paramecium hat geschrieben: 31 Aug 2021, 17:39
Warum ein temporäres Qualitätsproblem, das an einem von vielen Produktionsstandorten eines Impfstoffherstellers auftrat, zu einem Erlischen der gegebenen bedingten Zulassung führen sollte verstehe ich nicht.
Hm, ich habe doch aber nicht von Aberkennung der bedingten Zulassung gesprochen, sondern davon, dass Impfungen mit Moderna im Westen z.B. vom Testen befreien, obwohl Faelle massiver Qualitaetsprobleme nachgewiesen worden sind. Die Impfungen mit russischen und chinesischen Impfstoffen werden klar diskriminiert, da man eben "im Westen" als nicht geimpft gilt.
Genauso ist die Herangehensweise bei Sputnik, bei dem von einem Pruefer der WHO in EINEM russischen Werk potentielle temporaere (wohl teilweise sofort beseitigt) technologische Maengel beanstandet worden sind, was eine WHO-Zulassung verzoegert hat. Obwohl wohl nie solche massiven Verunreinigungen wie bei Moderna nachgewiesen wurden. Das Ziel - Einsatz in Europa zu verhindern, ist ja auch erreicht worden.
Letztendlich ist das Problem der fehlenden Anerkennung in der EU nicht akut, da man sich meines Wissens immer freitesten kann. In Russland ist dies meines Wissens in einigen Regionen nicht der Fall.
Wovon sprichst Du? Die fehlende Anerkennung der Impfung (nicht die Zulassung der Impfstoffe) ist doch fuer die Betroffenen hoechst relevant, da man eben nicht von den staendigen Tests befreit ist, besonders jetzt, wo 2G forciert wird.
Nikolaus hat geschrieben: 31 Aug 2021, 14:55
Ja, und das, was da nach und nach veroeffentlicht wird, weicht immer mehr auf, dass die Impfung eine "Endloesung" ist:
Also wohl doch in vielen Faellen keine dauerhafte Schutzwirkung -> n Wiederholungsimpfungen noetig.
Und man bleibt ja wohl doch weiterhin in vielen Faellen ggf. Uebertraeger der Infektion.
Das ist doch keine Neuigkeit.
Selbst wenn man ignoriert, dass wohl nach wie vor "zwei Mediziner - drei Meinungen" gilt, noch vor einigen Monaten gab es zwar Vermutungen, dass es so ist, aber keine relevanten Studienergebnisse. Konkrete Schlussfolgerungen - 3. Impfung in Israel, fuer Risikogruppen auch z.B. in D, Ru, ... - wurden ja erst unlaengst forciert.
Ja, aber diese Gespraeche haben eben bisher zu keinen klaren Ergebnissen gefuehrt, da die EU ja nur die gegenseitige Anerkennung von Impfungen mit in der EU oder (bestenfalls) von der WHO zugelassenen Impfstoffen vorgeschlagen hat.
Jedenfalls wurde das genau so von den Zustaendigen in Frankreich und auch Deutschland kommuniziert. Der Herr Lederer hat als EU-Botschafter das leider im Interview einfach unter den Tisch fallen lassen. Solange das gilt, handelt es sich also bestenfalls um eine zweifellos sinnvolle, aber eben nur technische Vereinheitlichung von Impfzertifikaten.