OPEL - Das böse Erwachen :)
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m1009
Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
wir sind direkt betroffen, meine frau arbeitet im magna-gaz projekt.
weiter wird es wohl gehen mit magna in russland, dazu haben die schon zu viele firmen gekauft in der rf. opel ist geplatzt, nun scheint es noch andere interessante projekte mit deutschen herstellern zu geben.
@ zimdriver...
moskvich bekam noch anfang der achziger eine frischzellenkur mit dem model 2141. das ist das alte simca-model aus frankreich. die baender hat die su ende der siebziger gekauft.
ausser vodka faellt mir da noch ein...
zement und bindemittel
chemische produkte...
das wars aber auch schon... zum glueck scheint oel/gas/kohle noch einige jahre zu reichen....
weiter wird es wohl gehen mit magna in russland, dazu haben die schon zu viele firmen gekauft in der rf. opel ist geplatzt, nun scheint es noch andere interessante projekte mit deutschen herstellern zu geben.
@ zimdriver...
moskvich bekam noch anfang der achziger eine frischzellenkur mit dem model 2141. das ist das alte simca-model aus frankreich. die baender hat die su ende der siebziger gekauft.
ausser vodka faellt mir da noch ein...
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das wars aber auch schon... zum glueck scheint oel/gas/kohle noch einige jahre zu reichen....
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
Das haben sie gestern oder heute Nacht schon gemachtharald63 hat geschrieben:Lustig wird es, wenn die Amis die Deutschen fragen, warum sie nicht die Gelder bekommen können, die den Russen versprochen worden waren...
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
@zimdriver:
Ich sage mal was bis Anfang der 90er Jahren geschehen ist (runterwirtschaften), rechne ich als Folgen eines falschen politischen System, genau wie es in der DDR war. Danach kam die Raubprivatisierung - "Goldgruben" wurden unter den Oligarchen aufgeteilt, andere Werke einfach links liegen gelassen bzw. sind noch staatliche Betriebe.... Dort fehlt natürlich das Eigeninteresse und -vermögen der Geschäftsleitung langfristig was aufzubauen....
Auch in DE fangen heute die Unternehmer, die sich selbstständig machen, klein an. Große Fabriken werden nur von größeren Firmen gebaut. Da die beiden Hauptautobauer in Russland aber runtergewirtschaftet sind und m. E. kein Dritter hier in Russland ist, der die übernehmen kann bzw. will, kann man das m. E. nur mit ausländischen Investoren, die auch so eine finanzielle Belastung auf sich nehmen können. Es bringt nichts, wenn z. B. Gazprom jetzt in Lada investiert. Man sollte schon bei "seinem" Buisiness bleiben, denn es bringt nichts, wenn ein "Gasmensch" einem "Automenschen" was beibringen will. Ebenso ein Beamter kann kein Unternehmen führen.
Deswegen bin ich nach wie vor -wie ebenfalls in DE- der Staat sollte sich aus den Unternehmen fernhalten....und Fabriken können nun mal nur von großen Unternehmen gebaut werden, ein einzelner hat kaum eine Chance das zu finanzieren (oder hat jeder von Euch so mal 100 Mill Euro Eigenkapital für den Bau einer Fabrik? - Ich jedenfalls nicht).... Daher hoffe ich jedenfalls, dass sich bald eine gute Schicht der "mittleren Unternehmen" bildet....
Ich denke immer: Russland mit der Planwirtschaft war kaputt. Es muss aufgebaut werden. Große Fabriken kann man jedoch nur mit Kapital/Know how aus dem Ausland sofort bauen. Der Rest muss von klein anfangen und wachsen. Und wenn solche Fabriken wie Avtogaz und Vaz hier noch sind, sollte man versuchen, einen geeigneten Käufer zu finden, der was von dem Geschäft versteht. So wie z. B. in der Papierfabrik in Syktyvkar. Die wurden ebenfalls von einer österreichischen Papierfabrik gekauft und nach und nach auf westlichen Stand gebracht. Hier nun Vietnam ins Spiel zu bringen, da ist ja noch die Planwirtschaft, da hat der Staat die Fabriken gebaut....
Ich halte es für großen Rückschritt in Russland, wenn der Staat die großen Fabriken führen wird, dann wäre es Zeit die Zelte wieder abzubrechen.....
Ich sage mal was bis Anfang der 90er Jahren geschehen ist (runterwirtschaften), rechne ich als Folgen eines falschen politischen System, genau wie es in der DDR war. Danach kam die Raubprivatisierung - "Goldgruben" wurden unter den Oligarchen aufgeteilt, andere Werke einfach links liegen gelassen bzw. sind noch staatliche Betriebe.... Dort fehlt natürlich das Eigeninteresse und -vermögen der Geschäftsleitung langfristig was aufzubauen....
Auch in DE fangen heute die Unternehmer, die sich selbstständig machen, klein an. Große Fabriken werden nur von größeren Firmen gebaut. Da die beiden Hauptautobauer in Russland aber runtergewirtschaftet sind und m. E. kein Dritter hier in Russland ist, der die übernehmen kann bzw. will, kann man das m. E. nur mit ausländischen Investoren, die auch so eine finanzielle Belastung auf sich nehmen können. Es bringt nichts, wenn z. B. Gazprom jetzt in Lada investiert. Man sollte schon bei "seinem" Buisiness bleiben, denn es bringt nichts, wenn ein "Gasmensch" einem "Automenschen" was beibringen will. Ebenso ein Beamter kann kein Unternehmen führen.
Deswegen bin ich nach wie vor -wie ebenfalls in DE- der Staat sollte sich aus den Unternehmen fernhalten....und Fabriken können nun mal nur von großen Unternehmen gebaut werden, ein einzelner hat kaum eine Chance das zu finanzieren (oder hat jeder von Euch so mal 100 Mill Euro Eigenkapital für den Bau einer Fabrik? - Ich jedenfalls nicht).... Daher hoffe ich jedenfalls, dass sich bald eine gute Schicht der "mittleren Unternehmen" bildet....
Ich denke immer: Russland mit der Planwirtschaft war kaputt. Es muss aufgebaut werden. Große Fabriken kann man jedoch nur mit Kapital/Know how aus dem Ausland sofort bauen. Der Rest muss von klein anfangen und wachsen. Und wenn solche Fabriken wie Avtogaz und Vaz hier noch sind, sollte man versuchen, einen geeigneten Käufer zu finden, der was von dem Geschäft versteht. So wie z. B. in der Papierfabrik in Syktyvkar. Die wurden ebenfalls von einer österreichischen Papierfabrik gekauft und nach und nach auf westlichen Stand gebracht. Hier nun Vietnam ins Spiel zu bringen, da ist ja noch die Planwirtschaft, da hat der Staat die Fabriken gebaut....
Ich halte es für großen Rückschritt in Russland, wenn der Staat die großen Fabriken führen wird, dann wäre es Zeit die Zelte wieder abzubrechen.....
Zuletzt geändert von Sibirier am 05 Nov 2009, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
Nochmals, da gebe ich Dir Recht. Deswegen finde ich es gut, wenn man sich Hilfe aus dem Ausland holt, dass Fabriken wieder konkurrenzfähig werden. D. h. das Investitionen getätigt werden und die russischen Mitarbeiter geschult werden. Nichts anderes hat doch damals Westdeutschland mit Ostdeutschland gemacht. Das Russland ebenfalls eine Kaufkraft hat -die auch noch größer wird- zeigt das mehr und mehr Firmen aus dem Ausland hier Fabriken bauen und produzieren. Dadurch kommt wieder Arbeit ins Land und die Kaufkraft wird größer.zimdriver hat geschrieben:Herstellen = Produzieren
Gibt es irgendein weltmarktfähiges Produkt ausser Vodka und Pelmeni und ähnlichem, das durch russische Unternehmen entwickelt und hergestellt wird?
So etwas wird aber nicht mit einem Fingerschnipp gemacht, das braucht seine Zeit. Wir sind ja jetzt mal gerade 10 Jahre nach der großen Inflation/Rubelabwertung. Das hat natürlich damals viele Investoren abgeschreckt. Heute fährt man wieder in ruhigeres Fahrwasser und die Investoren kommen....
Auch die russische Wirtschaft investiert. Wird natürlich immer abgewertet. Aber ich finde z. B. die Auftragssumme von Norilsk Nickel an Thyssen Schachtbau in Höhe von rd. 380 Mill. Euro keinen kleinen Betrag....
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
...und wieder wird ein Pleitemacher belohnt...
http://www.focus.de/finanzen/banken/bay ... 63533.html
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
Hast Du was anderes erwartet 8) das wird auch in Zukunft so sein, die Politiker haben zum Schein eine grosse Klappe und das wars dann.Sibirier hat geschrieben:...und wieder wird ein Pleitemacher belohnt...
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Gruss
wolf
Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
Sibirier hat geschrieben:...und wieder wird ein Pleitemacher belohnt...
http://www.focus.de/finanzen/banken/bay ... 63533.html
Wobei es sich dabei NICHT um Boni, sondern um eine Abfindung für den vorzeitig beendeten Vertrag handelt.
Er wurde also nicht für seine "Erfolge" belohnt, sondern für seine Misserfolge "nur" nicht bestraft.
Ist aber trotzdem irgendwo nicht besonders toll....
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
Naja, 1,5 Mio. EURO mit 3% angelegt, ergeben 45.000,00 EUR. Geteilt durch 12 = 3.750,00 EUR. Wieviel bekommt heute ein Hartz-IV-Empfänger?
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Re: OPEL - Das böse Erwachen :)
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