Zum 130. Geburtstag von Stalin

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OlgaL

Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von OlgaL »

Spätzleskosake hat geschrieben:
OlgaL hat geschrieben:Am Sonntag habe ich ein Programm per TV (NTV) ueber Stalin gesehen. Es gab sehr viele Streiten von Person Stalin, aber was interessant ist : dort war eine Enkelin von Stalin. Und sie beantwortete die Frage "Fuellen Sie sich als Stalina?" (sie hat einen anderen Familienname), und sie antwortete "Nein". Es war ein Gefuehl, dass sie und unsere jungere Leute nicht genau wissen oder sind Bewusst, was Stalin war und was er fuer unser Land gemacht hat.

das war Swetlana, die selber stark unter dem Terror ihres Vaters gelitten hat. Ihren ersten Mann (einen Juden) ließ Stalin 10 Jahre einsperrren. Dass Stalin seine Frau in den Selbstmord getrieben und seine Familie terrorisierte, hat Swetlan ihrem Vater nie verziehen.
Das ist einfach schrecklich, dass er seine Familienmitglieder terrorisierte. War das ein Versuch allen zu zeigen, dass er sich auf alle gleich objektiv und streng verhaelt, egal ob das sein Verwandte ist oder nicht? Keine Ausnamen macht? :roll:
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harald63
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von harald63 »

OlgaL hat geschrieben: Das ist einfach schrecklich, dass er seine Familienmitglieder terrorisierte. War das ein Versuch allen zu zeigen, dass er sich auf alle gleich objektiv und streng verhaelt, egal ob das sein Verwandte ist oder nicht? Keine Ausnamen macht? :roll:
Wo um alles in der Welt war der Terror Stalins objektiv???
Romflens
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Romflens »

OlgaL hat geschrieben:Das ist einfach schrecklich, dass er seine Familienmitglieder terrorisierte. War das ein Versuch allen zu zeigen, dass er sich auf alle gleich objektiv und streng verhaelt, egal ob das sein Verwandte ist oder nicht? Keine Ausnamen macht? :roll:
Ich denke einfach, dass jemand der anderen Menschen bestraft, dass Sie anders sind als er oder seiner Norm nicht entsprechen, macht keinen Unterschied ob Sie fremde sind oder seine nächsten Angehörigen. Man kennt ja auch die Geschichte, dass jemand der Spass am Bestrafen von Menschen hat, auch Tiere und dabei auch seine Haustiere bestraft.
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Spätzleskosake
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Spätzleskosake »

harald63 hat geschrieben:
OlgaL hat geschrieben: Das ist einfach schrecklich, dass er seine Familienmitglieder terrorisierte. War das ein Versuch allen zu zeigen, dass er sich auf alle gleich objektiv und streng verhaelt, egal ob das sein Verwandte ist oder nicht? Keine Ausnamen macht? :roll:
Wo um alles in der Welt war der Terror Stalins objektiv???
Stalin hatte nach dem Selbstmord seiner Frau einen psychischen Knacks und litt unter einem ständigen Verfolgungswahn. Vieles an Stalin ist unverständlich. So hatte er im Kreml eine orthodoxe Privatkapelle wo er betete. Während dem Krieg ließ er ein Flugzeug mit einer wundertätigen Ikone über Moskau kreisen. Dmitri Wokogonov hat seiner Stalinbiografie den richtigen Titel gegeben "Triumph und Tragödie". Die Tragödie heute ist, dass viele Russen nur noch den Triumph sehen und die Tragödie verdrängen.
Ralf
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Ralf »

Leider war die Menschheit und ihre Demokratie im letzten Jahrhundert zu schwach, um Figuren wie Stalin, Hitler und Mao zu verhindern. Ich persönlich konnte mir nach der friedlichen Wende niemals vorstellen, dass es in Jugoslawien in den '90gern ein sinnloses Abschlachten unter den Augen der UNO-Soldaten geben würde. Und die westlichen Demokratien schauten machtlos zu... Erst wenn jeder jeden Tag bereit ist, für die Gemeinschaft genauso viel zu tun wie für sich selbst, den anderen zu respektieren und Demagogen Einhalt zu gebieten, erst dann sind wir dauerhaft vor Diktatoren sicher.
willi

Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von willi »

Es gibt grad von GEO Epoche eine Ausgabe zum Thema Stalin die ich nur weiter empfehlen kann. Vieles davon war mir nicht bekannt speziell die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Die Diskussion mit meiner Frau darüber blieb dann letztlich am Thema kleben "was wäre Russland heute ohne Stalin" wahrscheinlich so unbedeutend wie Nordafrika oder Zentralasien. Aber letztendlich war das ganze letzte Jahrhundert von Diktaturen geprägt der Unterschied liegt wahrscheinlich nur darin dass andere Länder kleiner sind und die jeweiligen Diktatoren weniger anrichten konnten. Wenn man die absoluten Zahlen in Prozente umrechnet käme wahrscheinlich ein wesentlich kleinerer Unterschied raus.
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Apollo
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Apollo »

Wo ist das Bernsteinzimmer versteckt ?

http://stjgfb.blogspot.de/
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Cookie »

willi hat geschrieben:Aber letztendlich war das ganze letzte Jahrhundert von Diktaturen geprägt der Unterschied liegt wahrscheinlich nur darin dass andere Länder kleiner sind und die jeweiligen Diktatoren weniger anrichten konnten. Wenn man die absoluten Zahlen in Prozente umrechnet käme wahrscheinlich ein wesentlich kleinerer Unterschied raus.
Der Unterschied zwischen Stalin und einem Diktator irgendwo in Timbuktu ist das Stalin über die UdSSR regiert hat. Und das die anderen nicht im 2. Weltkrieg gesiegt haben. Es wird heute stark über die Gulags gesprochen doch keiner spricht über die Konzentrationslager in den USA für Japaner. Die Hungersnot in der UdSSR in den 30ern wir heute als Völkermord gegen Ukrainer dargestellt obwohl es keine beweise hierfür gibt. Selbst Georgien hat jetzt sich dazu geäußerte das sie für die Zeit in der sie in der UdSSR waren von Russland Schadensersatz in höhe von 6 Milliarden Euro haben wollen. Man fragt sich natürlich wofür? Dafür das man den Georgiern halb Ossetien und ganz Abchasien unter Stalin geschenkt hat? Viele Historiker sagen ja Die Opfer bei der Industrialisierung des Landes waren eine Katastrophe. Aber die selben Historiker sagen auch hätte es diese Industrialisierung nicht gegeben dann gäbe es Heute keine Ukraine, kein Weißrussland und kein Russland. Ich bin der Meinung das Stalin war ein Monster aber ihn auf dieselbe Stufe zu stellen wie Hitler oder gar zu behaupten er wäre schlimmer ist einfach falsch. In der Sowjetunion gab es keine systematische Vernichtung bestimmter Volksgruppen man keine Rassenpolitik wie in Nazideutschland. Schön zu sehen ist doch das heute aufgeregt darüber diskutiert wird, dass ein paar Rentner und Extremlinker in Russland den Stalin als Helden feiern aber kein Wort darüber verliert das im Baltikum und der Ukraine Denkmähler für Sowjetische Soldaten abgerissen werden aber dafür Denkmäler für SS-Truppen und deren Helfer aufgestellt werden. Genauso wird nicht darüber geredet das in Estland und Lettland russischsprachige Minderheiten so genante “Nichtbürger” sind die kein Wahlrecht haben und bestimmte Berufe nicht ausführen dürfen. Das ist Faschismus meine lieben wo ist eure Empörung darüber? Ach ich hatte vergessen sind ja nur ein paar Russen sind ja keine Menschen.
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Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Cookie »

St. Germain hat geschrieben:Ich kann ja verstehen dass ein stolzes Volk wie die Russen einen

Führer, wie Stalin es war

veehren.

Aber wir dürfen niemals vergessen dass er ein größerer
Massenmörder als Hitler war.

LG
St. Germain

(Bezugnehmend auf einen Artikel in der BILD-Zeitung vom 22.12.09, Seite 2
Übrigens nur so nebenbei es wäre mir sehr peinlich die Bildzeitung zu zitieren. Naja bin ja kein Bildleser du bist wahrscheinlich noch stolz drauf wa.
Gaz-Gerd

Re: Zum 130. Geburtstag von Stalin

Beitrag von Gaz-Gerd »

Keine Beweise für Hungersnot? Den Leuten wurde von den Kommunisten einfach das Essen geklaut. Starben ja alle nicht einfach so.
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