Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Debatte zu den Konflikten in der Ukraine. Wir bitten insbesondere hier um eine zivilisierte Kommunikation. Aus schlechter Erfahrung beschränken wir jedoch auch bei diesem Thema die Zugriffe auf jene Benutzer, die explizit an der Diskussion teilnehmen möchten, wie bereits im "Politischen Forum".
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Axel Henrich
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Axel Henrich »

Norbert hat geschrieben: 21 Mai 2026, 11:53Aber das ist kein jahrzehntelang vorbereiteter Plan, sondern erfolgt je nach aktueller Entwicklung in mittelfristigen Iterationen.
IMHO verwechselst du hier Plan und Eskalationsstrategie ... Es wird den Amis gerne nachgesagt, dass Sie nicht sofort all In gehen, Sie eskalieren in kleinen Schritten zum Endziel. Eskalation, schauen, beobachten, Reaktion einschätzen, davon abhängig, nächstes Level ... Also das, was du und Wladimir im Prinzip schon beschrieben.

Aber der Plan, sozusagen das Endziel, ist lange schon definiert. Wenn die Amis eines können, Geheimdienstinfos sammeln, sortieren, Einordnen, planen und das auf Jahrzehnte voraus! Wie gesagt, ihr habt das Beide passend beschrieben!

Nimm Wesley Clark ... kurz nach 9/11 , 2001, wurde ihm ein Papier zugänglich:
We’re going to take out 7 countries in 5 years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan, and, finishing off, Iran."
Roundabout 25 Jahre später, 2026, sind wir beim letzten genannten Land, IRAN ...

Trump:
ich setze Maßnahmen um, die meine Vorgänger aus Angst oder politischer Schwäche vermieden hätten
Btw. 15 Attentäter stammten aus Saudi-Arabien, 2 aus VAE, einer aus Ägypten (Mohammed Atta), und ein weiterer aus dem Libanon. Atta, aus der Hamburger Zelle, wohnte und plante aus Hamburg/Deutschland.

Welche Länder wurden, in Reaktion auf 9/11 angegriffen? Afghanistan und Irak, nicht Saudi Arabien, oder Deutschland, oder ...

Israel vertrieb bereits 1947/1948 über 700.000 Palästinenser, wie Sie bis dato mit Ihnen umgingen, sollte bekannt sein, wie Israel gerade auch in letzter Zeit weiter expandiert und auch weiter plant, sieht und hört man. Wieviel Jahrzehnte sind das inzwischen für ein GroßIsrael?

März 1999 begann u.a. mit Polen die Natoosterweiterung. Auch UA liebäugelte mindestens seit 1992 mit der Nato, '94 bereits Mitglied bei PfP (Partnership for Peace)
Meist handelt es sich dabei um gemeinsame Manöver und Bedachtnahme auf NATO-Standards bei der Beschaffung neuen militärischen Geräts.
1997 forcierte Kutschma das Interesse an der Nato, 2003 entsendete UA knapp 2000 Soldaten in den Irakkrieg, btw auch Völkerrechtswidrig.
Unter Juschtschenko erfolgte nochmal eine "deutliche Annäherung" an die Nato und wie schon geschrieben, 2008 dann erstmals die "in Aussichtstellung einer Natomitgliedschaft" UAs. Also auch hier Jahrzehnte ...

Wieviel ist sicher strittig, weil 1994 auch sehr viel ehemalige Sowjetrepubliken am PfP beteiligt waren, Russland, Armenien, Kasachstan, von denen einige auch wieder suspendiert wurden ... ;) Aber 1997, also 3 Jahrzehnte, ist sicher nicht übertrieben. Denn AFAIR, bis Ende '25, wenn nicht sogar Anfang '26, wollten die Amis noch den Natobeitritt UAs, der Westen, allen voran Deutschland, bis heute ...

Die Rolle der Amis hier zu unterschätzen, fände ich fahrlässig und Russland tut das auch nicht (mehr). Die Lösung muss eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur Europas sein und Russland ist über 40% Europa, die Bevölkerung über 75%(?) Europa, also das größte und Bevölkerungsreichste Land Europas. Das muss und wird der s.g. Westen begreifen müssen, das muss sich auch in den zukünftigen Sicherheitsrelevanten Entscheidungen wiederfinden. Ich hoffe mal zeitnah ...

Dass sich die ehemaligen Kolonialmächte massiv wehren, sieht man ja, England Iran schon besprochen ... Frankreich - Afrika, Uran - hat sich Ertragsmässig nicht weniger schwofig verhalten, wie die Tommys im Iran. Btw auch hier hat sich ein weiteres "russisches Narrativ" bewahrheitet .... an der Front in Maili wird auf beiden Seitn russisch gesprochen ... Auf staatlicher Seite, mit Unterstützung der ehemaligen "Wagner Truppen" und auf der anderen Seite der Front, die französischer Seite, mit Hilfe des ukrainischen GUR ...Wie gesagt, bis vor kurzem noch russ. Lügenmärxhen ...

Weil es gerade Richtung Slowjansk geht ...
Ich schaue immer mal bei Олег Вьюнов из Словянск rein:
https://youtu.be/44-BigoubIQ?si=ql9tjPYdK8tcnHSu

Ein Schnatterinchen vor dem Herrn, aber wenn ich mir vorstelle, dass dieses wunderschöne Grundstück zerbombt wird ... :roll: :twisted:

-ah-
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Norbert
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Norbert »

Ich finde viele Deiner Argumente durchaus schlüssig und gut.

Was mir missfällt ist, dass es stark ausblendet, wie wenig Russland für eine höhere Akzeptanz getan hat. Es ist ja nicht so, dass man Russland keine gegenläufige Agenda vorwerfen könnte, an welcher nicht genauso stringent gearbeitet wurde, nur mit (aktuell) weniger Erfolg.

Wenn ich mich in Russland mit Kritikern der NATO-Erweiterung und Befürwortern der russischen Ukraine-Politik unterhalte, betone ich immer wieder: Die Polen und die Balten hat niemand gezwungen, in die NATO einzutreten. Es wurde ihnen attraktiv gemacht, sie haben darum gebeten, und sie sind froh darüber. Während Russland noch immer agiert, als würde es funktionieren, Freundschaften zu erzwingen, mit Waffengewalt. Glaubt man wirklich, dass dies langfristig funktioniert?

Ganz brutal gefragt: Warum hat die NATO überlebt, während der Warschauer Pakt auseinander fiel? Meine ganz subjektive Meinung: Weil die NATO auf Wohlstand basierte, aber der Warschauer Pakt auf Zwang. 1953 Berlin, 1956 Budapest, 1968 Prag.

Außerhalb Europas funktioniert diese These nicht, dessen bin ich mir bewusst. Aber in Europa scheint sie mir valide. Nur sehr wenige Polen wollen zurück in die Zeit, als die Sowjetunion die Politik des Landes bestimmte. Warum wohl?

Also selbst wenn die Amerikaner hier einen Masterplan haben - dann ist er zumindest für die heutigen NATO-Länder einfach überzeugend umgesetzt.
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Axel Henrich
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Axel Henrich »

Norbert hat geschrieben: 22 Mai 2026, 14:05Was mir missfällt ist, dass es stark ausblendet, wie wenig Russland für eine höhere Akzeptanz getan hat.
Ja, das ist wohl wahr! Russland hatte/hat einen grundsätzlich anderen Ansatz ... Wie Oberst Reisner zu sagen pflegt: "den Informationsraum nutzen" und da haben die Russen bis dato erhebliche Schwächen ...
Norbert hat geschrieben: 22 Mai 2026, 14:05Die Polen und die Balten hat niemand gezwungen, in die NATO einzutreten. Es wurde ihnen attraktiv gemacht, sie haben darum gebeten, und sie sind froh darüber.
Wir hatten das Thema schon diskutiert ... Wenn man bedenkt, was Deutschland den ehemaligen Sowjetrepubliken angetan hat, darunter auch vielen Russen, dann hatten bis vor garnicht langer Zeit die Deutschen und die Russen, ein gar nicht so schlechtes Verhältniss, in dem Beide recht ordentlich profitiert haben. Die Russen waren also in der Lage, trotz der immensen Opfer, der unglaublichen Gräueltaten der Deutschen, nicht zu vergessen, aber z.T. zu verzeihen, und über die Zeit pragmatisch die Beziehungen auf ein praktikables Level auszubauen und zum beiderseitigen Vorteil zu pflegen und zu erhalten. Die Frage ist tatsächlich, warum es die Polen und die Baltischen Länder nicht konnten?! Wie das Beispiel Deutschland ganz klar zeigt, lag und liegt es nicht zwangsläufig nur an Russland...
Norbert hat geschrieben: 22 Mai 2026, 14:05Meine ganz subjektive Meinung: Weil die NATO auf Wohlstand basierte, aber der Warschauer Pakt auf Zwang.
Ich meine, du verwechselst hier Nato und EU ... Durch den Natobeitritt profitieren vorrangig die Amis durch Waffenkäufe der Beitrittsländer und deren zusätzlichen Beiträge, um in der Hauptsache den Masterplan der Amis umzusetzen. Der Natobeitritt generiert IMHO nur unglaubliche Kosten der Mitgliedsländer ... Wohlstand für bestimmte Bevölkerungsschichten kam/kommt durch den EU Beitritt ....
Norbert hat geschrieben: 22 Mai 2026, 14:05Also selbst wenn die Amerikaner hier einen Masterplan haben - dann ist er zumindest für die heutigen NATO-Länder einfach überzeugend umgesetzt.
Da hast du wohl Recht! Nur ich war nie der Typ, der heulend vor einem Schaufenster saß, weil es nun endlich Bananen und nicht mehr die strohigen kubanischen Apfelsinen gab ... ;)
Ich weiß nicht warum, aber es liegt wohl an der Sozialisierung und Lebenserfahrung. Meine Oma hat nie schlecht über die Russen gesprochen ... Ich habe hier im Forum schon einige Male darüber geschrieben ... 7 Kinder die versuchten bei den Russen Kohlen zu klauen. Natürlich wurden Sie erwischt :lol: und seitdem wurde unsere (kinderreiche) Famile damals bevorzugt mit allem Nötigen versorgt von den Russen.

Ich selber war mein Leben lang in Lohn und Brot und hatte/habe in beiden Systemen ein ausreichendes Auskommen. Zu DDR Zeiten als Sprenghauer/Bergbautechnologe im Uranerzbergau/Wismut, danach und bis dato im öffentlichen Dienst, Wochentag/WE/Feiertag/3-Schichtsystem, im Prinzip "rollende Woche" ...
Vermutlich fragst du den Falschen ... ;)

Wenn Deutschland und Russland seit Kohl/Gorbatschow einen Weg gefunden haben miteinander auszukommen, der unter Putin/Schröder fast schon freundschaftlich und nochmal zum beiderseitigen Vorteil wurde, dann ist wohl die Frage an Russland, warum Polen und die Baltischen Länder es nicht schaffen, wohl falsch adressiert. ;) Es sei denn, diesen beiden Ländern wurde von der Nato eine andere Aufgabe zuteil ... ;)

-ah-
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Wladimir30
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Wladimir30 »

Ich möchte noch einen weiteren Punkt anmerken. Die USA sind sehr daran interessiert, die Grenze eines möglichen Konfliktes mit Russland möglichst weit weg von sich zu schieben. Da ist Europa ideal geeignet. Das betrifft nicht nur die Kriegsführung selber, sondern auch die Vorwarnzeiten. Vorwarnanlagen auf europäischem Boden, möglichst nah an der Grenze zu Russland, sind hier ein äußerst wichtiger Punkt.

Deshalb dürfte es einleuchten, dass die USA nicht nur darauf gewartet haben, von Polen, den Balten etc lieb darum gebeten worden zu sein, doch bitte in die NATO aufgenommen zu werden, da werden sie schon daran gearbeitet haben, diese Länder in die richtige Richtung zu schubsen. Klar, dass hierbei teilweise offene oder halboffene Türen eingetreten wurden.

Hier kommt dann auch die zuweilen geleugnete langfristige Strategie zum Tragen. Langfristig heißt hier plus minus die kommenden 50 Jahre. Das erklärte Ziel noch zu Sowjetzeiten war es, die Sowjetunion zu zerschlagen und damit die direkte Einflusssphäre des amerikanischen Finanzsystems (Stichwort Bretton Woods) mit seinen wirtschaftlichen Knebelinstrumenten wie IWF, WTO usw usf auszuweiten. Nachdem das gelungen ust, wurde als nächstes Ziel ausgegeben, Russland zu zerschlagen und zu einem billigen Rohstofflieferanten zu reduzieren. Gorbatschow und besonders Jelzin waren hier willfährige Helfer. Insbesondere Clinton hat es meisterhaft verstanden, Jelzin so viel Honig um den Bart zu schmieren, dass er alles getan hat, was erwartet wurde. Wirtschaftlich waren die 90er ein Horror für Russland, politisch war das Land am Rande der Auflösung. Tschetschenien war praktisch schon weg, Tatarstan und Baschkirien waren auf dem Sprung. Man kann hier sagen was man will, aber Putin hat das Land gerettet. Politisch ist es weitestgehend unabhängig, nur wirtschaftlich, insbesondere finanzwirtschaftlich, hängt es immer noch im Netz der Abhängigkeiten von den USA.

Axel hat hierbei Recht, dass das hauptsächlich die Bedeutung und Funktion der EU betrifft, aber beide, EU und NATO sind so verzahnt, dass eine strikte Trennung nicht immer möglich ist.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von AnGro »

Wladimir30 hat geschrieben: 23 Mai 2026, 09:40 Man kann hier sagen was man will, aber Putin hat das Land gerettet.
Das werden zukünftige Generationen zu bewerten haben.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Wladimir30 »

Ja nee, ich meine in den 90er Jahren, als Russland wirklich zu zerfallen drohte. Putin hat ja die Machtstrukturen im Land rigoros geändert und radikale vertikale Hierarchien aufgebaut. Die Zentrifugalkräfte im Lande hörten praktisch sofort auf.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Wladimir30 »

Norbert hat geschrieben: 22 Mai 2026, 14:05 dass es stark ausblendet, wie wenig Russland für eine höhere Akzeptanz getan hat. Es ist ja nicht so, dass man Russland keine gegenläufige Agenda vorwerfen könnte, an welcher nicht genauso stringent gearbeitet wurde, nur mit (aktuell) weniger Erfolg.
Hier habe ich lange drüber nachgedacht. Ich will mich mal als erfahrener Tiefenpsychologe versuchen.

Klar, in der Politik gehört Klappern zum Handwerk, und im Zweifelsfall ist es immer besser, möglichst laut zu klappern und es mit der Wahrheit nicht ganz so ernst zu nehmen, als zu schüchtern, vorsichtig oder was weiß ich zu reagieren. Diese lautstarke Art passt nun überhaupt nicht zur bevorzugten Handlungsweise eines Geheimdienstlers. Putin ist ja relativ offen in der Ankündigung dessen was er vorhat und gibt ja auch Begründungen für sein geplantes Vorhaben. Nur nimmt das kaum einer ernst, es geht unter in dem allgemeinen Dauerrauschen des lauten Geklapperes. Aus seiner Sicht hat er alles getan und in vielen Diskussionsrunden hat er ebenfalls in aller Deutlichkeit, aber in einem ruhigen Ton seine Position dargelegt.

Diese Art passt nun gar nicht zu dem weltweit üblichen lautstarken Drohen, Bange machen, etc., es stimmt schon, aus dieser Sicht verkauft Putin (und damit ganz Russland) seiner Position äußerst mies. Hier ist sicherlich ein wichtiger Grund dafür zu sehen, dass die Diskussionshoheit hier beim Westen liegt.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von willi »

Wladimir30 hat geschrieben: 23 Mai 2026, 12:13 Ja nee, ich meine in den 90er Jahren, als Russland wirklich zu zerfallen drohte. Putin hat ja die Machtstrukturen im Land rigoros geändert und radikale vertikale Hierarchien aufgebaut. Die Zentrifugalkräfte im Lande hörten praktisch sofort auf.
Ohne Putin wäre die Wahrscheinlichkeit gross gewesen, dass wir heute ein Afrika des Nordens hätten.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von HJ52 »

AnGro hat geschrieben: 23 Mai 2026, 11:50
Wladimir30 hat geschrieben: 23 Mai 2026, 09:40 Man kann hier sagen was man will, aber Putin hat das Land gerettet.
Das werden zukünftige Generationen zu bewerten haben.
Aus Sicht des "Wertegeleiteten Westens" war alles, was nach dem 31.12.1999 folgte, eine Katastrophe.

In Russland war in den Neunzigern auf dem Richtigen Weg, die spaetestens seit den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts detaliert ausgearbeiteten Plaene, zu verwirklichen. Und das ganz ohne Krieg.

Jelzin kann man viel vorwerfen, eines seiner wenigen lichten Momente, war die kommissarischen Ernennung Putins zum Präsidenten.
Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.
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Re: Interview mit Selenskijs ehemaliger Pressesprecherin

Beitrag von Wladimir30 »

HJ52 hat geschrieben: 25 Mai 2026, 11:08 Jelzin kann man viel vorwerfen, eines seiner wenigen lichten Momente, war die kommissarischen Ernennung Putins zum Präsidenten.
Nun, das war nicht Jelzins Entscheidung, es war ein Kompromiss zwischen den großen Clans mit Beresowskij und Gusinskij an der Spirze der zwei größten Clans. Putin galt als unparteiisch und harmlos, deshalb wurde er von den Clans auserwählt.Jelzin hatte schon lange nichts Wesentliches mehr zu entscheiden.
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