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Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 28 Jun 2024, 15:30
von Bluewolf
Norbert hat geschrieben: 27 Jun 2024, 18:25 Bei so einer Absage würde ich übrigens eine Klage in Anbetracht ziehen.
Mit welcher Begründung?
sein befristeter Vertrag für diese Stelle
Mich wundert, dass der Arbeitgeber da überhaupt eine Begründung abgibt. Ich zweifle ob Diskriminierung hier zieht.

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 28 Jun 2024, 15:36
von Okonjima
Ich wundere mich das keiner die Frage stellt, warum bei einem Einstellungsgespräch überhaupt die Nähe zu einer Partei erfragt werden
kann/soll/muss!? Das ist einer Demokratie unwürdig, jedenfalls für mein Verständnis. Ich würde jedenfalls als Unternehmen nicht auf die Idee kommen
nach der Parteinähe zu fragen und dies als Grund für eine Nichteinstellung benennen.
Dann kann ich auch die Mitgliedschaft oder Nähe zu Fussballvereinen erfragen und danach abwägen. Den Aufschrei nach der "Begründung"
möchte ich in den "Buntlandmedien" erleben.
Wem gegenüber denkst Du heute darüber nach? Also ich meine bei welchen Personen und was befürchtest Du? (Ehrlich gemeinte Frage.)
Das wäre schonmal ein Beispiel! Beim Einstellungsgespräch. Ganz ehrlich...wenn ich das lese, ich würde meinen Mund halten !!
Das sollte aber eben in einer Demokratie NICHT so sein!

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 28 Jun 2024, 16:01
von paramecium
Okonjima hat geschrieben: 28 Jun 2024, 15:36 Ich wundere mich das keiner die Frage stellt, warum bei einem Einstellungsgespräch überhaupt die Nähe zu einer Partei erfragt werden
kann/soll/muss!? Das ist einer Demokratie unwürdig, jedenfalls für mein Verständnis. Ich würde jedenfalls als Unternehmen nicht auf die Idee kommen
nach der Parteinähe zu fragen und dies als Grund für eine Nichteinstellung benennen.
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Das wäre schonmal ein Beispiel! Beim Einstellungsgespräch. Ganz ehrlich...wenn ich das lese, ich würde meinen Mund halten !!
Das sollte aber eben in einer Demokratie NICHT so sein!
Ein potentieller Arbeitgeber darf weder nach der Religion, noch nach der politischen Einstellung oder beispielsweise nach sexuellen Vorlieben fragen. Hab das bei vielen Bewerbungsgespächen bei denen ich auf der einen oder anderen Seite des Tisches saß auch nie erlebt.
Aber bei der Diakonie gilt laut Artikel wohl Kirchenarbeitsrecht und nicht das normale Arbeitsrecht. Vielleicht ist das bei dem Verein erlaubt.

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 28 Jun 2024, 18:21
von Norbert
Soweit ich es verstanden habe, wurde es bei der Einstellung eben nicht gefragt, sonst wäre die Probezeit ja gar nicht gestartet, sondern hat sich als zwischenmenschliches Problem später herausgestellt. Ich würde mich als Unternehmen stark zurückhalten, einen Grund so zu nennen. Aber wenn ich eine Leitungspersönlichkeit einstelle und das ganze Team signalisiert mir: Dieser Mensch passt nicht zu uns als Chef - und dabei ist egal, was genau der Grund ist - würde ich die Probezeit ebenso beenden.

Und ja, das sind Fälle, wo man über zu viel Offenheit stolpert. Aber bevor ich meine private Meinung bei Kollegen rausposaune, überlege ich mir das grundsätzlich gut. Das hat weniger mit Angst vor Repressalien zu tun als vielmehr mit dem Wunsch nach Harmonie auf Arbeit. Und da hat Politik an sich grundsätzlich nichts zu suchen. Würde ich nun den Linken beitreten, würde ich dies auch niemandem erzählen.

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 28 Jun 2024, 20:06
von lausi
Norbert hat geschrieben: 28 Jun 2024, 18:21 Soweit ich es verstanden habe, wurde es bei der Einstellung eben nicht gefragt, sonst wäre die Probezeit ja gar nicht gestartet, sondern hat sich als zwischenmenschliches Problem später herausgestellt. Ich würde mich als Unternehmen stark zurückhalten, einen Grund so zu nennen. Aber wenn ich eine Leitungspersönlichkeit einstelle und das ganze Team signalisiert mir: Dieser Mensch passt nicht zu uns als Chef - und dabei ist egal, was genau der Grund ist - würde ich die Probezeit ebenso beenden.

Und ja, das sind Fälle, wo man über zu viel Offenheit stolpert. Aber bevor ich meine private Meinung bei Kollegen rausposaune, überlege ich mir das grundsätzlich gut. Das hat weniger mit Angst vor Repressalien zu tun als vielmehr mit dem Wunsch nach Harmonie auf Arbeit. Und da hat Politik an sich grundsätzlich nichts zu suchen. Würde ich nun den Linken beitreten, würde ich dies auch niemandem erzählen.
Im genannten Fall hat der Betreffende nur für den Gemeinderat kandidiert, was natürlich öffentlich ist.
Das hat einer Mitarbeiterin nicht gefallen, daraufhin hat sie die Personaler "informiert".
Mit dem Verhalten auf der Arbeit (Agitation usw.) hatte das nichts zu tun, das gab es nicht.

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 29 Jun 2024, 00:05
von Norbert
Dann schließe ich mich Dir an, dass dies sehr zweifelhaft ist.

Re: Gagarina und Shaman auf Sanktionsliste

Verfasst: 30 Jun 2024, 00:16
von lausi
Norbert hat geschrieben: 29 Jun 2024, 00:05 Dann schließe ich mich Dir an, dass dies sehr zweifelhaft ist.
Ebenso zweifelhaft ist das "De-Banking" unliebsamer, regierungskritischer Medien und Personen.
Wie in mehreren Berichten gezeigt, ist die in den letzten Jahren massiv gewordene Kampagne zur Zensur regierungskritischer Meinungen in hohem Maße militärisch-geheimdienstlich inspiriert und wird aus diesen Kreisen betrieben. Es spricht wenig gegen die Vermutung, dass dies auch beim De-Banking kritischer Stimmen so sein wird, und bei dem immer allgegenwärtiger werdenden Phänomen, das man neudeutsch mit Cancel-Culture bezeichnet, bei dem kritischen Geistern die Möglichkeiten genommen werden, öffentlich aufzutreten, oder sie mit völlig unverhältnismäßigen Sanktionen für kleine Vergehen oder kritische Äußerungen überzogen werden.
https://norberthaering.de/propaganda-ze ... ultipolar/
https://multipolar-magazin.de/artikel/de-banking
https://x.com/Aufdecker/status/18069924 ... 54/history