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Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 00:40
von fugen
Nur weil du einen deutschen pass hast bist du nicht deutsch…

Ein User schreibt dir was Sache ist und du kommst mit deinen feinen Antennen und antwortest selber wie ein [... gelöscht, Wladimir30].
Das erinnert mich sehr stark an alles, aber nichts davon hat einen deutschen Charakterzug…

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 00:45
von fugen
HJ52 hat geschrieben: 10 Aug 2026, 11:30
HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 02:21
Nach meinen Recherchen ist es aber ohne russischen Pass unmöglich dort Land zu kaufen,
Dem ist eindeutig nicht so. Ausnahmen z.B. : Grenzgebiete (gesamtes Gebiet Kaliningrad, Kuestenregionen), in der Naehe strategisch wichtiger Objekte, Wald, Landwirtschaftliche Nutzflaeche.
für die Aufenthaltsgenehmigung erst einmal 1 Jahr für Russland in den Krieg ziehen müssen
IMO Dekret 821. Genau. Fuer dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und RUS Pass ist, zumindest momentan und theoretisch, ein Dienst bei der Armee im Ukrainekonflikt [geändert, Wladimir30] obligatorisch. Fuer RWP (vorübergehende Aufenthaltserlaubnis), nicht.
Teilnahme an dem Konflikt ist nicht zwingend.
Wenn ich mich korrekt entsinne ist nur die Rede von einem Jahr Dienen, wenn ВНЖ beantragt wird, und es ist auch so für die zukunft(wenn es nicht ausgesetzt wird) fest

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 07:34
von HJ52
fugen hat geschrieben: 11 Aug 2026, 00:40
Das erinnert mich sehr stark an alles
Im gesamten Forengebiet, kann es spontan zu vermehrten Neuanmeldungen kommen.

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 09:02
von Wladimir30
Das Thema, das hier besprochen wird, ist an sich wichtig und sicherlich für einige interessant, evtl. Sogar hochaktuell. Und, klar, die Folgen, die sich evtl. ergeben können, sind in der Tat mehr als schwerwiegend.

Umso mehr sollten wir alle darauf achten, dass dieses relevante Thema nicht durch persönliche Nicklichkeiten, die in die Nähe von persönlichen Beleidigungen entgleiten können, entwertet wird.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn dieses Thema weiter vertieft wird. Aber, lasst diese persönlichen Seitenhiebe einfach weg!!!

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 12:27
von Norbert
HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 21:42 Eine Ehe bleibt nach aktuellem Stand wohl die einzige Möglichkeit, an eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu kommen und um nicht in den Sog der "Spezialoperation" zu gelangen. Wirklich sehr schade, weil ich dahingehend mir schon klare Pläne skizziert habe !
Inwiefern siehst Du in der Ehe einen Schutz vor der Spezialoperation? Soweit ich die Regeln verstanden hatte, ist bereits mit der Aufenthaltsgenehmigung eine Vorstellung beim Voenkomat vorgesehen.

Bezüglich der Kommunikation: Angesichts Deines Benutzernames, die naheliegendste Übersetzung ist ja immerhin "Kopfschussmörder", hätte ich nun nicht erwartet, dass Dich die zynischen Reaktionen von HJ52 direkt aus der Ruhe bringen. Wenn Du schreibst, "geht nicht", dann ist die Aussage eben so nicht ganz korrekt. Erstens weil das deutsche Gesetz nur von freiwilligen Diensten spricht, wozu eine Einberufung wohl nicht zählt. Zweitens weil der Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft nicht bedeutet, dass die Annahme der russischen Staatsbürgerschaft "nicht geht". Wenn man eh in Russland leben möchte, reicht ja an sich auch die russische Staatsbürgerschaft. ;-)

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 14:56
von HeadShotKiller
Norbert hat geschrieben: 11 Aug 2026, 12:27 Angesichts Deines Benutzernames, die naheliegendste Übersetzung ist ja immerhin "Kopfschussmörder", hätte ich nun nicht erwartet, dass Dich die zynischen Reaktionen von HJ52 direkt aus der Ruhe bringen.

Das war einfach ein unpassend gewählter Nickname; so habe ich mich nämlich in Counterstrike genannt.
Vor dem jetzigen Hintergrund leider ein geschmackloser Name, den ich nicht mehr ändern kann.
Norbert hat geschrieben: 11 Aug 2026, 12:27 Inwiefern siehst Du in der Ehe einen Schutz vor der Spezialoperation? Soweit ich die Regeln verstanden hatte, ist bereits mit der Aufenthaltsgenehmigung eine Vorstellung beim Voenkomat vorgesehen.

Für mich ist das ein himmelsweiter Unterschied, ob jemand nur kurz beim Militär vorstellig werden muss oder für VNZH 1 Jahr dienen muss.
Solange es keine offizielle Mobilisierung in Russland gibt, hat man als Pass-Russe größtenteils seine Ruhe.
Ich kenne einen Doppel-Staatler, der zurück nach Kaliningrad gegangen ist, und der wurde bis heute nicht mobilisiert.
Davon abegesehen hatte ich auch nie vor dauerhaft in Russland zu leben, es geht mir hauptsächlich um den Erwerb von Land und eines Ferienhauses.

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 11 Aug 2026, 15:45
von Norbert
Ich kann es gut verstehen, wollte nur darauf hinweisen, warum es unter anderen zu den emotionalen Teilen des Threads kam.
HeadShotKiller hat geschrieben: 11 Aug 2026, 14:56 Für mich ist das ein himmelsweiter Unterschied, ob jemand nur kurz beim Militär vorstellig werden muss oder für VNZH 1 Jahr dienen muss.
Soweit ich es verstanden habe, definiert das Voenkomat im Rahmen der Vorstellung, nach welchem Dienst sie den nötigen Stempel geben. Und da ist alles denkbar:
* Man bekommt die Bestätigung einfach so, weil man zu alt ist / zu wenig Erfahrung hat.
* Man muss zum regulären Wehrdienst.
* Man wird zum Einsatz in der Ukraine gebeten.

Fakt ist: Es gibt dieses Gesetz, dass man für Aufenthaltsgenehmigungen und Staatsbürgerschaft die Bestätigung vom Voenkomat braucht über geleisteten Dienst oder Untauglichkeit. Und wie so oft, ist dies alles sehr vage formuliert.

Aber auch wenn man nicht sofort zum Dienst gebeten wird: Ja, im Moment gibt es keine Mobilisierung der breiten Masse. Die Mobilisierung von 2022 wurde nie offiziell beendet. Rein rechtlich besteht die Gefahr also auch heute in die Ukraine geschickt zu werden, aber in der Realität ist das aktuell sehr, sehr selten. Aber, keiner weiß, wie es nach den Wahlen im Herbst aussieht. Etliche Militärblogger wünschen sich eine Rückkehr zur aktiven Mobilisierung. Erinnert stark an die Situation 2022.

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 12 Aug 2026, 14:44
von AnGro
HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 16:56 Ich frage mich, wie das gehen soll, Deutschen ist es untersagt, in einer fremden, ausländischen Armee zu dienen.
Und tot nützt mir der Pass auch nichts mehr.
Mir scheint Du könntest mal über Deine Prioritäten nachdenken. Für mich wäre die Gesetzgebung nachrangig gegenüber dem realen Risiko für das eigene Leben; von dem moralischen Aspekt einer aktiven Kriegsteilnahme ganz zu schweigen.
HeadShotKiller hat geschrieben: 10 Aug 2026, 16:56 Aber gut, da bleibt mir wohl nur noch die Heirat mit einer russischen Frau.
Ist nicht ganz so schlimm wie das Militär; die Konsequenzen einer solchen Entscheidung sind aber auch nicht zu unterschätzen.

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 12 Aug 2026, 18:59
von HJ52
Was sich mir bisher nicht erschließt, warum offenbar eine russische Ehefrau von Nöten ist, Zwecks Erwerb eines Grundstücks.
Zugegeben, ich selbst bin ausgestiegen aus der Branche, meine Frau (Russin) übernimmt das Ganze. Grund, im Falle einer Zuspitzung des Konflikts besteht einfach die Gefahr der Enteignung. So zumindest meine Befürchtung.

Das Gebiet NN wird gefühlt überschwemmt mit Deutschen, gekauft wird in fröhlicher Sorglosigkeit. Das meist am Anfang der Laufbahn in Russland, als Visums Inhaber.

Re: Ausländer müssen für den russischen Pass in den Krieg ?

Verfasst: 13 Aug 2026, 13:17
von HeadShotKiller
Weil Du als Ausländer pachtest, aber nicht besitzt. Für mich uninteressant.
Und wenn Du außerdem noch Pech hast, wirst Du als Ausländer wie 2021 auf der Krim enteignet.