einzige Möglichkeit, an eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu kommen und um nicht in den Sog der "Spezialoperation" zu gelangen. Wirklich sehr schade, weil ich dahingehend mir schon klare Pläne skizziert habe !
LG
