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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 15 Mai 2026, 12:46
von HJ52
Bluewolf hat geschrieben: 14 Mai 2026, 20:41
Spätestens jetzt mutiert das Board wohl zum "wer nicht pro Russland ist, ist doof".
Meinungen. Kann jeder haben wir er will. Und die Vielfältigkeit macht ein (dieses) Forum aus.
Erst wenn nur meine Meinung die Einzige ist, und ich verstehe mich als Missionar, ja dann, wirds nix mit dem Austausch.
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 15 Mai 2026, 19:42
von Wladimir30
HJ52 hat geschrieben: 15 Mai 2026, 12:46
ja dann, wirds nix mit dem Austausch.
Wer kein Bier trinkt, ist nicht wirklich austauschfähig.
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 16 Mai 2026, 19:37
von Bluewolf
Wie HJ52 schrieb sind das hier Meinungen. Die kann ich auch aushalten.
Spätestens wenn aber über Tucker Carlson als "seriöser Journalist" fabuliert wird, bin ich raus. Ich spiele kein Taubenschach.
Wir reden in 4 - 5 Jahren wieder darüber.
Bis dahin wünsche ich euch viel Glück.
PS:
Was nochmal ist eigentlich daran "normal" dass eine ehemalige Pressesprecherin ein Buch schreibt, und darin den täglichen Ablauf einer Regierungsarbeit schildert und lobt und kurz darauf ihre Haltung um 180 Grad dreht? Ich habe gehört, ich habe Selenskiy zur Toilette gehen gesehen und er ist "glücklich" wieder erschienen usw.
Und jetzt warten wir mal, wie lange es dauert, bis ganz andere Schilderungen an die Oberfläche kommen. Sorry, ich komme aus dem Lachen gerade nicht mehr raus.
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 16 Mai 2026, 23:40
von Axel Henrich
Bluewolf hat geschrieben: 16 Mai 2026, 19:37Spätestens wenn aber über Tucker Carlson als "seriöser Journalist" fabuliert wird, bin ich raus.
Das Problem dabei ist doch in Wirklichkeit, dass, ausser dir, Niemand hier dergestalt fabuliert. Mehr noch, er wurde hier, außer von dir, von Niemandem sonst in irgendeine Schublade gesteckt. Du hast ihn als rechtspopulistisch bezeichnet, der russische Narrative verbreitet, also die heuer leider typisch deutsche Diskussionskultur - alles abweichende vom wertegeleiteten Westen vorgegeben, ist rechts ... sehr überzeugend.
Vom aktuellen Chef der Terrorismusabwehr im Trump Kabinett hingegen wird Carlson als "potentielle linke Bedrohung" eingestuft. Vlt. werdet Ihr Transatlantiker Euch selber erstmal Einig ...
Btw1, der Bruch zwischen Trump und Carlson, kam erst(!) durch Carlsons Kritik zum Vorgehen Israels in Gaza und zum gemeinsamen Krieg gegen den Iran. DAS, macht ihn mir auf Jeden schon mal sympathisch! Aber auch das heißt nicht, dass er der alleinige Heilsbringer ist.
Btw2:
Bluewolf hat geschrieben: 16 Mai 2026, 19:37Wir reden in 4 - 5 Jahren wieder darüber
Vorsicht

, momentan scheint sogar die Brandmauer nach Links zu bröckeln und wenn es dem wertegeleitetn Westen in den Kram passt/nützt, die Grünen zeigen sich gerade 'entsetzt" darüber, dass die AFD und BSW deren Vorschlag zum Erfolg verholfen hat... ändert er (der wertegeleitete Westen) gerne mal seine Meinung.
Schau nur, wie gerade der aktuelle syrische Machthaber hofiert wird. Wieviel Belohnung (Wanted) war vor gar nicht langer Zeit nochmal auf ihn ausgesetzt?
Aber das Thema Doppelstandards wäre ein Thema für einen extra/weiteren Thread ...
Aktuell, auch wegen dem Auftritt Israels gerade beim ESC, wären die peinlichen Einlassungen Kallas' im Zusammenhang mit Israels Zualssung beim ESC und russ. Sportlern ...
Aber der Hammer in diesem Zusammenhang schlechthin, ist mal wieder Volker Beck. Einen Wodka VORHER, kann ich nur empfehlen!
https://youtu.be/ARlmf7OiSjs?is=RtkPsYwzV0hElWNP
Btw3 fand ich den israelischen Beitrag besser als den deutschen, von Sarah Engels.
-ah-
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 17 Mai 2026, 06:54
von HJ52
Wladimir30 hat geschrieben: 15 Mai 2026, 19:42
HJ52 hat geschrieben: 15 Mai 2026, 12:46
ja dann, wirds nix mit dem Austausch.
Wer kein Bier trinkt, ist nicht wirklich austauschfähig.
Globus. Spaten Hell alkoholfrei. Schmeckt, meiner Meinung nach, besser als das Original. Corona alkoholfrei ist ähnlich nah am Optimum, die Belgier wissen was sie tun. Beide leider in Russland nur mit etwas Aufwand zu bekommen. Beim Bier bin ich Diva....
Außerdem! Es war ein gewisser Glasbläser aus dem Großraum Wladimir, der mir vom Schreiben, nach exzessivem Bierkonsum (da bin ich aber so was von austauschfähig!), deutlichst abgeraten hat!
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 17 Mai 2026, 07:19
von HJ52
Bluewolf hat geschrieben: 16 Mai 2026, 19:37
Spätestens wenn aber über Tucker Carlson als "seriöser Journalist" fabuliert wird, bin ich raus. Ich spiele kein Taubenschach.
In der DDR hatten wir eine sehr aktive Kabarett Szene. Dort galt, meinem Eindruck nach, ein gewisses Maß an "Meinungsfreiheit". Mein Vater, bis in die späten siebziger überzeugter Kommunist und Mitglied der SED, äußerte in den achtziger Jahren, die Künstler seien fast vollständig durch die Staatssicherheit "kontrolliert".
Gleiches halte ich bei allen heutigen Informationskanälen, mit entsprechender Reichweite, für mehr als nur wahrscheinlich. Alles nur eine weitere Form von Kontrolle und Beeinflussung.
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 17 Mai 2026, 10:41
von Wladimir30
Was macht eigentlichen einen guten oder seriösen Journalisten aus?
Bluewolf hält sich da etwas bedeckt und bringt außer subjektiver Einschätzung wenig diskussionswürdige Argumente, vertritt aber seine Ansichten mit Vehemenz. Was ja gut ist, aber bei Nachfragen nach etwas mehr Konkreten kommt der Hinweis, dass er da nicht mitmacht. Also führen wir hier eine Diskussion, die einseitig in der Luft hängt.
Ich sagte ja, Tucker Carlson hat eine eigene Meinung, die er auch nicht versteckt. Da gibt und gab es einige Journalisten, die ihre Ansichten klar formuliert und vertreten haben, und die dennoch als seriös anerkannt waren. Das ist meiner Meinung nach kein Argument, jemanden von vornherein als unseriös abzustempeln. Er wird ja beschuldigt, konspirativen Ideen nachzuhängen. Davon war in diesem Interview nichts zu spüren.
Gut vorbereitet sein ist sicher ein wichtiges Argument. Das ist Tucker sicherlich. Den Gesprächspartner ausreden lassen ein anders. Was er mit Sicherheit macht. Er ermuntert seine Gesprächspartner sogar, weiter zu reden, weil er eben zuhört. Er stellt keine Suggestivfragen, der Art "Sie glauben doch sicher auch, dass....." Er würgt nicht ab bei Antworten, die ihm nicht in den Kram passen. Dies mal nur ein paar Argumente.
Nun wollen wir das doch mal vergleichen mit den allseits geliebten Journalisten aus den handelsüblichen Medien.....
Was wir in 4, 5 Jahren sehen und besprechen werden? Das weiß keiner, und ich persönlich halte nichts von Lesen in Kristallkugeln. Das klappte im Herrn der Ringe, bei uns leider nicht. Wir leben im Hier und Jetzt, was durch die Vergangenheit geprägt und bedingt wurde.
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 17 Mai 2026, 19:19
von Axel Henrich
Wladimir30 hat geschrieben: 17 Mai 2026, 10:41Was macht eigentlichen einen guten oder seriösen Journalisten aus?
... und mal ehrlich, gar nicht so einfach, da Jemand einzuordnen. Ad hoc würde ich Roger Köppel von Weltwoche sagen, auch wenn ich mit seiner Israelhaltung und Einschätzung zum Iran, überhaupt nicht einverstanden bin. Bei der Komplexität zu Nahost, muss man dann wohl, für fundierte Infos, wirklich auf Spezalisten zurückgreifen, wie Michael Lüders z.B.:Gerade by "ben ugescyptet":
https://youtu.be/Qql4J1tGvjU?si=M9aCh5EpfGrNxuPX
Bei Röpcke z.B. braucht man sich nicht wundern, dass er nach seinem Wechsel nun nur noch bei Russland vom "Drecksregime" schreibt, losgelöst von allen Fesseln ...
Da fällt einem sofort der Kälbermarsch von Bertolt Brecht ein:
Hinter der Trommel her
Trotten die Kälber
Das Fell für die Trommel
Liefern sie selber.
Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.
Klar, wenn ein Zhadan für sein Buch "Himmel über Charkow", in dem er Russen u.a. als Unrat bezeichnet, den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhält, muss man dem, als Regimetreuer, natürlich verbal immer noch einen drauf setzen ...
Es ist natürlich auch ein Problem in Deutschland z.B. als Jounalist, eine eigene Meinung zu profilieren, wenn das Narrativ nicht nur vorgeschrieben, sondern eigentlich schon Programm ist. Man schau nur mal, zu welchen Prozentsätzen die "Entscheidungszentren" der Medien besetzt sind, Links/Grün dominiert ... Ich hatte hier im Forum darüber schon Mal geschrieben. Auch Horst Lüning hat da in mindestens 2 Videeobeiträgen sehr detailliert recherchiert ...
-ah-
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 19 Mai 2026, 16:18
von Norbert
Natürlich ist dieser Dame nur bedingt Glauben zu schenken, aber letztlich gibt sie eben doch Einblicke, wie tief der Sumpf der ukrainischen Politik - egal unter welchem Präsidenten - eben doch immer noch ist. Das einzige Positive, was die Jubelboys da aktuell noch finden können, ist, dass darüber in der Ukraine offen geredet wird. Aber eben auch nur auf Druck der USA.
So, spannend fand ich da nun den Podcast von Ronzheimer dazu, der sich glaube ich vor allem über sich selbst wunderte, wieso sich hinter seinen Helden "plötzlich" solche Abgründe auftun, und warum sich in der Ukraine kaum jemand darüber wundert. Deswegen zwei Folgen später lieber wieder über den russischen Niedergang reden ... da fühlt er sich dann doch eher bestätigt in seiner Weltanschauung.
(Davon abgesehen, dass in Ronzheimer für diesen Podcast dennoch sehr dankbar bin. Selten so viel Offenheit bei seinem Arbeitgeber wahrgenommen.)
Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin
Verfasst: 19 Mai 2026, 16:52
von HJ52
Norbert hat geschrieben: 19 Mai 2026, 16:18
dass darüber in der Ukraine offen geredet wird. Aber eben auch nur auf Druck der USA.
Ob das nicht nur die kleine Spitze eines riesigen Eisberges ist? Hier und da wird jemand "blossgestellt". Das System ist (hüben wie drüben) zutiefst korrupt. Vom Obergefreiten bis ganz nach oben in die Spitze der Pyramide.